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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: velvet am 29. März 2012, 10:54:12
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Sonntag, 25. März 2012 , von Freeman um 10:00
Adam Gopnik schreibt im New Yorker Magazin: "Die Masseneinkerkerung in einer noch nie dagewesenen Grössenordnung in der Geschichte der Menschheit, ist eine fundamentale Tatsache unseres Landes heute. Insgesamt sind mehr Menschen unter 'Justizaufsicht' in Amerika - mehr als 6 Millionen - als in den Gulags unter Stalin zum damaligen Höhepunkt."
Ist das eine völlige Übertreibung? Schauen wir uns die Fakten an. Pro 100'000 Einwohner gibt es 760 Gefangene in den Vereinigten Staaten. Das ist 4 bis 10 Mal mehr als in den anderen westlichen Industrie- nationen. Japan hat 63 pro 100'000, Deutschland 90, Frankreich 96 und Grossbritannien - einer der meisten - 153!
Laut Wikipedia befanden sich 2008 über 2,4 % der Bevölkerung der USA entweder im Gefängnis (2,3 Millionen) oder sie waren zur Bewährung (4,3 Millionen) oder zur Haftaussetzung (0,828 Millionen) auf freiem Fuss. Insgesamt waren also 7,4 Millionen Menschen unter Justizaufsicht, viel mehr als von Gopnik angenommen. Er untertreibt damit. Bis zum Jahr 2011 stieg die Zahl der Gefangenen auf über 2,4 Millionen. Damit stehen die Vereinigten Staaten im Verhältnis von Gefängnisinsassen zur Einwohnerzahl mit Abstand weltweit an der Spitze.
Dieser sehr grosse Unterschied an Gefängnispopulation zwischen den USA und den Rest der Welt fand in den letzten 30 Jahren statt. Anfang der 80-Jahre lag die Anzahl Gefangener noch bei 150 pro 100'000. Seitdem hat sich die Zahl mehr als vervierfacht. Was ist passiert, dass Millionen von Amerikaner in die Gefängnisse verfrachtet werden?
In Prinzip sind es drei Gründe:
- Die "three strikes and you are out" Gesetzesänderung. Bedeutet, nach einer dritten Straftat wird man automatisch zu einer drakonischen langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Das heisst, 10 bis 20 Jahre, auch wenn es nur eine "Bagatelle" wie Ladendiebstahl ist.
- Der sogenannte "Krieg gegen Drogen". Die Verurteilungen wegen Drogenbesitz, meistens nur Marihuana, ging von 15 pro 100'000 im Jahre 1980 auf 148 hoch, eine Verzehnfachung. Mehr als die Hälfte der Insassen in Bundesgefängnissen sitzen wegen Drogendelikten drin. Im Jahre 2009 wurden alleine 1,66 Millionen Amerikaner deswegen verhaftet und angeklagt. 4 von 5 nur wegen dem Besitz von einigen Gramm und nicht wegen Handel. Deshalb verlangen viele die Legalisierung von Marihuana.
- Die Wahlen und die Privatisierung der Gefängnisse. Politiker aller Parteien haben sich als hart im Kampf gegen die Kriminalität ausgegeben, um gewählt zu werden. Es wurden eine ganze Reihe von Gesetze verabschiedet, die schon bei geringsten Vergehen eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen. Und wie bei allem ist es auch wegen dem Geld. Viele Staatsgefängnisse werden mittlerweile duch Privatfirmen betrieben. Es ist ein Wirtschaftsfaktor geworden, der auch noch Arbeitsplätze schafft, speziell in Gebieten wo es wenige gibt. Es soll sogar Fälle geben, wo Richter für jede Verurteilung eine Provision von den privaten Gefängnisbetreibern bekommen. Der Anreiz zu einer Verdonnerung bei den kleinsten Delikten ist dadurch sehr gross.
Das folgende Foto zeigt Gefangene in Kalifornien, die im August 2011 einen Hungerstreik durchführen, um gegen die primitiven Lebensbedingungen und gegen die Praxis der systematischen Misshandlungen und Folter zu demonstrieren:
(http://1.bp.blogspot.com/-NPbc9zw5TF8/T28m_cdKRLI/AAAAAAAAJNY/JiFcwo3LvSw/s400/US-Gefangene.jpg)
Die Unterbringung von Gefangenen ist in Amerika ein gigantisches Geschäft geworden, eine ganze Industrie ist entstanden, die ständig Nachschub an Gefangenen benötigt. Und wer zahlt das? Der Steuerzahler natürlich. Das Anwachsen der Ausgaben für Gefängnisse haben sich im Vergleich zu denen für die Schulbildung versechsfacht in den letzten 20 Jahren.
2011 gab der Bundesstaat Kalifornien fast 10 Milliarden Dollar für Gefängnisse aus, im Vergleich zu 5,7 Milliarden für Schulen und Universitäten. Seit 1980 hat Kalifornien nur eine neue Universität errichtet, aber dafür 21 Gefängnisse. Ein Student kostet dem Staat 8'667 Dollar pro Jahr; ein Gefangener aber sagenhafte 45'000 Dollar!
Und? Hat dieses harte Vorgehen etwas gegen die Kriminalität bewirkt? Nicht bei den Gewaltdelikten. Trotz Todesstrafe liegt die Anzahl Morde in den USA bei 5,22 pro 100'000 im Jahre 2008, im Vergleich zu Deutschland mit 0,8, Schweiz 0,72 und Österreich 0,58. Es werden zwischen 7 und 10 Mal mehr Morde in den USA begangen, obwohl man in den meisten Bundesstaaten auf dem elektrischen Stuhl landet oder mit der Griftspritze hingerichtet wird.
