Autor Thema: Beten lernen!  (Gelesen 17395 mal)

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KleinesLicht

  • Gast
Beten lernen!
« am: 29. September 2011, 23:40:07 »
Aus dem Buch:
„Wie wir heute das Beten lernen können“ von Pater Petar Ljubicic (ISBN 978-3-9810536-4-7)

Für 10 EUR erhältlich bei:  http://www.religioese-artikel.de/shop/buch-wie-wir-heute-das-beten-lernen-koennen/a-32/
 

„Wir leben in einer Zeit, in der uns große Krisen erschüttern. Damit wir uns verstehen: doch Krisen gab es schon immer: Sie sind ein Bestandteil des Lebens. Und manchmal bewirken Krisen sogar etwas Positives, wenn sie mich dazu bringen, mein Leben zu ändern.

Sie sind ein Aufruf, damit wir uns zusammen reißen, aufwachen, und versuchen aus dem Zustand, in dem wir uns befinden, herauszukommen.

Zuweilen hört man von Menschen, dass Ihnen das Gebet eher als eine Last als eine freudige Begegnung mit Gott erscheint. Einerseits spricht man davon, dass der heutige Mensch unfähig wurde zu beten, andererseits davon, dass das Gebet das wirksamste Mittel für einen glücklichen Ausgang aus dieser Krise, in die wir geraten sind, ist.

Das Gebet ist imstande, uns unsere Zuversicht wieder zu schenken und uns aus dem Elend in das wir geraten sind, einen Ausweg zu zeigen. Ein wahrer und aufrechter Christ weiß, dass seine Seele ohne Gebet nicht leben kann. Deshalb braucht man ihm über die Notwendigkeit des Gebetes nichts zu erzählen.

Allzu oft hören wir auf die Frage: „Warum betest du nicht?“ die Antwort: „Ich habe keine Zeit!“. Das ist aber mehr eine Ausrede als eine wirkliche Antwort. Manche sagen auch: „Ich habe keine Nerven, ich habe keine Kraft, mich aufzuraffen!“. Wieder andere werden sagen: „Ich finde im Gebet keinen Sinn  mehr. Ich sehe nicht ein, warum ich meine Zeit mit dem Gebet vergeuden soll.“

„Jahrelang habe ich gebetet, - sagt eine junge Frau – dass meine Tochter gesund wird. Vor drei Monaten ist sie gestorben. Seit dem ist Gott für mich gestorben!“

 „Wenn Gott die Liebe ist, warum gibt es so viel Leid und Böses in der Welt? Wie könnt ihr sagen, dass Gott die Liebe ist! Hört auf damit“, hat eine Frau gesagt, deren erstes Kind gestorben ist. „Ich kann nicht mehr glauben!“

„Ist das Liebe ?“ hat ein anderer gesagt, „Geh aus meinem Zimmer. Eine seltsame Liebe ist das, die zulässt, dass ich 7 Jahre leide“.

Was sagen wir zu solchen Kommentaren?
Haben sie Recht?
Wenn Gott da ist, wie kann er so etwas zulassen?
Viele denken so!

Wer so denkt, kennt Gott nicht. Es ist wahr, es gibt Leiden, die für uns ein Geheimnis bleiben. Es passiert nicht ohne dass Gott es zulässt. Deshalb muss man Gott umso mehr kennen lernen, erleben, erfahren. Man muss in lieben. Dann wird auch ein Leiden ein Geschenk Gottes. ...“


Fortsetzung: Wie stelle ich mir Gott vor? folgt!





Anemone

  • Gast
Re:Beten lernen!
« Antwort #1 am: 30. September 2011, 11:20:37 »
Danke liebes Kleines Licht. Ich freue  schon auf die nächsten Worte von Pater Petar Ljubicic.

Zitat:
 "Ein wahrer und aufrechter Christ weiß, dass seine Seele ohne Gebet nicht leben kann."

  Gottes Segen
Anemone

KleinesLicht

  • Gast
Re:Beten lernen!
« Antwort #2 am: 30. September 2011, 22:42:28 »
Liebe Freunde, liebe LeserInnen,

nach dem Papstbesuch dachte ich mir, dass nun die Kritiker schweigen - ich habe mich geirrt.

Zuerst warf man mir vor, dass die kath. Kirche das Geld für die Papstreise besser für bedürftige Menschen ausgegeben hätte.  Dann beklagte man die wenige Bereitschaft unseres Papstes zur "wahren" Ökumene und zum Ende regte man sich über das "Nichtssagen" unserer Papstes über die Problematik der Wiederverheirateten ... auf.

Und!?

Die Menschen, die mir derartiges sagten sind katholisch und ich stellte fest, dass die Bindung zur Kirche und Papst ebenso erlernt sein will wie zum Gebet. Pater Petar Ljubicic gelingt es mit seinem Buch "den Nerv der Zeit" zu treffen; seine Worte gehen in die Tiefe und zeigen nicht nur auf wie wichtig das Gebet ist sondern auch, wie uns das Gebet zu Gott hinführt.

Den Originaltext zur Einführung in das Gebet schreibe ich nun in Farbe, damit sich Pater Petars Worte von den unsrigen abhebt. Es sind Worte, die wir uns alle sehr zu Herzen nehmen sollten.


