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FSSPX-Reportage

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ChrS:

Empfehlenswert ist die Reportage "Priester für morgen" über die Priesterbruderschaft St. Pius X. aus dem Jahre 1986. Zu dieser Zeit hat noch Erzbischof Lefebvre gelebt, der hier mehrmals zu Wort kommt:






Vor nicht allzu langer Zeit wurde eine neue Reportage über die Piusbruderschaft in der ARD ausgestrahlt:

Laus Deo:





Das ist meine Antwort zu diesem Beitrag.

ChrS:
Das zweite Video kann man nicht anschauen und gegen das erste kann man nichts einwenden, weil darin nichts gegen die FSSPX spricht.


Bischof Fellay FSSPX zur Ablehnung gewisser Punkte des 2 Vat. Konzils

Laus Deo:
Johannes Paul II ist in meinen Augen der beste Papst der Geschichte und er war ein beführworter des 2. Vatikanischen Konzils, dann können noch soviele Pius Bischöf etwas anders sagen.

UND NOCHMALS ES IST EIN KATHOLISCHEN FORUM. ALSO LASSEN WIR DAS 2. VATIKANISCHE KONZIL!

ChrS:
Papst Johannes Paul II. hat einerseits viel Gutes gewirkt (z.B. Einsatz gegen Abtreibung), aber andererseits auch derart gegen die katholische Überzeugung gehandelt, dass es letztlich wohl schwierig ist, ihn als guten Papst zu bezeichnen. Ist es etwa katholisch, den Koran zu küssen, sich dafür einzusetzen, dass in Rom eine Moschee gebaut wird, öffentlich den hl. Johannes den Täufer zu bitten, er möge den Islam schützen, mit Heiden, Juden und Häretikern zu beten, sich das Tilak-Zeichen des Götzen Shiva auf die Stirn geben zu lassen usw.? Das ist genau das Gegenteil des apostolischen, römischen und katholischen Geistes, der die Kirche bis zum II. Vatikanum durchdrungen hat. Dabei ging Johannes Paul II. ja noch viel weiter als das Konzil selbst, das in "Unitatis redintegratio" (8) nur gemeinsame Gebetsveranstaltungen mit nichtkatholischen Christen (=Häretikern) versuchte zu rechtfertigen. Johannes Paul II. empfahl schon in seiner Antrittsenzyklika "Redemptor hominis" (6) Gebete mit Vertretern anderer Religionen (Heiden & Juden). Dagegen lehren uns die Apostolischen Konstitutionen (8,45), die, teilweise auf älterem Material aufbauend, Ende des 4. Jahrhunderts zusammengestellt wurden: "Ein Bischof, Priester oder Diakon, der mit Häretikern zusammen nur gebetet hat, soll exkommuniziert werden; wenn er ihnen auch erlaubt hat, Handlungen wie Kleriker vorzunehmen, soll er abgesetzt werden." Auch die Synode von Laodizea (Canon 33) aus derselben Epoche verurteilte schon das, was das II. Vatikanum lehrte, geschweige denn jenes, was Johannes Paul II. wollte: "Man darf nicht mit Häretikern oder Schismatikern zusammen beten." "Unitatis Redintegratio" versucht ein gemeinsames Beten mit Häretikern und Schismatikern mit Mt 18,20 zu rechtfertigen. Hier heißt es nämlich: "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." Der hl. Kirchenvater Cyprian von Karthago (+ 258) erklärte diese Stelle gemäß der ständigen Lehre der Kirche so: "Wie können sich zwei oder drei in Christi Namen versammeln, die offenkundig von Christus und seinem Evangelium getrennt sind? Denn nicht wir haben uns von ihnen, sondern sie von uns abgesondert und sie haben, da Häresien und Schismen später entstanden sind, das Haupt und den Ursprung der Wahrheit verlassen, indem sie sich getrennte Grüppchen schufen. Der Herr aber spricht von seiner Kirche und spricht zu denen, die in der Kirche sind. Daher würden sie, wenn sie eines Sinnes wären, wenn sie sich gemäß seinem Auftrag und seiner Mahnung, und wären es nur zwei oder drei, versammelt hätten und einmütig beteten, von der Majestät Gottes erlangen können, worum sie bitten" (Sancti Cypriani De Ecclesiae Catholicae unitate 12).

Erzbischof Lefebvre hat gemäß der immerwährenden kirchlichen Lehre ein rechtes Verhältnis zu den Heiden, Juden und Häretikern vorgelebt. Der Mohammedaner, Herr A. S. Thiam, Gewerkschaftsmitglied im Senegal, schrieb zum Tode des Erzbischofs an Kardinal Thiandoum unter anderem folgende Zeilen: "Mgr. Lefebvre war mehr als ein Freund, ein Bruder, er war ein wahrer geistlicher Führer für mich, jedem Materialismus fremd, ein Mensch, den ich in den Himmel hob. … Ich werde keine Mahlzeit mehr an seiner Seite in Ecône einnehmen inmitten seiner Pfarrkinder aus aller Herren Länder. Und während er mich segnete, während er für mich mitten unter all diesen Menschen betete, unter Gläubigen, die von allen Enden der Welt kamen, stellte er mich gerne als einen Mohammedaner aus dem Senegal vor, darauf war ich stolz und freute mich darüber. Ein Mann von schöner Statur, von lebhaftem Verstand, der nur Gott und Jesus liebte." Papst Johannes Paul II. hätte einen Moslem küssen sollen, anstatt den Koran, denn gemäß Augustinus müssen wir die Irrenden lieben, aber die Irrtümer vernichten.

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