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römisch-katholisch => Eucharistie => Thema gestartet von: marianischer Gerhard am 05. März 2012, 17:51:52
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Eucharistie ist die Verkündigung der ganzen Wahrheit,
und diese ganze Wahrheit ist Gott und Schöpfung.
Die Wahrheit, die wir von Brot und Wein in der Eucharistie verkünden,
ist die Wahrheit der ganzen Schöpfung. Nur sind unsere Augen gehalten;
wir können die ganze Wahrheit nicht mit dem körperlichen Auge sehen.
Unterpfand der kommenden Herrlichkeit.
Auf der mystischen Ebene gibt es aber kein Gestern und Morgen, sondern nur
ein Jetzt.
Manchen unserer Mitmenschen wird von Zeit zu Zeit Anteil an diesem Jetzt geschenkt.
Wir sagen dann , sie können Ereignisse vorausschauen . In Wirklichkeit schauen sie die
Ereignisse im Jetzt Gottes, der auf vollkommen umfassende Weise im ewigen Jetzt steht.
Diese Gabe ist mehr Menschen geschenkt , als wir meinen.
Sie schweigen oft darüber, denn innerhalb der Kirche werden mystische Fähigkeiten
Noch immer leicht mit einem Achselzucken abgetan.
Beispiel:
Nach dem ich einen Beitrag von velvet gelesen hatte und am Samstag aus der heiligen Messe kam,
habe ich in mich hineingehört.
Dann ergriff es mich , mir kamen Tränen.
Es muß da ein großes Leid über einen verlorenen geliebten Menschen geben.
Es ist eine Frau die gestorben ist.
Sie ist im Himmel in der ewigen Freude und meinte.
Sei demütig und warte geduldig bis du auch nachkommst.
Aber vor allen hab Sanftmut.
Leider weis ich nicht was das zu bedeuten hat, aber ich bin mir sicher es steckt Wahrheit
dahinter.
()*kjht545
Marianischer Gerhard
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Lieber marianischer Gerhard,
in meinem Leben ist in der Tat eine Frau gestorben, die ich sehr geliebt habe, sie war sehr richtungsweisend für mich und war ihr Leben lang nur für andere da. Sie war selbstlos und als sie starb zerbrach ihr Mann fast daran, für mich war sie wie eine gütige Mutter und sie war erst 52 Jahre alt.
Vielleicht war es das was Du gesehen hast.
Gott segne Dich
velvet ;kreuz+
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Liebe velvet,
ja es war eine Frau mit 52 Jahren oder älter .
Sie strahlte vor Schönheit in der Scharr der Auserwählten.
Sie hat aber auf Erden keine Kinder gehabt.
Leider stimmt meine Schau mit deiner Schilderung irgendwie nicht zusammen.
Sollte mir wieder Anteil im Jetzt geschenkt werden,
werde ich mehr fragen.
Verbunden in Christus
()*kjht545
Marianischer Gerhard
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lieber marianischer Gerhard,
es stimmt, ihr blieben eigene Kinder versagt, sie war Sozialpädagogin und arbeitete mit verhaltensgestörten Kindern. Es tat ihr in der Seele weh, wenn die Kinder wieder in Ordnung waren und dann zurück mussten in zerrüttete Verhältnisse. Zu Eltern, die dem Alkohol uind der Gewalt fröhnten. Sie sagte mir, die Kleinen sind rechtlos, da sie ja keine Wähler seien und das Jugendamt auch nicht alles sehen würde. Die Alternative seien nur Heim oder Pflegeeltern, was auch nicht besser sei.
Wenn sie mich besuchte, sagte sie immer es tut so gut glückliche Kinder zu sehen, ihr Alltag war seelisch stark belastend. Sie wollte immer, dass ich auch diesen Beruf wähle, wegen meines Einfühlungsvermögens, doch nachdem ich in den grossen Ferien in einem Kinderheim gejobt hatte und gespürt habe wie sehr solche Kinder der Liebe bedürfen, konnte ich es nicht mehr. Ich dachte daran, dass ich selber Kinder haben würde, die glücklich und behütet aufwachsen und dann diese alleingelassenen Kinder Tag für Tag erleben müsste, darunter würde ich zu sehr leiden. Jeden Abend wenn ich heimging haben sie sich an mich geklammert und wollten mich nicht mehr loslassen.Fast mit gewalt musste ich mich losreissen, jedes Mal kam ich in Tränene aufgelöst nach Hause und es wurde mir klar, dass ich an so einem Beruf zerbrechen würde. Ich könnte in diesem Fall niemals privat und Beruf trennen.
Gott segne Dich
velvet