Gottes Segen
KleinesLicht

 

KleinesLicht

  • Gast
Re:Beten lernen!
« Antwort #3 am: 30. September 2011, 22:55:31 »
Welche Erfahrungen mache ich mit ihm? und: Welche Gebete, welche Sätze fallen mir ein, wenn ich an Gott denke? Ein Christ sagt: „Seit meiner Kindheit verbinde ich mit Gott immer den erhobenen, drohenden Zeigefinger und das Wort meiner Mutter: „Ein Auge ist`s, das alles sieht, auch was in dunkler Nacht geschieht!“

Man bezahlt seine Sachen und holt sie bei Gott ab. Das ist unser „christliches“ Leben. Eine solche Haltung entdecken wir besonders dann, wenn Gott einmal nicht so „pariert“ wie wir wollen. „Jetzt habe ich so lange gebetet und das Gegenteil ist gekommen. Ich höre auf!“ Ich strafe Gott im Herzen – und bete einfach nicht mehr! Ich mache Pause. Wenn ich all dies schon nicht mit Worten sage, weil ich viel zu „fromm“ dazu bin!, zweifle ich im Herzen.

So gehen wir mit Gott um. Und da wundern wir uns, dass nichts wächst. Die reinste Begründung für das Gebet ist die Liebe des Kindes zum Vater. Wer wirklich liebt, wird viel beten. Wer eifrig betet hat eine große Liebe in sich. (Hans Buob) ...





KleinesLicht

  • Gast
Re:Beten lernen!
« Antwort #4 am: 02. Oktober 2011, 02:51:14 »
Es gibt heute viele Menschen, die meinen, keine Zeit zum Beten zu haben oder nicht beten zu können. Andere wollen nur beten, wenn sie das Bedürfnis danach verspüren. Mancher würde gerne beten, aber er kann sich nicht sammeln. Ihm kommen verschiedene Gedanken und er wird stark von Zerstreutheit gequält.

Fast jeder hat solche Schwierigkeiten. Der heilige Bernhard hat einmal gesagt, dass er nicht ein „Gegrüßt seist Du Maria“ gebetet hat, ohne zerstreut zu sein. Er dachte, allem Anschein nach, an eine vollkommene Frömmigkeit und an totale Hingabe. Aber er ist ein Heiliger geworden.

Es ist gut und empfehlenswert sich immer zu fragen: Was ist für mich Gebet, besonders das größte und vollkommenste Gebet die heilige Messe? Wie bete ich eigentlich? Wie ehre ich Gott in der heiligen Eucharistie? Warum sagt mir die heilige Messe so wenig und verwandelt mich noch weniger? Dabei genügt ein inbrünstiges und demütiges Gebet oder eine einzige heilige Kommunion, um mich heilig zu machen? Warum sind wir, in immer größerem Maße, in fortgeschrittenem Lebensalter weniger fromm als in der Jugend?  ...

KleinesLicht

  • Gast
Re:Beten lernen!
« Antwort #5 am: 03. Oktober 2011, 19:43:24 »

Eigentlich hätten wir gesammelt und andächtig beten und die heilige Messe feiern, die Kommunion empfangen und danach inbrünstig hierfür danken sollen, wie es die Dynamik der Gnade und die Natur der heiligen Messe und der heiligen Kommunion erlangt!

Warum steigt das Wort Gottes, das wir hören oder persönlich lesen nur so schwer in die Tiefen unserer Seele hernieder? Warum finden wir in ihr nur so selten die Botschaft, die der Vater an seine Kinder richtet? Warum ermüden wir so schnell bei den verschiedensten Schwierigkeiten und stellen uns unsere Zukunft schwärzer vor, als sie tatsächlich sein wird? Dies sind Fragen auf die wir eine Antwort geben sollen.

Was sollte man auf all diese Fragen antworten? Gibt es überhaupt eine Antwort? Ja, eine Antwort existiert! Oftmals fehlt uns eine innere Verbindung zu Gott. Wir beten sehr oft aus reiner Gewohnheit. ...


Anemone

  • Gast
Re:Beten lernen!
« Antwort #6 am: 06. Oktober 2011, 12:55:55 »

KleinesLicht

  • Gast
Re:Beten lernen!
« Antwort #7 am: 10. Oktober 2011, 23:56:05 »
Wir dürfen nie vergessen: Gerade von unserer innigen Verbindung zu Gott hängt unser Lebensglück, unser apostolischer Eifer und ein erfülltes geistliches Leben ab.

Was können wir bei überzeugten Christen, (z.B. Priestern, Ordensbrüdern und Ordensschwestern) beobachten? Bei ihnen gibt es keine geistige Erschöpfung, wenigstens nicht längere Zeit, auch wenn bei ihnen vielleicht nicht alles so läuft, wie sie es sich wünschen oder es gibt keine Trübsinnigkeit, obgleich das Herz wimmert, und den Körper verschiedene Schwierigkeiten plagen.

Ihnen stellt die Einsamkeit des Herzens kein unüberwindbares Lebensproblem dar und sie halten fast nie still, auch wenn sie sich am Rande des Lebens befinden: da gibt es etwas was sie vorantreibt! ...

 

La Salette 1846



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