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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: velvet am 16. Februar 2012, 03:08:10
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Die Kirche hat sich mit Homosexualität schon immer schwer getan. In Sachsen droht sie jetzt die Kirche gar zu spalten. Hintergrund sind die Pläne der Evangelischen Landeskirche, die Pfarrhäuser, wie in anderen Landeskirchen bereits üblich, für homosexuelle Paare zu öffnen – vorausgesetzt, sie leben in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft und haben den Segen ihres jeweiligen Kirchenvorstands.
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Im 21. Jahrhundert ist es jedoch längst Alltag, dass Männer nicht nur Frauen lieben und Frauen nicht nur Männer. Und viele Gemeinden haben sich mit den modernen Lebensformen gut arrangiert: Es gibt Pfarrerinnen und Pfarrer, die allein leben, geschieden, neu verheiratet oder kinderlos. Hauptsache sie sind glaubwürdig in ihrem Tun.
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Kommentar dazu:
Schließlich sind biblische Texte auch als immer wieder interpretatorisch überarbeitete Überlieferungen zu sehen. Klare “Schriftbeweise” werden nicht immer der Komplexität des Lebens gerecht.
Nicht nur die Politik ist fast durchgängig rückgratlos geworden, sondern auch die Kirchen werden es mehr und mehr. Zwar wehren sich im konkreten Fall etliche Gemeinden in Sachsen gegen den perversen Trend, aber mehr als Bitten können sie nicht, entschieden wird die generelle Richtung stets ganz oben und zwar politisch korrekt.
Es bedarf im Grunde nicht einmal eines biblisch fundierten Glaubens, um auf den ersten Blick zu erkennen, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften niemals mit dem ketzerisch als konservativ verschrieenen Familienmodell Vater-Mutter-Kind konkurrieren können. Allerdings sollte zumindest noch der gesunde Menschenverstand vorhanden sein, was jedoch keineswegs mehr selbstverständlich ist in unserer “fortschrittlichen” Gesellschaft. Hier wird sogar Russland zu einem Vorbild.
Wenn dieser perverse Megatrend jedoch die rein säkulare Ebene verlässt, um sich ganz bewusst auf die Kirchen zu stürzen, müssten sich diese eigentlich unmittelbar als klares Bollwerk dagegen stemmen. Tun sie jedoch nicht. Warum? Weil sie ebenfalls längst ihr ursprüngliches Fundament, die Bibel, verlassen haben und eigene Wege gehen.
Das zeigt sich besonders an der immer breiteren Öffnung der Kirchen gegenüber solchen Trends wie eben der Homosexualität – wobei die katholische Kirche mit ihren unzähligen sexuellen Übergriffen auf Kinder schon seit langem die biblische Basis vollständig aufgegeben hat.
Doch nützt dieser Verrat an der elementaren Glaubenslehre den Kirchen wenigstens an anderer Stelle oder wozu diese Selbstaufgabe? Den Kirchen selbst nicht, aber den Menschen darin nützt es. Auch dort geht es nämlich fast nur noch um Geld, Macht und Eitelkeit und jedes Mittel scheint recht zu sein, um irgendwie davon zu profitieren.
Die Kirchen als Institutionen sind allesamt geistlich verloren. Sie haben ihr Fundament und unseren Schöpfer schon lange verraten. Bis auf wenige Ausnahmen in einzelnen Gemeinden, deren Mitglieder und Pfarrer bzw. Pastoren sich noch immer auf die Aussagen der Bibel stützen und diese nicht als zum Abschuss durch beliebige Uminterpretation freigegeben betrachten.
Das moderne Leben mag noch so komplex erscheinen, die Bibel weist dennoch bis heute die korrekte Richtung, welche die Menschen gehen sollen. Da helfen auch keine ständigen Wiederholungen von haltlosen Märchen wie die Bibel wäre verfälscht oder manipuliert worden. Wiederholungen machen Lügen nicht wahrer und die Öffnung der Kirchen gegenüber dem Homotrend machen sie nicht moderner, sondern sie bleiben verloren.
;tffhfdsds
Gott schütze Euch
Velvet