Adam Gopnik schreibt in seinem Artikel "The Caging of America - Why do we lock up so many people?" oder "Die Käfighaltung von Amerika - warum sperren wir so viele Leute ein?", die grosse Anzahl an Gefangenen hat auch mit Rassismus und Armut zu tun. Für viele Delikte, für die reiche Weisse freigehen, werden arme Schwarze ins Gefängnis geschickt.
"Für viele arme Menschen in Amerika, speziell arme schwarze Männer, ist Gefängnis ein Teil ihres normalen Lebens, so wie die Schule und Universität für reiche Weisse. Mehr als die Hälfte aller schwarzen Männer ohne Hauptschulabschluss gehen ins Gefängnis irgendwann im Leben. Masseneinkerkerung in einer Grössenordnung ohne Beispiel in der Menschheitsgeschichte, ist eine fundamentale Tatsache in unserem Land, so wie die Sklaverei es 1850 war.
Die Wahrheit ist, es sind mehr Schwarze im Griff des Justizsystems, im Gefängnis, auf Bewährung oder bedingte Strafausetzung, als während der Sklavenzeit. Insgesamt sind mehr Menschen unter 'Justizaufsicht' in Amerika - mehr als 6 Millionen - als in den Gulags unter Stalin zum damaligen Höhepunkt. Die Stadt der Gefangegen und Kontrollierten, Lockuptown, ist die zweitgrösste der Vereinigten Staaten.
Die Grössenordnung und die Brutalität unserer Gefängnisse ist der moralische Skandal des amerikanischen Lebens. Jeden Tag wachen mindestens 50'000 Männer - ein vollgefülltes Fussballstadion - neue in Einzelhaft auf, oft in "Supermax" Gefängnisse, wo sie in kleinen Zellen hausen, niemanden sehen, nicht lesen und schreiben können und nur für eine Stunde pro Tag sich "bewegen" dürfen. Dazu werden 70'000 Gefangene jedes Jahr vergewaltigt, was als Routine betrachtet wird und Teil der Strafe die man zu erwarten hat."
Dazu kommt, unter Präsidenten Bush und auch unter Obama noch verstärkt, wurden noch mehr strikte Gesetze verabschiedet und die Rechte der US-Verfassung demontiert, alles mit der Ausrede, es gehe um die Sicherheit und dem "Kampf gegen den Terror". Die US-Regierung kann mittlerweile jeden den sie dazu bestimmt, ohne ordentliches Verfahren und ohne Beweis der Schuld, unbegrenzt ins Gefängnis werfen.
Dazu kann der Präsident jeden Amerikaner tötenlassen, der nach der Meinung seiner "Sicherheitsberater" eine Gefahr darstellt. Wurde bereits praktiziert. Das trifft auch für Ausländer zu. Unliebsame Personen werden einfach irgendwo auf der Welt mit sogenannten "Reditions" entführt und verschwinden in geheimen Foltergefängnisse.
Zu der oben genannten Zahl von 2,4 Millionen Gefangene in Amerika, kommen noch die Hunderttausende in den Ländern dazu, gegen die Amerika Krieg führt, wie die Gefängnisse von Bagram in Afghanistan und Abu Ghraib im Irak, und auch Guantanamo auf Kuba, wo Misshandlungen und Folter an der Tagesordnung sind.
Der folgende Bericht zeigt einen Fall, wo ein schwarzer Jugendlicher mit seinem Handy zufällig eine Polizistin an einer Bushaltestelle in Los Angeles aufnimmt, die einen 15-Jährigen festhält. Obwohl nur Zeuge, wurde er verhaftet und landete für 8 Monate im Gefängnis, da seine Familie die 155'000 Dollar Kaution, die der Richter festlegte, nicht bezahlen konnte. Ihm wurden 7 Jahre Haft wegen Filmen eines Polizisten angedroht, auch wenn es sich um ein strafbares Fehlverhalten der Polizei handelt.
http://youtu.be/CHwrwISwbF4 (http://youtu.be/CHwrwISwbF4)
Wie viele Beispiele und Fakten brauchte es noch, bis die Menschen im Europa und der Welt endlich erkennen, die Vereinigten Staaten sind ein faschistischer Polizeistaat, der nur eines gut kann, Krieg gegen die eigene Bevölkerung und der ganzen Menschheit führen? Das "Land der Freiheit" ist ein Hollywood-Märchen und hat mit der Realität nichts zu tun!
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Ist nur die Frage, ob sie unschuldig im Gefängnis sitzen . Vielleicht ist die Privatisierung der Gefängnisse auch wegen der hohen Krimintlität in den USA zu sehen . Staatliche Gefängnisse würden den Steuerzahler noch mehr kosten . auch in Deutschland steigt die Kriminalität an, die Gefängnisse sind voll , übervoll . Auch hier meist durch ethnische Minderheiten . Sie wären sogar noch voller,glaube ich, würde die deutsche Verständnis- Rechtssprechung nicht so oft auf Bewährungen , und Weiteleitung an die Sozialarbeit verweisen . Sozialindustrie. Um die Anzahl der Gefangenen in den USA zu reduzieren , könnte man die Strafgesetze abmildern : die Menschen würden dadurch aber nicht besser , eher schlechter . Was durch Gesetz verboten ist tut man nicht .
Diebstahl ist eine Straftat. Wiederholungstäter länger einzusperren verhindert die Möglichkeit der Wiederbegehung. In Deutschland gibt es Menschen , die ihr lebenlang Ladendiebstahl begehen , weil sie nur kleine Starfen bekommen.
