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Verehrung - Heilige - Biographien => Heilige und Biographien => Thema gestartet von: videre am 28. April 2012, 11:52:04
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Pierre Chanel
Gedenktag katholisch: 28. April
nicht gebotener Gedenktag
Fest in Neuseeland
gebotener Gedenktag in Australien
Gedenktag anglikanisch: 28. April
Name bedeutet: der Fels (griech. - latein.)
Glaubensbote in Ozeanien, Märtyrer
* 12. Juli 1803 in La Potière, Ortsteil von Foissiat im Département Ain in Frankreich
† 28. April 1841 auf der Insel Futuna in Ozeanien, heute zu Frankreich gehörig
(http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Pierre_Chanel.jpg)
Pierre Chanel
Pierre Chanel wurde als Sohn eines Schäfers geboren, aber schon bald von seinem Bischof ob seiner Intelligenz und Glaubensstärke beachtet und zum Priester ausgebildet. 1837 wurde er - möglicherweise durch Papst Gregor XVI. persönlich - als Missionar in die Südsee geschickt, nachdem er sich zuvor der Priesterkongregation der => Maristen angeschlossen hatte. Missionsarbeit auf Tahiti und Tonga wurde von Protestanten verhindert, deshalb wirkte er als Glaubensbote auf der Insel Futuna in Westozeanien.
Als er den Sohn des Häuptlings Niuliki zum Glauben bekehrte und taufte, fürchtete der König um seine Herrschaft und ließ Pierre ermorden. Dennoch wurde schon bald die ganze Insel katholisch. Pierre war der erste Märtyrer Ozeaniens.
Kanonisation: 1954
Die anderen Heiligen des Tages...
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Hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort
Priester, Ordensgründer
* 31. Januar 1673 in Montfort-sur-Meu in Frankreich
† 28. April 1716 in St-Laurent-sur-Sèvre in Frankreich
Louis-Marie empfing 1700 die Priesterweihe. Unermüdlich war "der gütige Pater von Montfort", wie Zeitgenossen ihn nannten, missionarisch tätig. 1715 gründete er die Gemeinschaft der "Töchter der Weisheit", die Montfortschwestern, mit Aufgaben in der Krankenpflege und im Schulunterricht, vor allem für Arme.
Priester und Laienbrüder, die sich um Louis-Marie geschart hatten, schlossen sich einige Jahre nach seinem Tod zur "Montfortianischen Gesellschaft Mariens", den => Monfortianern, zusammen. Heute umfasst die Gemeinschaft rund 4.500 Mitglieder, die in Südamerika, Afrika und Indien vor allem für Behinderte und in Elendsvierteln tätig sind.
Die Schriften von Ludwig Maria Grignion de Montfort über die Muttergottes waren, nach eigenen Angaben, sehr prängend für die marianische Spiritualität von Papst Johannes Paul II.
Hl. Gianna Beretta Molla
Mutter
* 4. Oktober 1922 in Magenta bei Mailand in Italien
† 28. April 1962 in Monza in Italien
Gianna Beretta, zehntes von dreizehn Kindern, studierte in Mailand und Pavia Medizin. 1952 spezialisierte sie sich als Kinderärztin und arbeitete in Ponte Nuovo di Magenta und in Mesero besonders für Kinder. 1955 heiratete sie den Ingenieur Pietro Molla, aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.
Dann wurde Gianna erneut schwanger. Im zweiten Monat der Schwangerschaft entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter, der es ihr nicht erlaubt hätte, das Kind auszutragen. Im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung entschied Gianna Molla jedoch, man möge nur den Tumor entfernen. Die schwierige Operation verlief erfolgreich, aber weitere Komplikationen waren vorauszusehen. Am Karsamstag kam ihr viertes Kind, Gianna-Emanuela zur Welt; Gianna Mollas Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends, acht Tage später starb sie.
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