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33 Stufen mit Maria zu Jesus
Hemma:
Die vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria
Nr.5/2011 Zeitschrift der Legion Mariens für Österreich
Wie bereits im Vorjahr wollen wir heuer wieder viele Menschen zur Lebensübergabe durch die Hände Mariens führen.
Diese Weihe muss ins tägliche Leben übertragen werden und soll jedes Jahr erneuert werden.
Darum laden wir alle, die die Weihe schon vollzogen haben, herzlich ein, sie zu erneuern.
Darüber hinaus müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, möglichst viele Menschen in unserem Land von dem unschätzbaren Wert dieser Weihe zu überzeugen und sie dazu einzuladen.
Die Unterlagen dazu sind ergänzt, die Texte aus dem letzten Jahr können aber weiter verwendet werden.
Die Hefte sind in den höhrern Räten, btzw. in der Materialstelle erhältlich.
Einzelheiten können über die Homepage www.33schritte.at abgerufen werden.
Um die Vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria abzulegen, gibt es nach wie vor verschiedene Vorbeireitungstexte, z.B. das Goldene Buch, "Ich bin dein" von P. Dr. Augustinus Fenz, "Durch Maria zu Jesus" von P. Josef Gruber, Bregenz-Thalbach, "Das Geheimnis Mariens" von Dr. Madinger, usw.
Sie sind alle wertvoll und können ebenso verwendet werden.
http://www.33schritte.at/wp-content/uploads/2010/08/begleitheft20101.pdf
Beginn: 4. November 2011
Weihe: Fest Maria Empfängnis, 8. Dezember
Anna-Maria:
Liebe Hemma, vielen Dank für diese schöne Anregung :-)
Liebe Glaubensfreunde,
bitte verzeiht mir, dass ich mich mit Fragen an euch wende, die nicht von großem Gottvertrauen zeugen sondern von geringer geistlicher Qualität meiner :-( Auf eure Geduld und Güte hoffend frage ich trotzdem, weil ich lernen möchte.
1.) Da ich mich nicht zu einer Weihe entschließen konnte, kam mir die Frage, ob ich trotzdem diese 33 Tage Vorbereitung durchführen dürfe, ohne Absicht einer Weihe bzw. es Gott übergeben, also loslassen. Klingt beknackt (Es ist, als ob ich einen Weg gehe und vor dem Ziel umkehre – andererseits kann man den Schritt vielleicht später machen), aber besser als nichts. Geht das im Zweifelsfall?
2.) Eine Weihe ist kein Gelübde, hat mir eine liebe Glaubensfreundin gesagt. Dennoch:
(nach dem hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Die GANZHINGABE kommt einem Gelübde gleich. Sie ist verpflichtend für das ganze Leben. Sie kann nur unter schwerer Sünde in ihrem vollem Umfang und unter lässlicher Sünde in ihren einzelnen Teilen zurückgenommen werden!
Offenbar gibt es Leute, die sowas machen. Wie kommt das? Kann mir sowas auch passieren? Das wäre ja schrecklicher, als hätte man die eine Weihe vollzogen.
3.) Eine liebe Glaubensfreundin schrieb mir auch: Bitte mache Dir keine Sorgen, dass der Himmel von Dir aufgrund einer Marienweihe zuviel verlangt!" Obwohl ich mich so freute und mich ermutigt fühle, bekam ich den Text in den Sinn:
“Mit 12 Jahren bot sie (Anna Schäffer) sich am Tage ihrer ersten heiligen Kommunion dem Herrn als Opfer an. ...
Hier erfuhr Anna im Juni 1898 den für ihr weiteres Leben entscheidenden Anruf Jesu: Sie werde schon bald viel und lange leiden. Obwohl in ihr eine große Bereitschaft zur Ganzhingabe vorhanden war - Anna hatte sich im selben Jahr Maria geweiht -, reagierte sie zunächst wie jeder gesunde Mensch. Fluchtartig verließ sie ihre Arbeitsstelle. Doch am 4. Februar 1901 sollte im Forsthaus zu Stammham (nahe bei Ingolstadt) ihre Leidenszeit beginnen.
(Quelle: http://www.mindelstetten.de/AnnaSchaeffer/Lebenslauf.aspx)
Ihr Lieben, mögt ihr mir dazu was sagen?
Ich schäme mich dieser Fragen, weil doch eigentlich jede/r Katholik/in sich Maria weihen sollte. So haben wir doch so viele Vorbilder, insbesondere auch der Sel. Joh. Paul, der ja auch so viel gelitten hat.
