Empfehlungen > Katholische Literatur
HALTE INNE, NIMM DIR ZEIT!
amos:
Hymnus
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GELOBT SEI GOTT, DER HERR
Benedictus, Lobgesang des Zacharias
nach Lukas 1,68-79
Gelobt sei Gott, der Herr, der uns befreit
wie er verheißen hat vor langer Zeit.
Er hat an seinen heilgen Bund gedacht,
uns aufgesucht und sein Wort wahr gemacht.
Inmitten seines Volkes hat er jetzt
den Retter, den Erlöser eingesetzt.
Der stammt aus Davids königlichem Haus.
Die Alten sagten das bereits voraus.
Errettet hat uns Gott aus Feindeshand,
zur Heimat uns gegeben unser Land.
Wir dürfen heute furchtlos vor ihm stehn
und froh in eine gute Zukunft sehn.
Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten sein,
lädst alle Menschen ins Reich Gottes ein.
Vergebung und Barmherzigkeit erfährt,
wer seine Schuld bereut und sich bekehrt.
Du gehst dem Herrn, dem Licht der Welt voran.
Die neue Zeit, der Tag des Heils bricht an.
Es ist Gott selbst, der uns so reich beschenkt
und auf die Wege seines Friedens lenkt.
amos:
ATME EIN STÜCK EWIGKEIT
Atme ein Stück Ewigkeit!
Halte inne! Nimm dir Zeit...
...für die Wunder dieser Welt!
Sieh die Blumen auf dem Feld!
Sie bezahlen keinen Schneider
und tragen doch die schönsten Kleider!
Atme ein Stück Ewigkeit!
Halte inne! Nimm dir Zeit...
...für dich selbst! Sei gut zu dir!
Lebe jetzt und lebe hier!
Lass dich nicht gefangen nehmen
von all den Sorgen und Problemen!
Atme ein Stück Ewigkeit!
Halte inne! Nimm dir Zeit...
...für die Menschen um dich her!
Sei sensibel, bleibe fair!
Mit Geduld und viel Vertrauen
versuch' am Frieden mitzubauen!
amos:
Am Mittag
DER NEUE KATALOG
Der neue Katalog!
Schau ihn dir an!
Wähl dir etwas Schönes aus
und tu es dann!
Wege suchen
Land entdecken
Schritte wagen
Kräfte wecken
Träume sammeln
Lust empfinden
Frust ertragen
Licht entzünden
Freude zeigen
Gutes denken
Wünsche haben
Liebe schenken
Feste feiern
Lieder singen
Glaube säen
Hoffnung bringen
Türen öffnen
Fremde grüßen
Brücken bauen
Frieden schließen
Rücksicht nehmen
Lärm vermindern
Nachsicht üben
Schmerzen lindern
Leben schützen
Gärten pflegen
Mut beweisen
Hand anlegen
amos:
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Stille-Übung
DIE TRUHE
Die laute Welt liegt hinter mir.
Ich wende mich bewusst nach innen.
Ein sehr lebendiges Gespür
entfaltet sich in meinen Sinnen.
Ich ordne meine Wünsche neu.
Ich will den Weg des Schweigens gehen.
Mein Atem schwingt gelöst und frei. -
Ich glaube, eine Schlucht zu sehen.
Ein steiler Pfad führt tief hinab
bis an den Eingang einer Höhle,
der jemand diesen Namen gab;
"Silentium". - Hier wohnt die Stille.
Ich trete in die Grotte ein,
bewege tastend mich im Dunkeln.
Die Wände sind aus schwarzem Stein.
Millionen Bergkristalle funkeln.
Im Mittelpunkt des Raumes steht
seit alter Zeit die schwere Truhe.
Sie birgt, geheimnisvoll umweht,
die reine, ursprunglose Ruhe.
amos:
Am Morgen
DU HAST MEINEN FÜSSEN
RAUM GEGEBEN
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Du, Gott, hast meinen Füßen
weiten Raum gegeben.
Die große Welt, die Zukunft steht mir offen.
Zu deinem Lobpreis will ich mich erheben
und allezeit
auf deine Güte hoffen.
Du zeigst mir meine Wege
gestern, heute, morgen,
wirst mich vor Unheil
und Gefahr bewahren.
In deinem Segen weiß ich mich geborgen,
hab ich ihn doch
schon oft und oft erfahren.
An dich will ich mich halten,
mich dir anvertrauen.
Du lässt mich über hohe Mauern springen,
lehrst mich, mein Haus
auf festen Grund zu bauen,
und schenkst mir Glück,
Erfüllung und Gelingen.
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