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Liebe Mariae,
es geht hier nicht um verurteilte Kriminelle, sondern um die Folgen folgender Gesetzesänderungen:
http://youtu.be/fTsM86XmyTE (http://youtu.be/fTsM86XmyTE)
wie Du siehst, kann jeder Bürger ohne Angaben von Gründen verhaftet und solange es beliebt festgehalten, gefoltert, ja sogar getötet werden. Die Zustände sind die gleichen wie zu beginn der Hitlerregierung in der Notstandsverordnung 1933. wie damals die SA, so werden heute in den USA Polizisten als Schlägertruppen eingesetzt, siehe Video "police-state 4". Wie aus dem Bericht oben, werden Leute unbarmherzig verhaftet, nur weil sie die Schläger auf Video aufgenommen haben!
Diese Art der Menschenbehandlung wird auch in Europa zunehmen, wenn hier dem Gesetz Gerechtigkeit genüge getan werden würde, wären ganz andere Leute hinter Gitter, nicht nur ein paar Kleinkriminelle. Dein Gerechtigkeitssinn in Ehren, doch leider hat in den vergangen Jahrzehnten eine Verschiebung des Rechts stattgefunden, in dem es in die monitäre Richtung gebeugt wurde. Die Korruption unserer führenden Personen hat in einem Maße zugenommen, dass man sich fragt, ob sie die neue Mafia darstellen!
velvet
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;fcc Hallo Velvet,
Du schriebst:
...Trotz Todesstrafe liegt die Anzahl Morde in den USA bei 5,22 pro 100'000 im Jahre 2008, im Vergleich zu Deutschland mit 0,8, Schweiz 0,72 und Österreich 0,58. Es werden zwischen 7 und 10 Mal mehr Morde in den USA begangen, obwohl man in den meisten Bundesstaaten auf dem elektrischen Stuhl landet oder mit der Griftspritze hingerichtet wird.
Man darf natürlich auch nicht vergessen dass alleine schon Anhand der grösseren Bevölkerungsmenge in den USA die Statistik im Vergleich zu Deutschland nicht ganz gerecht wird. Wo mehr Menschen leben gibt es eben auch eine grössere Anzahl an Verbrechen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die toal differente "Erziehungs und Aufwachskultur" in den USA.
Wer in den USA lebt, leidet schon von Kleinauf an dem "you leave me alone-Syndrome" in Bezug auf den Staat. Ein Beispiel, die momentane Streitigkeiten dort über eine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Normaler weise sollte man annehmen dass kein normaler, gesund und sozial denkender Mensch etwas dagegen haben könnte, aber ...Pustekuchen.... die besseren Schichten sind dagegen, nennen es sogar "kommunistisch" etc...
Dann kommen die verschiedenen Kulturen hinzu die dort leben, ein Hexenkessel an nicht vereinbaren Ansichten, Glaubensrichtungen usw... Dies sind nur ein paar wenige Punkte die durchaus erklären warum die Rate der Morde nicht sinkt. Die Bildungsstruktur in vielen Schichten kommt noch erschwerend hinzu. Dann noch das nicht " out of the box" Denken ( Manche Amerikaner wissen ja sogar im Jahre 2012 nicht wo "Germany" liegt) etc etc sind alles kleine Puzzleteile die diese Statistiken in den USA im Ansatz erklären.
Ob nun eine Todesstrafe da ist oder nicht , wäre in den USA weder ein Plus noch Minuspunkt in Puncto Besserung der Statistik.
Soll heissen, dass die momentane Statistikrate nicht besser aussehen würde bei Mord wenn es gar keine Todesstrafe dort gäbe. Ich weiss dass man hier in Deutschland das ganze nanchmal anderst sieht, nur wer mal drt eine Zeit lang lebte weiss wovon ich spreche. Es ist ein ganz eigener Kosmos dort und die Menschen sind dort oftmals gar nicht interessiert was ausserhalb der USA vor sich geht, erst dann wenn Attentate und dergleichen mehr im eigenen Land geschehen.
Es ist sehr schwierieg und kann nicht mit Statistiken und "good-will" Denken so einfach erklärt werden.
deine Gine
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Liebe Gine,
diesen Artikel habe ich nicht selbst geschrieben, sondern nur gepostet siehe Titel (Freeman), doch es ging mir um die Tatsache, dass Menschen ohne Gerichtsverfahren, ohne Anklage unbegrenzt festgehalten werden und gefoltert, ja sogar getötet werden können.
Was würdest Du sagen, wenn man Dich ohne Anklage von der Strasse weg verhaften und ohne Gerichtsverfahren in ein Gefängnis stecken würde und Dich unbegrenzt festhalten und ggf. foltern würde? Keinen würde interessieren, ob Du etwas verbrochen hast oder nicht. Rechtlos hättest du keine Möglichkeit bzw. gesetzliche Grundlage Dich zu wehren.
Ob das nun in Amerika, oder in Europa geschieht, spielt dabei keine Rolle, homogene oder gemischte Gesellschaft ist nicht von Belang!
Liebe Grüsse
velvet
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kz12)Hallo Vevet dem kann ich dir zustimmen,ohne wenn und aber ich habe seid 3jahren einen brieffreund im Todestrakt von Louisiana und es ist einfach schrecklich was diese menschen da durch machen müssen.ich finde die gesetze in Amerika nicht annehmbar und verachte die todestrafe das ist sicher nicht das was Gott will.L.G.krümel
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Man darf natürlich auch nicht vergessen dass alleine schon Anhand der grösseren Bevölkerungsmenge in den USA die Statistik im Vergleich zu Deutschland nicht ganz gerecht wird. Wo mehr Menschen leben gibt es eben auch eine grössere Anzahl an Verbrechen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die toal differente "Erziehungs und Aufwachskultur" in den USA.
