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römisch-katholisch => Priestertum / Klerus / Vatikan (Hl. Vater) => Thema gestartet von: velvet am 25. Februar 2012, 12:48:16
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23. Februar 2012, 16:31
Generalsekretär des Verbandes von 57 islamischen Staaten, Ihsanoglu, übt in Jeddah scharfe Kritik
Riad (kath.net/KAP) Die Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) hat christenfeindliche Schmierereien an einer Kirche in Jerusalem verurteilt und dafür Israel verantwortlich gemacht. Der Angriff auf Kircheneigentum stehe in einer Reihe mit anderen Angriffen israelischer Extremisten gegen christliche und muslimische Besitztümer, erklärte der Generalsekretär des Verbandes von 57 islamischen Staaten, der türkische Historiker Ekmeleddin Ihsanoglu, am Mittwoch im saudischen Jeddah.
Die internationale Gemeinschaft müsse die Heiligen Stätten schützen und Druck auf Israel ausüben, um ein Ende solcher Aktionen und die Einhaltung internationalen Rechts durchzusetzen, so Ihsanoglu. Zuvor hatte auch die radikalislamische Hamas Anschläge auf christliche und islamische Gebäude in Jerusalem verurteilt. Die Vorfälle zeugten von einem "Rassismus Israels, der sich gegen eine palästinensische Präsenz in Jerusalem richtet, ob sie islamisch oder christlich ist".
Am Montag waren an einer Baptistenkirche im Jerusalemer Stadtzentrum christenfeindliche Parolen entdeckt worden. Zudem wurden bei drei dort parkenden Autos die Reifen zerstochen. Medienberichten zufolge stand an der Kirche neben Beschimpfungen Jesu und seiner Mutter Maria auch "Tod dem Christentum" und "Wir werden euch kreuzigen".
Schon zwei Wochen zuvor hinterließen Unbekannte am griechisch-orthodoxen Heilig-Kreuz-Kloster nahe dem israelischen Parlament hebräischsprachige Drohparolen.