Hallo miteinander.
Ich muss nun trotzdem mal was loswerden. Immer wieder wird kritisiert, dass es früher so war ect. Wir glauben ja an die Heilige Katholische Kirche, und wenn diese Kirche, den Zusatzt dazugefügt hat, wird es wohl seinen Grund haben. Wir dürfen nicht immer alles in Frage stellen, was die Kirche beschliesst. Und schlussendlich spielt es ja keine Rolle, wie man es betet, oder denkt ihr Gott ist so kleinlich? Ich selber bin konservativ, doch glaube ich auch das JESUS seine Kirche führt, auch wenn sich leider die einen Bischöfe und Cardinale eher von Satan führen lassen. Und manchmal sind Veränderungen gut, solang sie den GLAUBENSINHALT nicht verändern. Genau so sehe ich das mit der Messe welche in Landessprache gehalten wird, denn so lernt man viel mehr vom Glauben. Ehrfurcht von Gott kommt nicht wenn man so oder so betet mit oder ohne Zusatz, in Landessprache oder Latein, sondern sie kommt immer aus dem HERZEN!
kz12)
Grüß GOTT
Unser Heiland JESUS CHRISTUS hat uns ein Segensreiches Gebet zum HIMMLISCHEN VATER geschenkt:Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch
wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
Mt 6,9-13
Wir dürfen dieses Segensreiche Gebet, dass uns unser Heiland JESUS CHRISTUS gelehrt hat, nicht mehr verändern.
Es fällt seit längerer Zeit auf, dass an das Vater unser immer der Satz „denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit“ angehängt wird, obwohl es weder in der Heiligen Bibel (Lk 11, 2-4; Mt 6, 9-13) noch im Katechismus erwähnt wird.
Selbst in der lateinischen Messe und im Rosenkranzgebet wird dieser Satz nicht erwähnt.
Der Heilige Lukas gibt eine Kurzfassung des Vater unser mit 5 Bitten. Der Heilige Matthäus eine ausführlichere mit 7 Bitten. Die liturgische Überlieferung der Kirche hat die Fassung des Heiligen Matthäus beibehalten. (Katechismus, Thematisches Register 2759, S. 691)
Der Zusatz: „Denn Dein ist das Reich...“ ist eine ökumenische Fassung, die auf eine Übersetzung Martin Luthers zurückgeht.
(Siehe auch Katechismus S. 691, Thematisches Register 2760)
Man sollte dieses Heilige, Segensreiche Gebet, dass uns vom HIMMLISCHEN VATER durch Seinen Sohn JESUS CHRISTUS in Vereinigung mit dem HEILIGEN GEIST geoffenbart wurde, nicht verändern.
GOTTES reichen Segen und den Beistand der neun Engelschöre.
Eine kleine ArmeSeele.
;ksghtr
ist eine ökumenische Fassung, die auf eine Übersetzung Martin Luthers zurückgeht..
(Siehe auch Katechismus S. 691, Thematisches Register 2760)
Der Zusatz wir aber selbst vom Papst in deutscher Sprache so gebetet.
In vielen Hl. Messen wird der Zusatz "Denn Dein ist das Reich ... " direkt am Gebet des Herrn angeschlossen. Danach folgt das Amen. So scheint es schon, dass dem Gebet dieser Teil zugefügt und das Herrengebet verändert worden ist. Das ist aber nicht richtig, ...
Wenn ich das nun richtig sehe, liegt die Unterscheidung in Gebet und Liturgie. Aufgefallen ist mir, dass unser Papst Benedikt XVI in seinem ersten Jesusbuch dem Herrengebet ein ganzes Kapitel gewidmet hat. Der Zusatz "Denn Dein ist das Reich ... " war nicht Bestandteil seiner Meditation hierüber. So scheint es mir auch nicht falsch, wenn beim Gebet wie z. B. der Rosenkranz der Zusatz weggelassen wird. Anders ist es in der Liturgie und da hat Anemone die Abfolge bereits beschrieben:
Im alten Ritus (trident. Messe) ist der Embolismus nach dem Vater Unser immer vorgesehen;
| lateinisch: | deutsch: | |
| Libera nos, quaesumus, Domine, ab omnibus malis, praeteritis, praesentibus et futuris: et in- tercedente beata et gloriosa semper Virgine Dei Genitrice Maria, cum beatis Apostolis tuis Petro et Paulo, atque Andrea, et omnibus Sanctis, da propitius pacem in diebus nostris: ut, ope miseri- cordiae tuae adjuti, et a peccato simus semper liberi et ab omni perturbatione securi. Per eundem Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti Deus: S. Per omnia saecula saeculorum. M. Amen. | Erlöse uns, Herr, wir bitten Dich, von allem Übel, sei es vergangen, gegenwärtig oder zukünftig; und auf die Fürsprache der seligen, glorreichen, allzeit reinen Jungfrau und Gottes- mutter Maria, wie auch Deiner hll. Apostel Petrus, Paulus, Andreas, und aller Heiligen, gib barm- herzig Frieden in unsern Tagen. Komm uns zu Hilfe mit Deinem Erbarmen, daß wir von Sünden allzeit frei und vor jeder Beunruhigung gesichert seien. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Dei- nen Sohn: der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl. Geistes, Gott: Pr. Von Ewigkeit zu Ewigkeit. M. Amen. |
Im alten Ritus (trident. Messe) ist der Embolismus nach dem Vater Unser immer vorgesehen; nach dem neuen Ritus nicht unbedingt ...
... und so geschieht es heute auch velfach in den Hl. Messen [...] Übrig bleibt dann das Vater Unser und die Doxologie (Denn Dein ist das Reich...) und das vermittelt vielleicht doch ein falsches Bild vom Herrengebet.
Hier die Stellungnahme eines Pfarrers, der in seiner Hl. Messe auf Doxologie verzichtet aber den Embolismus beibehält:
Egal wo ich zur Messe gehe, in deutscher Sprache wird der Zusatz IMMER gebetet, manchmal mit und manchmal ohne Embolismus.