Wer in den USA lebt, leidet schon von Kleinauf an dem "you leave me alone-Syndrome" in Bezug auf den Staat. Ein Beispiel, die momentane Streitigkeiten dort über eine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Normaler weise sollte man annehmen dass kein normaler, gesund und sozial denkender Mensch etwas dagegen haben könnte, aber ...Pustekuchen.... die besseren Schichten sind dagegen, nennen es sogar "kommunistisch" etc...
Freiheit ist ein unbezahlbares gut. Von wegen You leave me Alone Syndrom , sowas nennt sich auch Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Eine fächendeckende Gesundheitsversorgung wie in Deutschland lehne ich kategorisch ab und diese ist garantiert kommunistisch.
Definition Kommunismus: "Kommunismus (vom lateinisch communis ‚gemeinsam‘) bezeichnet politische Lehren und Bewegungen, die zuerst die Gütergemeinschaft zum Ziel haben, im weiteren Sinne die klassenlose Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und die Produktion des gesellschaftlichen Lebens rational und gemeinschaftlich geplant und durchgeführt wird."
Die Urgemeinden des Christentums hatten eine Art Gütergemeinschaft , denn man teile seinen Reichtum zum Wohle aller. Jedoch besteht hier ein fundamentaler Unterschied. Dies geschah freiwillig , jeder hatte die Wahl ob er sich beteiligen will oder nicht. In einem staatlichen Gesundheitssystem ist diese Wahl nicht mehr vorhanden , man wird wenn man arbeitet gezwungen am System teilzunehmen ob man will oder nicht. Ob man dessen Auswüchse befürwortet oder nicht , hier hat das Individuum keine Wahlfreiheit mehr sondern muß sich dem Diktat der Masse beugen. Ich lehne jeden Zwang auf Menschen kategorisch ab , wenn Sie freiwillig ein derartiges Gesundheitssystem schaffen wollen dann sei es Ihnen überlassen , aber was die meisten immer vergessen , die die nicht wollen werden immer gezwungen daran teilzunehmen und das ist zutiefst unchristlich.
Dann kommen die verschiedenen Kulturen hinzu die dort leben, ein Hexenkessel an nicht vereinbaren Ansichten, Glaubensrichtungen usw... Dies sind nur ein paar wenige Punkte die durchaus erklären warum die Rate der Morde nicht sinkt. Die Bildungsstruktur in vielen Schichten kommt noch erschwerend hinzu. Dann noch das nicht " out of the box" Denken ( Manche Amerikaner wissen ja sogar im Jahre 2012 nicht wo "Germany" liegt) etc etc sind alles kleine Puzzleteile die diese Statistiken in den USA im Ansatz erklären.
Ob nun eine Todesstrafe da ist oder nicht , wäre in den USA weder ein Plus noch Minuspunkt in Puncto Besserung der Statistik.
Soll heissen, dass die momentane Statistikrate nicht besser aussehen würde bei Mord wenn es gar keine Todesstrafe dort gäbe. Ich weiss dass man hier in Deutschland das ganze nanchmal anderst sieht, nur wer mal drt eine Zeit lang lebte weiss wovon ich spreche. Es ist ein ganz eigener Kosmos dort und die Menschen sind dort oftmals gar nicht interessiert was ausserhalb der USA vor sich geht, erst dann wenn Attentate und dergleichen mehr im eigenen Land geschehen.
Es ist sehr schwierieg und kann nicht mit Statistiken und "good-will" Denken so einfach erklärt werden.
deine Gine
Das Argument Kriminalität hätte etwas mit dem Bildungsstand zu tun , wird durch die Geschichte widerlegt. Je höher gebildet Zivilisationen waren , desto größer waren ihre Verbrechen. Wir sehen es an einer Gesellschaft die zwar über einen vergleichsweise hohen Bildungsstand verfügt aber der Sünde verfallen ist wie nie zu vor. Der Hochmut des Geistes versucht die Menschen dann alles besser beurteilen zu können.
Ob die Amerikaner nun mehr über andere Länder wissen oder nicht hat nichts mit dem bösen oder guten zu tun , das in jedem Menschen innewohnt. Vielmehr ist es doch so , je mehr man glaubt über andere Kulturen zu wissen , desto größer ist der Drang sich in ihre Angelegenheiten einzumischen. Das Gutmenschen und Pseudobildungsbürgertum hat den Afrikanern in Ihrer gut gemeinten , aber von den Eliten missbrauchten , Einstellung gezeigt wo sie landen werden mann man zuviel vertrauen hat. Die Afrikaner zB. haben nur den Glauben an Gott gebraucht , aber nicht unsere egoistischen Ratschläge. Anstatt ihnen wirklich zu helfen vernichten wir sie indem wir Ihnen die Lebensgrundlage rauben. Da ist mir ein Amerikaner der sich nicht dafür interessiert und die Afrikaner einfach mal leben lässt ohne in Ihr Land eingreifen zu wollen tausend mal lieber.
