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KURZ UND BÜNDIG
amos:
BERECHTIGTE KRITIK
Vatikanstadt (kna). Der vatikanische Ökomeneminister Kadinal Kurt Koch sieht die päpstliche Kritik an der österreichischen "Pfarrer-Initiative" als "notwendig" an. Allerding sei er zunächst erstaunt gewesen, dass der Papst dem "Aufruf zum Ungehorsam" überhaupt "die Ehre einer Erwähnung" gegeben habe, sagte Koch dem Osservatore Romano". Zugleich zeigte Koch Verständnis für die Motive der Unterzeichner des Aufrufs. Viele seien sehr besorgt angesichts der seelsorgerlichen Probleme der heutigen Zeit.
amos:
ERNEUT ANSCHLÄGE AUF CHRISTEN IN NIGERIA
Osnabrück (vdp). Bei Anschlägen auf Christen in Nigerias sind vergangene Woche mehrere Menschen getötet worden. Zwei Gläubige und ein Pastor seien erschossen worden, als sie eine protestantische Kirche in der Nähe der Stadt Maiduguri verlassen hätten, berichteten nigerianische Zeitungen. Zuvor waren bei einem Angriff in der nordnigerianischen Stadt Kano nach Behördenangaben mindestens 17 Menschen getötet worden. Bewaffnete hatten das Feuer auf Teilnehmer zweier Freiluft-Gottesdienste auf dem Campus der Universität eröffmet.
amos:
BUNDESTAG APPELIERT AN TÜRKEI
Berlin (kna). Politiker aller Fraktionen haben von der Türkei die Achtung der Religionsfreiheit gefordert. Bei einer Debatte im Bundestag über den Erhalt des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel beklagten sie eine Drangsalierung der Christen. Das Kloster sei Symbol für den Umgang der Türkei mit christlichen Einrichtungen und religiösen Minderheiten, sagte die menschenrechtspolitische Sprecherin der Unions-Bundestagsfraktion Erika Steinbach.
amos:
15 MILLIONEN VON HUNGER BEDROHT
NAIROBI(epd). Die Vereinten Nationen haben eindringlich zur Hilfe für die Hungernden in der Sahel-Region aufgerufen. Von Tag zu Tag nähmen die Möglichkeiten ab, Leben zu retten, erklärte der Direktor des Welternährungsprogramms, Ertharin Cousin, und Flüchtlingskommissar António Guterres am Ende einer Reise in der Gegend. Die internationale Gemeinschaft müsse ihre bereits geleisteten finanziellen Zusagen schnellstmöglich erfüllen. Den Angaben zufolge sind derzeit 15 Millionen Menschen unmittelbar von Hunger bedroht. Der von Dürre betroffene Gürtel erstreckt sich quer durch Afrika vom Atlantik bis zum Roten Meer.
amos:
FREIHEIT VOR GLEICHHEIT
Frankfurt(vbp). Junge Menschen in Deutschland ziehen die Freiheit der Gleichheit vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Institus für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Herbert Quandt-Stiftung. Gefragt, ob sie sich im Zweifel für Freiheit oder für Gleichheit im Sinne sozialer Gerechtigkeit entscheiden würden, sprachen sich 45 Prozent der Befragten für die Freiheit und 44 Prozent für Gleichheit aus. Bei der jüngeren Generation waren es immerhin 52 Prozent, die sich für die Freiheit aussprachen.
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