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Unser "Peter der Große"
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Hemma:
Liebe Leser/innen!
Weihbischof Andreas Laun hat zum Ableben des Sängers, Schauspielers und Showmasters Peter Alexander einen schönen Nachruf geschrieben:
"Unser Peter der Große"
Peter Alexander mit dem Beinamen „der Große“ ist tot, und mit ihm hat Österreich tatsächlich einen seiner großen Söhne in die Ewigkeit hinein entlassen müssen.
Er war nicht nur bekannt im ganzen deutschen Sprachraum, sondern wurde geliebt und verehrt von Millionen!
Seine Begabungen allein waren es nicht, die die Menschen anzogen. Es war wohl sein Leben ohne Skandale und seine eheliche Treue, aber noch viel mehr eroberte er die Herzen wohl durch seine Einstellung!
In einem Interview konfrontierte ihn der Reporter mit seinen Kritikern, die ihm Kitsch und heile Welt vorwarfen, aber Peter Alexander ließ sich nicht einschüchtern. Er bedauerte die Entwicklung in Film und Fernsehen zum Hässlichen und Schrecklichen hin und setzte dem seine Überzeugung entgegen: In etwa sagte er: „Ja, ich will den Menschen eine heile Welt zu zeigen und während sie mir zuschauen, sollen sie sich in dieser Welt wohlfühlen! Ich will den Menschen Freude machen und sie ihre Sorgen eine Zeit lang vergessen lassen!“
Kaum jemand, der nicht wüsste, wie „Peter der Große“ dies gemacht hat: Mit harmlosen Witzen ohne ordinäre Sprüche und ohne Sexszenen, stattdessen setzte er seinen Charme ein und seine jugendliche Liebenswürdigkeit. Kitsch? Ja, auch, aber mit Kitsch, der viele Menschen erfreute und entspannte, ihnen heitere Stunden schenkte – warum also nicht?
Gedanken eines Bischofs, das alles weiß man doch ohnehin? Sicher, aber der Bischof möchte fragen: Was ist der Unterschied zwischen Peter Alexander und einem Verkünder des Evangeliums?
Die Antwort: Peter führte die Menschen mit ihren Sehnsüchten und Träumen in eine heile Welt, aus der sie wieder hinausmussten, wenn der Film zu Ende war und ihr Alltag zurückkam.
Die Kirche hingegen führt die Menschen in eine andere, in die wirklich „heile Welt Gottes“ hinein, damit sie darin für immer bleiben und, wen sie sich „hinausverirrt“ haben durch Sünde, wieder zurückkommen können!
Man könnte sagen: „Traum und Wirklichkeit“, Peter Alexander, Dir danken wir für die vielen beschwingten Stunden und schönen Träume, die Du uns träumen ließest, aber Du hast sicher auch gewusst: Wirklich hilfreich ist nicht die geträumte und gespielte heile Welt, sondern nur die „wirklich heile Welt“, die unzerstörbar schöne und nie endende Wirklichkeit Gottes mit „Seinen Menschen“.
„Seine Menschen“? Ja, das sind wir und Du, lieber Peter! Dorthin konntest Du uns nicht führen, das macht aber für alle, die wollen, die Kirche!
Danke, lieber Peter, für die schönen Stunden, die Du uns auf dem Weg geschenkt hast, wir wünschen Dir von ganzem Herzen und beten für Dich, dass Du, der Zauberer der Träume, möglichst bald zu Hause bist bei Gott, zusammen mit Deiner Frau und Tochter!
Wir sagen Dir „zum Abschied leise Servus“ und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Dir“ – bei Gott! Servus, Peter!
kleineMaria:
Danke liebe Hemma, für diesen wunderbaren Bericht!
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