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Für die, die glauben in Amerika ist alles anders, das hier ist nur die Vorlage zum tatsächlichen Spiel, was weltweit stattfinden wird in nicht so ferner Zukunft.
http://youtu.be/4VD2kWaLc6w (http://youtu.be/4VD2kWaLc6w)
http://youtu.be/55vQzT1KeoM (http://youtu.be/55vQzT1KeoM)
http://youtu.be/tH7dwJhZed0 (http://youtu.be/tH7dwJhZed0)
http://youtu.be/pRHZYwtJDKM (http://youtu.be/pRHZYwtJDKM)
http://youtu.be/xPbvCb_PeOM (http://youtu.be/xPbvCb_PeOM)
http://youtu.be/yQSb4-4Xfcg (http://youtu.be/yQSb4-4Xfcg)
Also nur für diejenigen die vor Obamas Wahl so groß getönt haben: "Ja, aber der macht doch endlich Guantanamo dicht, jetzt wird alles besser..." Oh mein Gott, hab ich damals schon die Krise gekriegt, wie diese Vorschusslorbeeren großzügig jedem der's hören oder auch nicht hören wollte vor die Füße gekotzt wurden... der Friedensnobelpreisträger hat bislang was unternommen, um die Zustände in Guantanamo zu verbessern oder es zu schliessen? Was hat er denn GETAN, außer zu LABERN?
Mal die Taten sprechen lassen, was immer die ganze Zeit praktiziert werden durfte und wofür immer noch keine entsprechenden Befehliger zur Verantwortung gezogen wurden und wohl auch niemals werden:
http://www.welt.de/politik/article3569812/Mit-diesen-harten-Methoden-verhoerte-die-CIA.html (http://www.welt.de/politik/article3569812/Mit-diesen-harten-Methoden-verhoerte-die-CIA.html)
- Der WARNGRIFF bestand darin, „die Person mit beiden Händen zu packen, eine an jeder Kragenseite, in einer kontrollierten, schnellen Bewegung".
- Für den WANDWURF „wird eine biegsame falsche Wand errichtet. Die Person wird mit den Fersen an der Wand positioniert. Der Vernehmer zieht die Person zu sich heran und stößt sie dann schnell und fest in die Wand, so dass die Schulterblätter auftreffen. Kopf und Hals sind durch ein Handtuch oder Schlauch geschützt, um Schleudertrauma zu vermeiden."
- Der GESICHTSGRIFF „wird benutzt, um einen Kopf unbeweglich festzuhalten. Je eine offene Handfläche kommt auf einer Wange zu liegen, die gespreizten Finger liegen weitab von den Augen des Verhörten."
- Die Ohrfeige oder BELEIDIGUNGSSCHLAG geschah „mit leicht gespreizter Hand. Es kommt zu Direktkontakt auf der Fläche zwischen Kinnspitze und Ohrläppchen." Das Ziel sei kein bleibender physischer Schmerz, „sondern Überraschung, Schreck und Erniedrigung."
- Der BAUCHSCHLAG bestand im kurzen Hieb auf die Bauchdecke mit offener Hand, aus dem Ellenbogengelenk heraus.
Die EINSPERRKISTE hatte zwei Varianten. „Im größeren der Behälter kann die Person stehen oder sitzen; der kleinere Behälter ist groß genug, um zu sitzen. Die Behältnisse sind dunkel. Die Einsperrzeit im großen Container kann bis zu 18 Stunden betragen, im kleineren nicht mehr als zwei."
NACKTHEIT soll bei den Verhörten vor allem ein „Gefühl der Scham und Machtlosigkeit" erzeugen.
Wandstehen „wird angewandt, um Muskelermüdung zu erzeugen. Die Person steht 1,2 bis 1,5 Meter von einer Wand entfernt, Füße in Schulterweite auseinander, Arme ausgestreckt. Die Fingerspitzen berühren die Wand. Sie tragen das gesamte Körpergewicht. Der Person ist nicht erlaubt, sich zu bewegen."
STRESSHALTUNGEN sollten „in eine Reihe von Varianten benutzt werden. Man hat uns gesagt, sie seien nicht dazu gedacht, Schmerzen zu erzeugen, wie sie Verdrehung oder Verzerrung mit sich bringen. Es gehe mehr um physische Unbehaglichkeit (physical discomfort) durch Muskelermüdung." Zwei Positionen sollten bei Abu Subaidah angewendet werden: „Sitzen mit ausgestreckten Beinen, die Arme über dem Kopf ausgestreckt; und Knien mit um 45 Grad zurückgelehntem Körper."
SCHLAFENTZUG sollte „die Fähigkeit senken, denken zu können". Das erlaubte Maximum sollten 180 Stunden Schlafentzug sein, abgelöst von „mindestens acht Stunden Schlaf". Nach diesen acht Stunden durfte die CIA den Schlafentzug sofort wieder aufnehmen.
WASSERDUSCHE mit Schläuchen sollte „den Widerstand des Verhörten brechen". Internierte durften mit fünf Grad kaltem Wasser bis zu zwanzig Minuten besprüht werden, bis zu 40 Minuten lang mit zehn Grad kaltem Wasser, und bis zu einer Stunde lang mit 15 Grad kühlem Wasser. Es musste sich um Trinkwasser handeln, und die Raumtemperatur durfte nicht unter zwanzig Grad fallen.
WATERBOARDING beschreiben die Regierungsjuristen so: „Der Verhörte wird auf eine schräge, zirka 1,20 mal 2,10 Meter messende Trage gebunden. Die Füße werden angehoben. Ein Tuch wird über Augen und Stirn gehalten. Dann wird kontrolliert Wasser auf das Tuch gegossen. Während des Gießens wird das Tuch langsam gesenkt, bis es Nase und Mund vollständig bedeckt. Wenn das geschehen ist und das Tuch sich vollgesogen hat, ist für zwanzig bis vierzig Sekunden die Luftzufuhr leicht behindert. Das verursacht erhöhte Kohlendioxidbildung im Blut, was zu verstärkten Atemzügen führt." Beides produziere die Vorstellung von „Ersticken plus Panik, also Ertrinken".
