ursula
Die Evangelien in der Osterzeit sind einfach wunderschön.
Hallo liebe ursula,
als Papst Benedikt XVI. den Ostersegen erteilte hat er im ersten Teil seiner Osterbotschaft an die Welt das Ostergeschehen quasi aus der weiblichen Perspektive geschildert.
Für jeden Christen wiederhole sich die Erfahrung, die Maria Magdalena machte, die – als erste – den Auferstandenen sah.
„Das ist es, warum Maria Magdalena Jesus „meine Hoffnung“ nennt: weil er es war, der sie zu neuem Leben erweckte, ihr eine neue Zukunft schenkte, ein gutes Leben, frei vom Bösen. „Christus, meine Hoffnung“ bedeutet, dass all meine Sehnsucht nach dem Guten in ihm eine reale Möglichkeit findet: Mit ihm kann ich hoffen, dass mein Leben gut sei, dass es erfüllt und ewig sei.“
Maria Magdalena habe, so der Papst wörtlich, „wie die anderen Jünger mit ansehen müssen, wie Jesus von den führenden Männern des Volkes abgelehnt wurde, gefangengenommen, gegeißelt, zum Tode verurteilt und gekreuzigt wurde“. Mit dem Tod Jesu schien die Hoffnung aller, die auf ihn vertrauten, zu scheitern. Bis heute müsse die Hoffnung „in dieser Welt unweigerlich mit der Härte des Bösen rechnen“ und mit den „spitzen Stichen von Neid, Hochmut, Lüge und Gewalt“. Jesus habe dieses „tödliche Flechtwerk durchquert“, um uns den Weg in das Reich des Lebens zu bahnen. Gott schien besiegt, schweigend, Finsternis lag über der Welt.
MARIA MAGDALENA
Die Frau, die bei Jesus blieb
Gott hat es für wichtig gehalten, dass diese Frau in allen vier Evangelien erwähnt werde:
Matthäus 27, 55.56.61; Matthäus 28, 1-10; Markus 15, 40-47; Markus 16, 1-11
Lukas 8, 1-3; Lukas 23, 49.55.56; Lukas 24, 1-11; Johannes 19, 25; Johannes 20, 1-18
Wenn man Psalm 63 liest, könnte man meinen, er wäre von Maria gedichtet: ;hqfj
Ein Psalm Davids, als er in der Wüste Juda war.
Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir.
Nach dir schmachtet mein Leib wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.
Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist besser als das Leben; darum preisen dich meine Lippen.
Ich will dich rühmen mein Leben lang, in deinem Namen die Hände erheben.
Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele, mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.
Ich denke an dich auf nächtlichem Lager und sinne über dich nach, wenn ich wache.
Ja, du wurdest meine Hilfe; jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.
Meine Seele hängt an dir, deine rechte Hand hält mich fest.
Viele trachten mir ohne Grund nach dem Leben, aber sie müssen hinabfahren in die Tiefen der Erde.
Man gibt sie der Gewalt des Schwertes preis, sie werden eine Beute der Schakale.
Der König aber freue sich an Gott. Wer bei ihm schwört, darf sich rühmen. Doch allen Lügnern wird der Mund verschlossen.
Aus der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
Österliche Grüße,
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