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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: velvet am 19. Februar 2012, 12:36:38
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In den letzten zwei Jahren hat die indische Regierung die Schaffung der weltweit größten und am weitesten entwickelten Datenbank mit persönlichen Identitäten geschaffen. Es ist Teil eines ehrgeizigen Projekts über eine eindeutige Identifikationsnummer (UID) fur jeden der 1,2 Milliarden Menschen in dem Land zu übertragen.
Es sind Menschen wie sie, die Ärmsten der Armen, die voraussichtlich am meisten von der UID profitieren werden. Sie haben keine richtigen Ausweispapiere und daher keinen Zugang zu Services wie subventionierte Lebensmittelrationen, einem Telefonanschluss, sogar ein Bankkonto.
"Mit der UID hoffe ich, dass es besser wird - wir können billige Lebensmittel zu kaufen und ich kann helfen, meine Kinder zu erziehen."
Seit seiner Einführung im Jahr 2010 sind fast 200 Millionen UIDs erzeugt worden. Das Ziel ist, die Hälfte der Bevölkerung bis zum Jahr 2014 zu decken
"Es macht das System sehr viel transparenter, weil die UID sicher stellt, dass nur der vorgesehene Empfänger das Geld bekommt und das ganze System einfach überwacht werden kann", sagt Herr Bansal.
Die UID ist auch mit staatlichen Banken verbunden, damit Wanderarbeiter, Geld von den Städten zu ihren Familien in die Dörfer übertragen können, indem sie ihre UID-Nummern benutzen.
Kommentar:
Fast unbemerkt von der westlichen Öffentlichkeit geschehen in Indien seit zwei Jahren erstaunliche Dinge: 1,2 Milliarden Menschen sollen eine eindeutige Identifikationsnummer erhalten und werden daher systematisch mit all ihren Daten von den Behörden erfasst.
Ziel dieses Projektes ist es unter anderem, staatliche Förderungen nur den richtigen Menschen zukommen zu lassen. Insbesondere denjenigen, welche nicht einmal über Ausweispapiere verfügen und oft lediglich über die Zahlung von Bestechungsgeldern an subventionierte Leistungen gelangen können.
Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die Stichworte Bankkonto und Lebensmittel, welche ausdrücklich hervorgehoben werden. Allerdings ist das nicht wirklich verwunderlich, sind dies doch schließlich die Grundvoraussetzungen, um die persönliche Existenz zu bestreiten und am wirtschaftlichen Leben überhaupt richtig teilnehmen zu können.
All das spricht eine klare Sprache für diejenigen, welche über die passende Übersetzung verfügen. Erstaunlicherweise wurde dieses Projekt nämlich schon vor etwa 1.900 Jahren angekündigt:
Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
Hier ist die Weisheit! Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666. Offenbarung 13,16-18
Im vorliegenden Fall der systematischen Datenerfassung ist zwar noch nicht die Rede von der vielbeschworenen RFID-Chipimplantation, doch eindrücklich zeigt sich, dass die individuelle Kauf- und Verkaufsfähigkeit, also arbeiten und leben, bereits von einem Bürgerverwaltungssystem abzuhängen beginnt. Es fehlt einzig noch die vermeintliche Notwendigkeit, anstatt des Fingerabdrucks auf eine möglicherweise implantierte elektronische Identifikation umzusteigen.
Was in Indien zwingend notwendig erscheint, weil die Versorgung von hunderten Millionen von Menschen nicht ganz trivial ist, passt eher nicht auf den Westen. Noch zumindest. Hier hat die absolute Mehrheit der Bevölkerung keine Schwierigkeiten, sich auszuweisen. Außerdem ist trotz Wirtschaftskrise die Versorgung gewährleistet.
Doch in Griechenland zeigt sich bereits, dass diese Sicherheit Risse bekommt. Immer mehr Menschen leben am Rande der Existenz. Da wir wegen des kommenden Crashs – und höchstwahrscheinlich auch baldigen Kriegs – um die Ausweitung der Krise über sämtliche europäischen Länder wissen, dürfte im Anschluss daran die Versorgungslage der Menschen plötzlich radikal verschlechtert sein.
Um der Welt in dem nach der katastrophalen Krise erstarkenden neuen System Frieden und Grundversorgung zuzusichern, bietet sich dann zwangsläufig ein Modell ähnlich dem indischen an, in welcher Form auch immer. Während der ersten Zeit wird die Annahme dieses Ausweisungszeichens freiwillig, später dann zur Pflicht werden.
Wer sich weigert, wird getötet werden, daraus macht die Bibel keinen Hehl. Doch auch die Träger des Malzeichens werden nicht vor bitteren Konsequenzen verschont werden:
Und der erste ging hin und goß seine Schale aus auf die Erde; da entstand ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. Offenbarung 16,2
Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt. Offenbarung 14,9-11
Wohlgemerkt, die biometrische Identifikation in Indien ist noch nicht das beschriebene Malzeichen, aber der beschrittene Weg dorthin ist mehr als offensichtlich. Wer bei klarem Verstand ist, möge seine Konsequenzen ziehen und den richtigen Ausweg wählen.