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amos:
Fünfter Sonntag im Jahreskreis

Nicht durch Nachgrübeln erfährt der Mensch, wer er ist. Er weiß es
durch die Begegnung mit der Wirklichkeit und durch die Tat. Die
Wirklichket begegnet dem Menschen vor allem im menschlichen Du
und im größeren Du des göttlichen Geheimnisses. Wen Gott anspricht,
der weiß, dass er ein kleiner Mensch ist und ein verlorener Sünder.
Aber Gott macht ihn rein durch sein glühendes Wort; dann sendet er
ihn, mit Auftrag und Verantwortung.
Schott Messbuch

amos:
"DIE ÜBERTRIEBENE BEDEUTUNG, die wir dem Urteil
der Menschen über unser Tun und Lassen beimessen,
ist ein Zeichen von Eitelkeit.
In Wahrheit taugen wir nur so viel, wie wir vor Gott
taugen - nicht mehr und nicht weniger! -, und das
Urteil der Menschen ist oft das Gegenteil von Gottes
Urteil"
Schott . Meßbuch

amos:
"DARAN DENKEN, daß Christus allein das Heil ist und daß jedes
Bündnis mit dem Irrtum und dem Bösen tödlch wirkt".
Schott - Meßbuch


"DIE GROSSE SCHULD des Menschen ist, daß er in jedem Augen-
blick der Umkehr tun kann und nicht tut".
Schott - Meßbuch

amos:
"DER GLAUBE, sagt Guardini, ist  die Fähigkeit, die eigenen Zweifel
zu ertragen. Der Glaube,das ist die Armut; er ist nicht das volle Licht,
er besteht nicht darin, daß man alles weiß, er besteht  darin, daß man
genug Licht hat, seine  Finsternis zu ertragen.
Und die Hoffnung! Solange im Verlauf eures Lebens das, was ihr euch
von eurer Zukunft vorstellt, mit der Entwicklung der Ereignisse genau
übereinstimmt, habt ihr nicht die wahre Hoffnung, sondern ein mensch-
liches Hoffen. Ich weiß nicht, ob ihr auf Gott oder auf euch hofft.
Erst wenn ihr an dem Tag, an dem ihr vernichtet, zerstört, zusammenge-
schlagen, tot hingestreckt und leer seid, noch alles für möglich haltet,
dann seid ihr Menschen der Hoffnung. Wie die heilige Jungfrau: "Bei Gott
ist alles möglich, das wundert mich nicht von dir.' Sie hatte allem entsagt,
sie war ganz einfach und ganz arm. Darann halte ich unbedingt fest. Maria
ist die Arme schlechthin."
Schott-Meßbuch

amos:
"DIE WAHRHAFTIGE KIRCHE ist nicht nur ein Programm. Sie ist
Wirklichkeit, die Ungezählte loben. Von außen läßt sie sich nur
bedingt erkennen.  Daß es sie gibt, muß man denen  glauben,
die sie erfahren haben.
Doch die Wahrheit, die in  der Kirche da ist. ruft nach der, die
dasein könnte. Die wahrhafte Kirche ruft nach der Bekehrung
der unwahrhaftigen, was wir uns  nicht so einfach vorstellen
dürfen: denn wir selber, ich selber gehöre immer wieder zur wahr-
haftigen und unwahrhaftigen Kirche, und von uns selber, von mir
selber ist diese Bekehrung immer wieder gefordert. In der Kirche
geht nichts ohne den Einzelnen und die Wahrhaftigkeit des Herzens"
(Hans Küng)
Schott-Meßbuch


Ich würde gerne wissen, wie Ihr zu diesem Thema denkt!

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