römisch-katholisch > Fegefeuer Arme Seelen
Die Qual der Armen Seele
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hiti:
Liebe Leser/innen!
Eine Seele, die im Fegefeuer ist, tut nichts anderes als zu lieben, nachzudenken und im Licht der göttlichen Liebe zu bereuen; es ist ja die Liebe, die für sie diese Flammen angezündet hat, die ihr jedoch zu ihrer Bestrafung Gott verbergen.
Darin besteht die Qual. Die Seele erinnert sich an die Gottesschau, die ihr bei ihrem Einzelgericht zuteil wurde. Sie nimmt die Erinnerung daran mit, und da allein schon der kurze Augenblick der Gottesschau eine Seligkeit ist, die alles Geschaffene übertrifft, ist die Seele begierig, diese Seligkeit wieder zu genießen. Diese Erinnerung an Gott und der Lichtstrahl, in den sie bei ihrem Erscheinen vor Gott getaucht wurde, bewirken, dass die Seele die von ihr begangenen Verfehlungen gegen ihr höchstes Gut in ihrem ganzen Umfang „einsieht“, und in dieser „Einsicht“ besteht die Pein ihrer Reinigung, zusammen mit der Erkenntnis, dass sie sich selbst freiwillig den Besitz des Himmels und die Vereinigung mit Gott auf Jahre oder Jahrhunderte hinaus versagt hat.
Hermann
hiti:
Liebe Leser/innen!
Ergänzend zu den Zeilen folgendes:
- Ist nicht die fehlende Gottesliebe unser aller Problem?
Was Jesus hier M. Valtorta sagte, trifft auf uns alle zu.
Wenn wir eine große Liebe zu Gott hätten, dann würden wir NIE BEWUSST ein GEBOT übertreten, sondern nur aus Schwäche oder Unvollkommenheit.
Das ist im Grunde DAS GANZE GEHEIMNIS DES GLAUBENS!
Wenn ich eine Person liebe, dann betrübe ich sie nicht, ich versuche sie zu trösten, wenn sie traurig ist, zu kontaktieren, wenn sie fern ist, ihr nahe zu sein, kurzum: Ich denke mehr an sie als an mich.
DAS IST ES, worauf es ankommt: Die Liebe, vielfach viel zu leichtfertig übergangen und beiseite geschoben oder durch Paragrafenreiterei ersetzt, doch sie allein ist es, die uns heiligt und uns zu Gott bringt, DENN GOTT IST DIE LIEBE.
Ringen wir um diese Liebe und wir werden Gott erkennen, dessen Erkenntnis die Armen Seelen so sehr betrübt, dass sie Ihn so sehr und leichtfertig beleidigt haben, da sie IHN zeit Lebens nicht erkannten. Dienen wir, statt uns zu bedienen lassen, erniedrigen wir uns, statt uns zu erhöhen, Jesus hat es uns klar vorgelebt, auf welche Größe es ankommt.
Lernen wir von den Armen Seelen, von diesen Worten, die Jesus auch zu uns spricht, damit wir schon HIER und DA die Liebe, die WAHRE LIEBE zu Gott und den Mitmenschen suchen und um möglichst wenig Zeit im Fegfeuer verbringen zu müssen.
www.gottliebtuns.com/armeseelen_2.htm
Hermann
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