Das alles ist KEINE FOLTER... also vollkommen ok?
Jetzt wird UNS der schwarze Peter zugeschoben, dass Guantanamo erst geschlossen werden kann, wenn WIR Gefangene aufnehmen? Welchen tatsächlich nachvollziehbaren Grund gibt es dafür, warum WIR diese Gefangenen aufnehmen müssen? Sind sie amerikanische Gefangene oder sind sie es nicht? Sind es Terroristen oder sind sie es nicht? Es gibt keinen Grund, dass wir in diesem Fall in irgendeiner Weise intervenieren müssen, außer dem einen, dass es Obama eben so will.
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ich finde die gesetze in Amerika nicht annehmbar und verachte die todestrafe das ist sicher nicht das was Gott will.
Die Lehre der Kirche zur Todesstrafe:
468. Wozu dient eine Strafe?
Eine Strafe, die von einer rechtmäßigen öffentlichen Autorität verhängt wird, hat
das Ziel, die durch das Vergehen herbeigeführte Unordnung wieder gutzumachen,
die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Personen zu verteidigen und zur
Besserung des Schuldigen beizutragen.
469. Welche Strafe darf verhängt werden?
Die verhängte Strafe muss der Schwere der Straftat angemessen sein. Infolge der
Möglichkeiten, über die der Staat verfügt, um das Verbrechen zu unterdrücken und
den Täter unschädlich zu machen, sind heute die Fälle, in denen die Todesstrafe
absolut notwendig ist, „schon sehr selten oder praktisch überhaupt nicht mehr ge-
geben“ (Enzyklika Evangelium vitae). Wenn unblutige Mittel hinreichend sind, hat
sich die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den kon-
kreten Bedingungen des Gemeinwohls, sind der Würde der Person angemessener
und nehmen dem Schuldigen nicht endgültig die Möglichkeit der Besserung.
(aus dem ▶ Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche (http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html), 2005)
Der Text der Enzyklika »Evangelium vitae« des sel. Papstes Johannes Paul II. von
1995 findet sich übrigens ▶ hier (http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25031995_evangelium-vitae_ge.html).
Marcel
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fckj1 fckj1 Oh Oh Christian28......
.. Eine fächendeckende Gesundheitsversorgung wie in Deutschland lehne ich kategorisch ab und diese ist garantiert kommunistisch.
Soso, na das nenne ich mal eine ehrlich Aussage! Finde ich gut dass Du deine unchristliche Haltung den Armen gegenüber so offen darstellst.
Findet man echt selten Heutzutage dass sich ein Mensch hinstellt und sagt " : Lasst die Armen doch an Krankheiten verrecken..."
Danke für die Ehrlichkeit.
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fckj1 fckj1 Oh Oh Christian28......
.. Eine fächendeckende Gesundheitsversorgung wie in Deutschland lehne ich kategorisch ab und diese ist garantiert kommunistisch.
Soso, na das nenne ich mal eine ehrlich Aussage! Finde ich gut dass Du deine unchristliche Haltung den Armen gegenüber so offen darstellst.
Findet man echt selten Heutzutage dass sich ein Mensch hinstellt und sagt " : Lasst die Armen doch an Krankheiten verrecken..."
Danke für die Ehrlichkeit.
Bevor du mir eine populistische Antwort gibst solltest du nochmal meinen Beitrag durchlesen. Es geht um den Zwang und nicht um die Gesundheitsversorgung. Ich bin für eine Gesundheitsversorgung aus Nächstenliebe und auf Spendenbasis. Aber nicht für eine wo jeder Mensch gezwungen wird in ein kommunistisches System einzuzahlen , dieses öffnet wie wir es heute sehen dem Missbrauch Tür und Tor.
Als Chemiestudent vorm Abschluss bin ich bestens über die Herstellungskosten von Medikamenten bzw. den staatliche legalisierten Betrug am Beitragszahler informiert. Ich lebe weit unter Hartz IV Niveau durch eigenständige Arbeit neben meinen Studium und da ist es schon ein klein wenig ne Frechheit mich in die Ecke eines Reichen zu stellen der nichts abgeben will. Das Gegenteil ist der Fall , ich gebe gerne was , ich werde aber nicht gerne zu etwas gezwungen.
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....ich gebe gerne was , ich werde aber nicht gerne zu etwas gezwungen....
Und genau so funktioniert das eben nicht, dass man mal sagt " Ach ich spende mal gerne was..."
Hier geht es um Regelmässigkeit und nicht um "Ab-und-zu".
Selbstverstndlich habe auch ich mitbekommen Das ein riessen Geschäft da im Gange ist, hinter den Kulissen. Aber mal ehrlich, was ist Dir lieber:
1) Wissen, dass ein solches Gesundheitssystem auch ausgenutzt wird und hoffen / drauf Drängen dass die Justiz sowie Politik etwas dagegen unternimmt, ODER aber DAFÜR eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auch für die Ärmsten der Armen
oder
2) Wie es in den USA ist dass Menschen auch mal sterben weil sie sich Operationen oder Medikamente nicht leisten können?
Die wenigen , freiwillig organisierten Hilfen dort decken eben nicht das ganze Land ab und können selber nicht die Fülle an schwerstkranken Menschen auffangen.
PS: ...und übrigens wissen wir alle was kommunistisch ist, hier geht es aber nicht um die klare Definition sondern um die Negativbesetzung eines überinterpretierten Begriffes und das in einem Land wo der Begriff alleine schon Hysterie ausgelöst hat bei manchen Bevölkerungsschichten. ( McCarthy-Ära startete die Hexenjagd) Das hat eine bestimmte Geschichte in den USA.