Anna-Maria
CSPB:
Liebe Anna-Maria,
Zuerst einmal, es gibt keine unsinnigen Fragen!
Die Weihe an Maria ist nichts, wovor man Angst zu haben braucht. Gott schenkt einem Leiden nur in dem Maß, in dem wir es auch ertragen können. Und wenn er uns Sühneleiden schenkt (das ist es, wovor du Angst hast), dann gibt er uns auch die Kraft, diese Leiden standhaft zu ertragen, um dann in der ewigen Herrlichkeit die tausendfache Belohnung zu erhalten.
Und noch etwas: Deine Sorgen sind vollkommen unbegründet. Gott schenkt Sühneleiden nur, wenn der Mensch dazu einwilligt. Entweder macht er das im Gebet, wo er Gott wörtlich anbietet für andere zu leiden, oder er hat die innere Bereitschaft dazu.
Wenn du also nicht für Sühneleiden bereit bist, dann wirst du auch keines geschenkt bekommen. Und ja, es ist ein Geschenk, eine große Gnade. Die heilige Schwester Faustina schreibt in ihrem Tagebuch, dass das einzige, worum uns die Engel beneiden die Fähigkeit zu leiden sei, weil sie so viele Ganden beinhalte. Ferner sei Sühneleiden die größte Gnade, die ein Mensch erhalten kann, denn das Leiden vereint uns mit Jesus Christus, denn er hat für uns gelitten.
Ferner sei noch gesagt, dass eine Weihe an Maria jetzt nichts direkt mit Sühneleiden zu tun hat. Eine Weihe an Maria ist wie ein Aufzug auf den Turm der Heiligkeit, wo man sonst, ohne Maria die Treppe nehmen müsste.
Maria hilft einem dabei, heilig zu werden. Alle Heiligen haben auf ihre Art gelitten, aber alle Heiligen waren glücklich, sind glücklich.
Maria weiß, was du brauchst. Sie wird dir von Gott alle Gnaden erbitten, die du in deinem Leben brauchst, um heilig zu werden. Sie weiß auch, wenn du nicht dazu bereit bist, zu leiden. Also, mach dir keine Sorgen, denn sie sind unbegründet.
Ich würde vorschlagen, dass du die 33 Schritte machst, und dann erst entscheidest, ob du sie mit der Weihe krönst oder nicht.
Aber ich kann dir versprechen, dass du viele wichtige Gnaden erhalten wirst, weihst du dich Maria! Zum Beispiel bin ich mir sicher, dass ein Mensch, der Maria geweiht ist und vom Glauben abkommt, die Gnade der Bekehrung erhält. Auch wird Maria dabei helfen, die jeweilige Berufung zu leben.
Irgendein Theologe hat mal gesagt, ich weiß leider nicht mehr welcher: Er würde lieber seinen ganzen Besitz und sein ganzes Wissen verlieren, als die Gunst eines einzigen Ave-Marias.
Das klingt vielleicht im ersten Moment verrückt und übertrieben, aber wenn man darüber nachdenkt, dann versteht man: Nichts aus dieser Welt kann man in die ewige Herrlichkeit mitnehmen. Und jedes Gebet schenkt einem Gnaden, die ewige Herrlichkeit noch schöner zu erleben. Und das hält für die Ewigkeit, und im vergleich dazu hat das Leben die Dauer eines Wimpernschlages.
Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig ermutigen... falls du noch Fragen hast, kannst du gerne weitere stellen. Du kannst mir auch eine PN schreiben, wenn du das willst.
Noch etwas: Wenn man um Erkenntnis betet, dann erhält man diese auch. Bete um Erkenntnis, dass dir Gott zeigen möge, was eine Weihe, bzw. auch die Ganzhingabe wirklich bedeutet und welche Vorteile sie bringt.
Liebe Grüße und Gottes Segen, CSPB
Anna-Maria:
Lieber Bruder,
als diese liebe Glaubensschwester mir es sagte mit den 33 Stufen und der Weihe, traf es mich ins Herz. Das war schon letztes Jahr so. Aber ich war noch nicht mal in der Lage Fragen zu stellen. Sie hatte mich ermutigt, und angeboten "machen wir es gemeinsam", im Inneren war mein Wunsch schon da. Dann hat sie mich ermutigt hier im Forum zu fragen. Selbstverständlich habe ich auch gebetet. Auch, darum, dass vielleicht jemand im Forum antworten möge. Und das ist hier geschehen durch dich.
