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Iraner soll sterben, weil er an Jesus glaubt

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velvet:
    Der 34-jährige Iraner sitzt in der Todeszelle im Zentralgefängnis von Rasht im Nordiran und wartet auf seine Hinrichtung. Sein Vergehen: Konversion. Als geborener schiitisch-muslimischer Iraner wagte er es, zum Christentum überzutreten und als Pastor eine Pfingstgemeinde im Untergrund zu leiten. [...] Im Iran, in Saudi-Arabien, im Sudan und im Jemen steht die Abwendung von der Staatsreligion unter Todesstrafe.

      Nun droht ein mehr als fünf Jahre dauerndes Martyrium für den Pfingstler mit seinem Tod zu enden, weil er den einzigen Ausweg aus seiner Misere, der ihm von der iranischen Regierung angeboten wurde, nicht gehen will: seinen christlichen Glauben zu widerrufen.

    Er wäre seit Jahren der erste Konvertit, bei dem die iranische Justiz den “Abfall vom Islam” offen als Begründung für ein Todesurteil nennt, und der erste hingerichtete Christ seit mehr als 20 Jahren.
www.welt.de

Kommentar:
Was die Medien hier veranstalten, ist leider das übliche Täuschungsmanöver. Ein an die Öffentlichkeit geratener Einzelfall wird jetzt zur Schau getragen und der Iran passenderweise angeprangert. Doch was geschieht hier in Wirklichkeit? Ist Youcef Nadarkhani tatsächlich der erste Todeskandidat seit Jahren, der wegen seines “Glaubensabfalls” hingerichtet werden soll?

Die Behauptung, nur im Iran, Saudi-Arabien, Sudan und Jemen stünde auf Apostasie, hier die Abkehr vom Islam, die Todesstrafe, ist eine infame Lüge. Damit kann lediglich die offizielle rechtliche Lage gemeint sein, denn faktisch wird jeder dieser Abweichler bei Bekanntwerden seiner religiösen Umorientierung sofort von eifrigen Muslimen hingerichtet und es dürfte außer Frage stehen, dass sämtliche nach Scharia-Recht agierende Länder jeden solchen Abfall vom Glauben an die “Friedensreligion” faktisch mit dem Tode ahnden, Gesetz hin oder her. Offizielle Zahlen gibt es selbstverständlich nicht, woher auch, das alles findet schließlich offiziell gar nicht statt.

Dabei beschränkt sich diese Lebensbedrohung auch gar nicht allein auf islamische Staaten, denn selbst in der BRD werden Konvertiten von ihren Landsleuten gejagt und per Selbstjustiz bestraft. Ein Lied von dieser Bedrohung können beispielsweise Nassim Ben Iman und Sabatina James singen. Beide müssen sich mittels Decknamen und ständigen Wohnortwechseln, teilweise unter Polizeigeleit, vor dieser offiziell nicht vorhandenen Todesstrafe schützen.

Youcef Nadarkhani ist leider nur einer von vielen Menschen, die täglich in der islamischen Welt verfolgt, gefoltert und getötet werden, weil sie der brutalen und blutrünstigen “Religion des Friedens” den Rücken kehren. Von diesen Opfern berichtet keine Zeitung, keine Nachrichtensendung und es gibt erst Recht auch keine politischen Sanktionen deswegen.

Und selbst wenn es sich hierbei tatsächlich um einen außergewöhnlichen Einzelfall handeln würde, wo sind dann bitte die obligatorischen Lichterketten, wo ist die allgemeine Betroffenheit der politischen “Elite”, die sich ansonsten schon wegen eines toten Frosches beim Autobahnbau ins Hemd macht?

Liebe Gutmenschen, wo habt ihr Euch versteckt? Ein gläubiger und bekennender Christ soll heimtückisch ermordet werden, weil er ein Christ ist. Er lehnte die einzige Möglichkeit ab, begnadigt zu werden, nämlich die Rückkehr zum Islam und die Verleugnung seines christlichen Glaubens. Dieser eine Mann hat nicht nur einen wahrhaftigen Glauben, sondern auch noch mehr Rückgrat und Mut als alle westlichen Politiker zusammen!

Wo also sind die üblichen Maulhelden, die sonst ihre Klappe nicht halten können und sich stets mit ihrer scheinheiligen und verlogenen Betroffenheit in den Vordergrund drängen? Ah, hier sind sie ja:

    Der Hamburger FDP-Bundestagsabgeordnete Burkhardt Müller-Sönksen hat am Samstag gegen die drohende Hinrichtung eines evangelischen Pastors im Iran protestiert. [...] An der Kundgebung, zu der unter anderem die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte aufgerufen hatte, nahmen nach seinen Angaben mehr als 150 Menschen teil.

150 Menschen in Hamburg? Noch vor wenigen Tagen wurde rund um die Uhr in allen Medien rauf und runter über die Gedenkfeier anlässlich der sogenannten “Neonazi-Morde” berichtet. 1.400 – natürlich äußerste Betroffenheit spielende – Menschen saßen alleine im Berliner Konzerthaus und huldigten die immerwährende Schuld unseres Volkes und bekräftigten ihre Entschlossenheit im “Kampf gegen Rechts”.

Verlogene Doppelmord wird soetwas genannt, wenn einerseits wegen einzelnen muslimischen Opfern ein ganzes Land kollektiv Gedenkminuten abhält und gleichzeitig regelmäßig, rein religiös diskriminierend motivierte Morde tausendfach vollkommen ignoriert und toleriert werden. Jeder einzelne Mord ist schon zuviel, aber hier wird lediglich streng selektiv für muslimische Opfer Betroffenheit geheuchelt und die eigenen christlichen Wurzeln vollkommen verleugnet.

Manche Menschen fragen gelegentlich, was das denn für ein liebloser Gott der Christen sei, der in der siebenjährigen Trübsal auf derartige Weise seinen Zorn über die Erde ausschütten könne. Glauben diese Leute etwa allen Ernstes, diese grassierende endzeitliche Ignoranz würde einfach unter den Teppich gekehrt? Wohl bekomms.

Laus Deo:
Wir Christen müssen endlich zusammenhalten und für unsere verfolgten christlichen Brüder kämpfen!!! Beten wir gemeisam für ihn und alle verfolgten Christen!

Krümel:
 ;ghjghg So etwas darf es nicht geben,das jemand für seinen glauben sterben soll.Nein ich denke das Gott sowas nicht möchte einfach schrecklich.L.G.Krüemel

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