UND dort wird es populistisch benutzt.
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Du musst aber auch lernen mal andere Meinungen zu akzeptieren , du kannst nicht verlangen das ich mir was aufzwingen lasse.
Ich hab doch nichts dagegen wenn die Leute eine Krankenversicherung wollen und diese auch imkollektiv betreiben wollen , das ist Ihre Sache.
Nur möchte ich nicht gezwungen werden da Mitglied zu sein. Ich vertrau auf Gott und das er mich rettet. Versicherungen brauchten die Leute in den Jahrtausenden vorher auch nicht. Außerdem wird niemand seinen Leben eine elle hinzufügen können , wenn Gott will das jemand lebt , so wird er es umsetzen.
Ich lehne das System ab weil es im Grunde zu vollkommen falschen Verhalten führt
- Pharmaindustrie bereichert sich am Beitragszahler maßlos
- Ärzte fühlen sich weniger dem Patienten sondern mehr den Kassen/Industrie verpflichtet
wenn der Patient noch selbst zahlen würde so ist hier eine bessere Konkurrenz gegeben auch im Hinblick auf einen zufriedenen Kunden
- Menschen verhalten sich dadurch unvernünftig weil sie es vorziehen Leistungen in Anspruch zu nehmen die
a) übertrieben sind aus mangelnden Gottvertrauen heraus
b) schädlich , weil sie Ihre Lebensgewohnheiten nicht ändern wollen
- Es hat auch mit dem christlichen Weltbild nichts gemein
Deine Argumente könnte man ( du versuchst mir ein schlechtes Gewissen zu machen ) auch auf die Kondomproblematik übertragen. Nicht die Tatsache das es keine Kondome gibt ist Schuld an AIDS sondern der unkontrollierte Geschlechtsverkehr.
Ich selbst hab Mitleid mit kranken Menschen und würde diesen auch helfen sofern ich kann, aus Nächstenliebe heraus , nur lass ich mich nicht zwingen
ein System zu unterstützen welches die Sünde mit in sich trägt. Ich lasse anderen Ihre Freiheit , nur Gine frag dich mal selbst , was würdest du mit mir tun wenn ich mich deinen Zwang nicht beuge ? Zuerst Mahnen , dann Geldstrafen , dann Gefängnis , so ist es in kommunistischen Systemen immer , auch wenn man anderen keinen Schaden zufügt führt eine Weigerung zur Verfolgung.
Genauso lehne ich übertriebene Steuerabgaben ab und fordere einen minimalen Staat , denn ich bin nicht bereit das mit Steuermitteln die Sünde finanziert wird. Ich bin nicht bereit zu akzeptieren , das auch nur ein Euro meines Gelds für Aktionen ausgegeben wird in denen massive Gotteslästerungen und Gebotsbrüche unterstützt werden. So zB. auch die Abtreibung , Verbreitung antichristlicher Ideologien in der Schule,
Kriege , Förderung anderer Religionen über Hintertüren usw.
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fckjc Huhu Chris,
,...Du musst aber auch lernen mal andere Meinungen zu akzeptieren , du kannst nicht verlangen das ich mir was aufzwingen lasse.
Aber das habe ich auch nirgendswo geschrieben. Ich mag Zwänge ja auch nicht. Nur ich musste in meinem Leben auch einsehen dass sich manche Probleme nicht nach der Entweder-Oder-Methode lösen lassen da sie zu komplex sind.
Genau bei der Gesundheitsversorgung sehe ich ein riessiges Problem auf alle Menschen dieser Erde zukommen, viel grösser als es jetzt schon ist.
...Nur möchte ich nicht gezwungen werden da Mitglied zu sein.
Tja, verstehe ich, deinen Standpunkt, aber Du weisst was das im Umkehrschluss hiesse?
Nämlich dass Du dan keine Ansprüche hättest im Krankheitsfalle. Bist Du dir wirklich sicher dass Du das so möchtest , wenn Du vielleicht einmal einer Krankheit bekommst die dich vor Schmerzen schreien lässt oder die dich durch ihre Symptome an den Rand des Wahns bringen würde?
..Ich vertrau auf Gott und das er mich rettet. Versicherungen brauchten die Leute in den Jahrtausenden vorher auch nicht.
Tja, Chris, es ist richtig auf Gott zu vertrauen, nur denke ich dass Gott kein Arzt ist. Genausowenig dass Gott verantwortlich ist für Krankheiten. Ich denke nicht dass er an einem magischen Mischpult sitzt und nach belieben Knöpfe drückt und sagt: Der bekommt mal diese Krankheit und dieser Mensch jene.....
Auch wissen wir dass der Herr nicht bei Kranken am Bett auftaucht und sagt: " Jetzt heile ich Dich".
Sicher gibt es die wenigen Spontanheilungen/Wunderheilungen, aber die sind ganz rar. Was ist mit dem Rest Chris? Soll der sterben? Ich will Dir übrigens kein schlechtes Gewissen einreden, ich will dich lernen zu verstehen, deswegen stelle ich auch Fragen. ;fcc
Versicherungen brauchten die Leute in den Jahrtausenden vorher auch nicht...
Das ist so nicht richtig, sie hatten sie schlichtweg nicht, mit grausamen Folgen für sie selber....
..Außerdem wird niemand seinen Leben eine elle hinzufügen können , wenn Gott will das jemand lebt , so wird er es umsetzen.
