Forum ZDW

römisch-katholisch => Fragen und Themen zum katholischen Glauben => Thema gestartet von: Marcel am 08. April 2012, 02:41:03

Titel: Päpstlicher Segen »Urbi et Orbi« zu Ostern
Beitrag von: Marcel am 08. April 2012, 02:41:03
Aus dem »Handbuch der Ablässe« (2008):

(http://kath-zdw.ch/forum/index.php?action=dlattach;topic=1431.0;attach=444;image)

Weitere Informationen und Bedingungen zum Ablaß siehe hier:
▶ http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=43.msg218#msg218 (http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=43.msg218#msg218)
(Man beachte insbesondere die Nr. 20.)

Marcel
Titel: Antw:Päpstlicher Segen »Urbi et Orbi« zu Ostern
Beitrag von: Marcel am 08. April 2012, 11:19:58
Von Radio Vatikan wird im Internet gerade die Ostermesse mit dem Papst
übertragen, in deren Anschluß Papst Benedikt XVI. den Segen »Urbi et Orbi«
spenden wird (ab 12 Uhr, soweit ich weiß).

▶ mms://212.77.1.198/ch3 (Kanal 3, mit deutschem Kommentar, leider nicht anklickbar)
▶ http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/diretta.asp (http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/diretta.asp)

▶ http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=73.msg10121#msg10121 (http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=73.msg10121#msg10121)

Marcel
Titel: Antw:Päpstlicher Segen »Urbi et Orbi« zu Ostern
Beitrag von: velvet am 08. April 2012, 11:59:25
Papst feiert Osterfest
Nach der Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom erteilt Papst Benedikt XVI. den Segen „Urbi et Orbi“.
Papst Benedict XVI. (l.) feiert die Ostermesse in Rom.
(http://img.mittelbayerische.de/bdb/1662400/1662480/300x.jpg)
Papst Benedict XVI. (l.) feiert die Ostermesse in Rom.

Rom. Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom die traditionelle Ostermesse eröffnet. Zehntausende Gläubige und Touristen aus aller Welt wohnten bei eher kühlem Frühlingswetter diesem Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten auf dem mit Blumen festlich geschmückten Petersplatz bei. Anschließend verkündet der fast 85-jährige Papst die Osterbotschaft und spendet den Segen „Urbi et orbi“ („Der Stadt und dem Erdkreis“). Bereits am Samstagmorgen hatten Floristen aus den Niederlanden den Aufgang zur Basilika mit 42.000 Blumen und Gartenpflanzen in ein frühlingshaftes Blütenmeer verwandelt.

Warnung vor dem technischen Fortschritt

In der Osternacht warnte Benedikt XVI. vor einem technischen Fortschritt ohne Unterscheidung zwischen Gut und Böse. „Die Verdunkelung Gottes und der Werte sind die eigentliche Bedrohung unserer Existenz und der ganzen Welt“, sagte der Papst am Samstagabend im Petersdom.

In seiner Predigt wandte er sich gegen falsche Erwartungen an die Naturwissenschaft. Diese könne nicht erkennen, „wohin die Welt geht und woher sie kommt“. Benedikt XVI. warnteeiner Verdunklung Gottes in der modernen Welt. „Wenn Gott und seine Werte, der Unterschied zwischen Gut und Böse, im Dunkeln bleiben, sind alle anderen Illuminationen, welche uns eine derartige Macht verleihen, kein Fortschritt, sondern eine Bedrohung, die uns und die Welt gefährdet“, mahnte Benedikt XVI., der ein Bildnis wählte, um seine Botschaft zu vermitteln.

Moderner Mensch kann das Gute nicht mehr identifizieren

„Heute können wir unsere Städte so hell erleuchten, dass die Sterne am Himmel nicht mehr sichtbar sind“, sagte der Papst. Der moderne Mensch wisse unglaublich viel über die materiellen Dinge, doch Gott und das Gute könne er nicht mehr identifizieren. Zugleich rief er zur Einheit in der Kirche auf. Ähnlich wie Bienen gemeinsam das Wachs der Osterkerze schafften, bringe die Zusammenarbeit der Gläubigen in der Kirche das Licht Christi zum Leuchten, sagte der Papst.

Ostern nannte er ein „Fest der Neuschöpfung“. Jesus habe durch seinen Tod und seine Auferstehung „die Tür zu einem neuen Leben aufgestoßen, das keine Krankheit und keinen Tod mehr kennt“.

Im Lauf der mehrstündigen Zeremonie nahm der Papst acht Erwachsene durch Taufe und Firmung in die katholische Kirche auf. Zwei von ihnen stammten aus Deutschland, die übrigen aus Turkmenistan, Albanien, Kamerun, Italien, der Slowakei und den Vereinigten Staaten. Während der Eucharistiefeier empfingen die Neugetauften aus der Hand des Papstes zum ersten Mal die Kommunion.