Christsein - Mystik - Gaben, Charismen, Früchte. > Barmherzigkeit
Gegen Massentierhaltung
ChrS:
Gegen Massentierhaltung und Tierversuche
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,
König Salomo spricht zu Gott: „Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von dem, was Du geschaffen; denn hättest Du etwas gehasst, dann hättest Du es nicht erschaffen. Wie könnte etwas bestehen, wenn Du es nicht wolltest, oder wie könnte nicht von Dir ins Dasein Gerufenes erhalten bleiben? Ja, alles schonst Du, weil es Dein eigen ist, Du lebensliebender Herrscher!“ (Weish 11,24-26). Der heilige Katechismus lehrt, dass alle Geschöpfe ihre je „eigene Güte und Vollkommenheit“ besäßen. „Die unterschiedlichen Geschöpfe widerspiegeln in ihrem gottgewollten Eigensein, jedes auf seine Art, einen Strahl der unendlichen Weisheit und Güte Gottes. Deswegen muss der Mensch die gute Natur eines jeden Geschöpfes achten und sich hüten, die Dinge gegen ihre Ordnung zu gebrauchen. Andernfalls wird der Schöpfer missachtet und es entstehen für die Menschen und ihre Umwelt verheerende Folgen“ (KKK 339). Wenn es in Gen 1,28 heißt, dass der Mensch sich die Erde untertan machen und über alle Tiere herrschen soll, so handelt es sich hierbei nicht um eine Legitimation zur Knechtung und Ausbeutung der Geschöpfe. Prof. Dr. Rainer Hagencord erklärt: „Eine Fülle altorientalischer Rollsiegel bestätigen, dass die Verben ‚untertan machen‘ (kabas) und ‚herrschen‘ (radah) die Rolle des Menschen als Treuhänder Gottes, sorgsamer Gärtner und schützend-fürsorglicher Hirte definieren“ (Rainer Hagencord, Diesseits von Eden, Regensburg 2009, S.81). Im zweiten Schöpfungsbericht heißt es, dass Gott den Menschen in den Garten von Eden setzte, „damit er ihn bebaue und hüte“ (Gen 2,16).
Der „Katholische Katechismus von Basel“ aus dem Jahre 1947 lehrt uns: „Auch die Tiere sind unserem Schutz empfohlen. Sie fühlen den Schmerz, wenn auch nicht so wie wir Menschen. Doch sind sie von Gott zu unserem Dienst gegeben. Wir sollen vernünftig über sie verfügen“ (382). Das göttliche Gesetz ermahnte die Menschen des Alten Bundes auf ganz und gar eindrückliche Weise dazu, die Tiere gut zu behandeln. So meint der heilige Clemens von Alexandrien im 18. Kapitel des Zweiten Buches seines Werkes „Stromateis“, dass „Pythagoras seine gütige Haltung gegen die unvernünftigen Tiere aus dem Gesetz entnommen“ habe. Clemens beschreibt dann die Milde des Gesetzes gegenüber den Tieren. Er legt dar, dass nach Ex 22,30 und Lev 22,27f die neugeborenen Tiere, „sowohl der Jungen wie auch ihrer Mütter wegen“, mindestens sieben Tage bei der Mutter bleiben sollen, ehe man sie, wozu auch immer, verwendet. Weiter schreibt der Heilige, dass es „das gütige Gesetz“ nach Lev 22,28 verbiete, „am gleichen Tage das Junge und seine Mutter zu schlachten“. „Das Gesetz verbietet ja geradezu, trächtige Tiere zu schlachten, bevor die das Junge zur Welt gebracht haben“. Dtn 14,20 und Ex 23,19 verurteile jene Leute, „die gewisse Tiere, bevor sie ihre Jungen werfen, mit den Füßen auf den Bauch treten, damit sich das Fleisch mit der Milch verbinde und sie es dann essen können“, denn sie „machen den für die Geburt geschaffenen Mutterleib zum Grab der noch nicht geborenen Jungen“. In Dtn 25,4 verbiete das heilige Gesetz „einem Ochsen beim Dreschen das Maul zu verbinden“, schließlich solle der Arbeiter gemäß Lk 10,7 und Mt 10,10 „seinen verdienten Lohn erhalten“. In den Schriften der Armenischen Kirchenväter, genauer: im Vierten Buch der Schrift „Wider die Irrlehren“ (De Deo), das die Sekte des Marcion widerlegt, lesen wir, dass „der Gott der Gesetze [...] die Barmherzigkeit dermaßen“ zeigt, dass er in Ex 23,5 verbietet, „am Lasttier des Feindes, welches unter seiner Last zusammengebrochen ist“ vorbeigeht, ohne Hilfe zu leisten, „sei es nun einer von dem Volke oder einer aus fremdem Lande“.
Wenn wir uns das vor Augen halten, dann können wir mit Sicherheit sagen, dass erst Recht grausame Massentierhaltung und Tierversuche zu verurteilen sind. Die, die sie betreiben, sündigen und die, die sie in irgendeiner Weise unterstützen sündigen ebenfalls. Von Prof. Dr. Robert Spaemann stammen die Worte: „Die absichtliche Verwandlung eines Lebewesens in ein Bündel von Leiden und stummer Verzweiflung ist ein Verbrechen – was sollte eigentlich sonst ein Verbrechen sein?“ Fleisch und sämtliche tierische Produkte dürfen nur aus artgerechter Tierhaltung erworben werden.
ChrS:
McDonald's Cruelty
http://www.mccruelty.com/default.aspx
ChrS:
Die Massentierhaltung ist ein beredtes Zeugnis für unsere moderne, aufgeklärte, fortschrittliche und humane Welt.
Das Wichtigste dazu, findet Ihr auf folgenden Seiten:
http://www.helles-koepfchen.de/massentierhaltung_leben_fuer_den_tod_teil1.html
http://www.helles-koepfchen.de/Massentierhaltung_Leben_fuer_den_Tod_Teil2.html
http://www.helles-koepfchen.de/Massentierhaltung_Leben_fuer_den_Tod_Teil3.html
http://www.helles-koepfchen.de/Massentierhaltung_Leben_fuer_den_Tod_Teil4.html
ChrS:
Tierschutz und Menschenwürde:
http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,869.msg5751.html#msg5751
ChrS:
Der totale Wahnsinn!!!
Hühner - geschundene Geschöpfe Gottes
http://gloria.tv/?media=14272
Das leidvolle Brüllen der Rinder in Österreich´s Schlachthöfen
http://gloria.tv/?media=14038
Die Schweineindustrie in Österreich:
http://gloria.tv/?media=14007
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