Ja, das mag richtig sein, aber Medizin/Ärzte ist nicht nur dazu da um versuchen zu heilen sondern auch um grausame Erkrankungen zu lindern damit Menschen auch würdig sterben können, ohne Schmerzen. Ein Gesundheitssystem ist nicht nur dazu da um Medikamente zu finanzieren und Ärzte sondern auch um palliative Unterstützung zu geben die sich ein Mensch selber aus eigenen Mitteln nicht leisten könnte.
...- Es hat auch mit dem christlichen Weltbild nichts gemein
Das verstehe ich gerade nicht ganz...Was hat ein Gesundheitssystem nicht gemein mit dem christlichen Weltbild?
Eine Frage: Würdest Du es z.B. ablehnen wenn Du einen Unfall hättest und Du müsstest eine Blutübertragung bekommen? Würdest Du dann sagen ich will sterben und keine Blutübertragung haben?
Nicht die Tatsache das es keine Kondome gibt ist Schuld an AIDS sondern der unkontrollierte Geschlechtsverkehr.
Öhm, meines Wissens gibt es seit 18 Hundert sowieso Kondome für die breite Masse . Nun, die ich gebe Dir Recht wenn Du sagst dass unkontrolierter Geschlechtsverkehr AIDS erst half sich zu verbreiten auf dem Globus.
Ich lasse anderen Ihre Freiheit , nur Gine frag dich mal selbst , was würdest du mit mir tun wenn ich mich deinen Zwang nicht beuge ?
Tja, eine heikle Frage, tun würde ich nichts, ganz klar würde ich sagen dass es deine Entscheidung ist, man müsste dann aber zu Gunsten der Kranken sagen dass Du keinen Anspruch hast auf Hilfe.
...Zuerst Mahnen , dann Geldstrafen , dann Gefängnis ,
Aber das ist doch Quatsch, Du wirst doch nicht ins Gefängnis gebracht wenn Du heute entscheidest an dem System der Grundversorgung nicht teilzunehmen?
Es gibt doch viele Beispiele von Menschen die dies tun, denke doch nur mal an die vielen vielen Clochards...
..Genauso lehne ich übertriebene Steuerabgaben ab und fordere einen minimalen Staat ,
Ja also da gebe ich Dir 100% Recht. Ich finde auch dass der Staat ungemein künstlich aufgeblasen ist. ...und Steuern... in der Tat , da ist wahrlich eine Menge im Dreck...
deine Gine
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....ich gebe gerne was , ich werde aber nicht gerne zu etwas gezwungen....
Und genau so funktioniert das eben nicht, dass man mal sagt " Ach ich spende mal gerne was..."
Hier geht es um Regelmässigkeit und nicht um "Ab-und-zu".
Selbstverstndlich habe auch ich mitbekommen Das ein riessen Geschäft da im Gange ist, hinter den Kulissen. Aber mal ehrlich, was ist Dir lieber:
1) Wissen, dass ein solches Gesundheitssystem auch ausgenutzt wird und hoffen / drauf Drängen dass die Justiz sowie Politik etwas dagegen unternimmt, ODER aber DAFÜR eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auch für die Ärmsten der Armen
oder
2) Wie es in den USA ist dass Menschen auch mal sterben weil sie sich Operationen oder Medikamente nicht leisten können?
Die wenigen , freiwillig organisierten Hilfen dort decken eben nicht das ganze Land ab und können selber nicht die Fülle an schwerstkranken Menschen auffangen.
PS: ...und übrigens wissen wir alle was kommunistisch ist, hier geht es aber nicht um die klare Definition sondern um die Negativbesetzung eines überinterpretierten Begriffes und das in einem Land wo der Begriff alleine schon Hysterie ausgelöst hat bei manchen Bevölkerungsschichten. ( McCarthy-Ära startete die Hexenjagd) Das hat eine bestimmte Geschichte in den USA.
UND dort wird es populistisch benutzt.
Ja Gine , eine Krankenkasse, die ausschließlich aus Spendenbeiträgen lebte , würde nicht funktionieren , da ja Spenden nicht immer regelmäßig verlaufen, so dass man planen könnte .
Aber es gibt eine Lösung, die euch beiden gefallen wird , eine dritte . Jeder kann frei entscheiden, ob er der privaten o. der umlagefinanzierten (öffentl) Krankenkasse beitreten möchte . Dann wäre der Zwang, welchen Christian anspricht ja weg . Jeder entscheidet selbst , wo er seine festen Beiträge monatlich abführt.
Grundsätzlich gilt aber : Eitel ist es, sich ein langes gesundes Leben zu wünschen und sich um ein gutes Leben kaum zu bemühen. Eitel ist es, nur auf das gegenwärtige Leben zu achten und für die Zukunft kein Auge zu haben. Eitel ist es, zu lieben, was eilenden Fluges vorüberzieht, statt schleunigst dorthin zu eilen, wo ewige Freude wohnt. Denke oft an jenes Sprichwort: "Das Auge wird nicht satt vom Sehen, das Ohr nicht satt vom Hören" (Koh 1, 8). Sei also darauf bedacht, dein Herz von der Liebe zum Sichtbaren zu lösen und dich zum Unsichtbaren zu erheben. Denn die den Eindrücken der Sinne
folgen, beflecken das Gewissen und verlieren Gottes Gnade.
;xdysaa
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Ich glaube wenn die Versicherung frei Willig wird auch Gefährlich sein kann. Zum Beispiel : Ein Vater sagt, Ich vertraue Gott, langes Leben ist nicht Notwendig. Der Vater hat vielleicht drei Kinder und eines Verletzt sich schwer. Der Vater hat jedoch nicht genug Geld. Wer bezahlt ?
über USA
Ich hoffe und Wünsche mir, dass Sie sich auch Bewusst sind,das diese Argumente neue Hass entfachen können.