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Gebet => Gebete => Thema gestartet von: amos am 05. April 2012, 11:11:44
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HYMNUS
Möge uns als wahr erscheinen,
der genannt wird Sohn der Menschen,
totgesagt und doch lebendig,
der erhofft wird, Mensch für alle.
Möge dieser uns erscheinen,
nicht im Traum, im Stand der Sterne,
nicht als Spiegelbild im Wasser,
vielmehr in der Liebe Sprache.
Hier im Menschenbrot gebrochen,
Lebenschance, Recht für alle,
hier im Trinken dieses Bechers,
in Vergebung und Erbarmen.
Möge dieser uns erscheinen,
Augenlicht und Lebensatem,
Knecht und König, Lamm und Hirte,
lieber Meister, Gottes Wort. ;qfykkg
Huub Oosterhuis: "Du Atem meiner Lieder"
Verlag Herder, Freiburg
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HYMNUS
Jesus, du Quelle unsres Heils,
der Liebe und der Sehnsucht Ziel,
du Gott und Schöpfer aller Welt
und Mensch am Abend dieser Zeit.
Wie groß muß deine Liebe sein!
Du nimmst der Sünde Last auf dich;
du lieferst dich dem Tode aus,
um uns vom Tode zu befrein.
Sei unsre Freude, unser Trost,
sei unsres Lebens reicher Lohn
und stille unser Sehnen, Herr,
wenn wir dein Antlitz ewig schaun. Amen.
Nach: Jesu nostra redemptio; 7.-8.Jahrhundert
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HYMNUS
Du mildes Licht, Herr Jesus Christ,
du ewig klarer Morgen:
Die Sonne sinkt, der Tag vergeht,
bei dir sind wir geborgen.
Die Welt ist dunkel: Sei uns gut,
bewahr uns, wenn wir schlafen.
Nimm Leib und Seel' in deine Hut,
bis wir zu dir erwachen.
Gott Vater auf dem hohen Thron,
wir preisen deinen Namen
durch Jesus Christus, deinen Sohn,
im Heil'gen Geiste. Amen.
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HYMNUS
Vernimm, du guter Schöpfergott,
in Gnade unser lautes Flehn.
Durch vierzig Tage steigt es auf:
Herr, wende uns dein Antlitz zu!
Du kennst die Herzen, milder Herr,
du weißt, wie schwach wir Menschen sind.
Voll Reue flüchten wir zu dir:
Vergib uns gnädig unsre Schuld.
Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Laß uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.
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HYMNUS
So jemand spricht: "Ich liebe Gott",
und haßt doch seine Brüder,
der treibt mit Gottes Wahrheit Spott
und reißt sie ganz darnieder.
Gott ist die Liebe und will, daß ich
den Nächsten liebe gleich als mich.
Vergibst mir täglich so viel Schuld,
du Herr von meinen Tagen;
ich aber sollte nicht Geduld
mit meinen Brüdern tragen,
dem nicht verzeihn, dem du vergibst,
und den nicht lieben, den du liebst?
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Beim letzten Abendmahle,
die Nacht vor seinem Tod,
nahm Jesus in dem Saale
Gott dankend Wein und Brot.
"Nehmt" sprach er, "trinket, esset:
Das ist mein Fleisch, mein Blut,
damit ihr nie vergesset,
was meine Liebe tut."
Dann ging er hin, zu sterben,
aus liebevollem Sinn,
gab, Heil uns zu erwerben,
sich selbst zum Opfer hin.
O laßt uns ihm ein Leben,
von jeder Sünde rein,
ein Herz ihm ganz ergeben
zum Dankesopfer weihn.
Christoph von Schmid 1807
;qfykkg
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(http://up.picr.de/18192601vc.jpg)
O Allerhöchste Speise
auf dieser Pilgerreise,
wahrhaftes Himmelsbrot;
tu uns den Hunger stillen,
mit deiner Gnad erfüllen,
uns retten vor dem Tod.
O süßer Trank des Lebens,
den du nicht hast vergebens
uns Armen zubereit:
Lösch uns den Durst der Sünden;
gib, daß wir recht empfinden
dein Kraft und Süßigkeit.
Mit Glauben und Vertrauen
wir dich verdeckt anschauen
in dieser Sterblichkeit.
Drum laß einmal geschehen,
daß wir im Himmel sehen
dein klare Herrlichkeit.
Urfassung Würzburg, 1649
;qfykkg
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HYMNUS
Geheimnis seiner Herrlichkeit
versenkt sich ein
in Brot und Wein.
Das höchste Gut
hat Leib und Blut
für unser Heil dem Tod geweiht.
Kommt, laßt es uns anbeten.
Geheimnis seiner Gegenwart,
seit jener Nacht
uns übermacht,
da er sich bot
als Wein und Brot
und sich als Gott uns offenbart.
Kommt, laßt es uns anbeten.
Geheimnis der Dreifaltigkeit,
das einverleibt,
in uns verbleibt
und Leben heißt
und Glut und Geist
und Auferstehung uns verleiht.
Kommt, laßt es uns anbeten.
Urheberin: Silja Walter
;qfykkg ;