Du hast genau erkannt, dass meine Frage auf Sühneleiden hin zielte. Doch ich konnte es gar nicht zulassen, so konkret zu fragen. Denn ich wünschte, dass ich auch dazu "Ja" sagen können würde. Aber da wehrt sich alles in mir.
Eine Frage noch: Gebe ich nicht mit einer Weihe eine Generaleinwilligung? Oder darf man das entscheiden, falls Jesus oder Maria einen fragen, oder wird man nicht mehr gefragt?
Als ich deinen Text las kamen mir die Tränen der Freude *sentimentales Weib ich*. Dein Text ermutigt mich so sehr. Wie ich es im katholischen Glauben kennen gelernt habe, arbeitet der Himmel mit mir so liebevoll Schritt für Schritt und auch du schreibst ich könne einfach die 33 Schritte machen und dann ent-scheiden. Ja, ich werde diesem Rate folgen.
Gestern Abend sagte ich es zu Maria, dass ich anfangen will und sie mir helfen möge. Du bestätigst es sozusagen. Ein Beweis des Wirkens des Heiligen Geistes. Denn man soll sich immer von Geschwistern prüfen lassen oder fragen (weißt, wegen der Untersscheidung der Geister)
Maria zog mich schon als Kind an, ebenso die Kath. Kirche, warum weiß ich nicht, es war einfach so. Katholische Nachbarn schenkten mir eine Marienstatue. Diese liebte ich - also Maria. Von Jesus und Glauben wußte ich noch nichts. Dann kam diese Statue weg. Meine Eltern hassten die kath. Kirche. Als ich dann nach vielen Umwegen wenigstens in der evangelischen Glaubensgemeinschaft aktiv war, war ich wieder wegen einiger Erlebnisse von Gott auf die Kath. Kirche orientiert worden. - Ich betete heimlich den Rosenkranz. So traf ich Mutter Maria wieder, eher muss ich sagen, so fand sie mich wieder. Denn sie ist es, die auf mich zuging.
Ich bin sicher, Maria war es, die mich zur Mutter Kirche, die Heilige römisch-kath. Kirche brachte. Die Kirche in der ich viele Glaubensfreunde habe, die auch Maria lieben. Denn an Jesus glaubte ich auch vorher und war sehr aktiv im Glauben tätig. So holte sie mich sozusagen nach Hause.
Das was ich mit Maria eben erlebte ist "Schuld" daran, dass mich diese Weihe so sehr berührt und auch dein Post. So bin ich dir und Hemma sehr dankbar. Vor allem natürlich Gott und Maria.
Seid gesegnet,
Anna-Maria
LoveAndPray85:
--- Zitat von: Anna-Maria am 31. Oktober 2011, 17:31:29 ---Eine Frage noch: Gebe ich nicht mit einer Weihe eine Generaleinwilligung? Oder darf man das entscheiden, falls Jesus oder Maria einen fragen, oder wird man nicht mehr gefragt?
--- Ende Zitat ---
Liebe Anna-Maria,
ich will Dir nur diese Frage beantworten. Wenn Du Dich Maria weihst,
gibst Du Ihr das Recht, über alle Deine "Verdienste" usw. zu bestimmen.
ABER: Wie von Montfort richtig sagst, kannst Du selbstverständlich noch für andere beten und
Maria auch immer demütig bitten, wem sie deine Gebete zuwenden soll. Und sie wird es tun,
wenn es zur größeren Ehre Gottes beiträgt.
Ich finde es sogar eine Erleichterung, wenn Maria bestimmt, weil Sie es VIEL BESSER weiß,
was wir und andere brauchen, wer was am meisten braucht - und weil SIE immer alles zu
unserem größten Wohl gereicht. Man muss dann auch nicht mehr nachdenken, ob man jemanden vergisst.
Man kann sich ihr auch bedenkenlos ausliefern.
Ihr Herz ist voller mütterlicher Liebe!
(Im Übrigen kannst Du das natürlich auch wieder zurücknehmen, das erwähnt Montfort auch
an einer Stelle; weil Maria uns eben niemals zu etwas zwingt... aber da ist es ähnlich wie
bei einer Hochzeit... Man sollte bei der Hochzeit auch nicht schon über die Möglichkeit einer
Scheidung nachdenken.)
Liebe Grüße
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