Liebe adina.
Danke für deinen Bericht. Ich würde weniger mit Worten um seine Seele werben, segensreicher sind sicher Gebete für seine Umkehr und Rückbesinnung auf den Katholischen Glauben. Sehr gut ist es auch, dem Mann öfter mal in Alltagsgeschäften behilflich zu sein. Etwa bei Einkäufen oder Behördengängen. Auch würde ich mal mit dem zuständigen Gemeindepfarrer sprechen, die Krankenbesuche gehören ja zum festen Bestandteil des Priesterleben, und er sollte sich mal um sein Schäflein etwas mehr kümmern. Wenn jemand aber nicht bekehrt werden will, aus welchen Gründen auch immer, darfst du dich nicht grämen. Der freie Wille des Menschen wird von Gott immer respektiert, und wenn dein Bekannter evangelisch wird, hat er es zu verantworten, und muss sich einst vor Gott dafür rechtfertigen. Hat er keinen anderen Grund dafür gehabt, als ein paar gelegentlich erhaltene Euroscheine, wird er sich wohl spätestens dann wünschen, dem Glauben seiner Väter treu geblieben zu sein. Aber noch ist es ja nicht soweit, und im Gebet können viel erlangen.
Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.
Amen.
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Lieber Wendelinus, ich versuche mein Bestes zu geben. Helfen kann ich ihm nur durch das Gebet und gute Gespräche. Und haben wir Gottvertrauen.
LG
adina