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römisch-katholisch => Okkulte Behaftung / Satanismus / Exorzismus => Thema gestartet von: videre am 11. Mai 2012, 07:54:34

Titel: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 11. Mai 2012, 07:54:34

Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit


Aschaffenburg - Im Namen des dreifaltigen Gottes und der allerseligsten Jungfrau Maria, sag die Wahrheit! … Sag mir die Namen! Ich, der Judas, der Nero, der Kain und der Hitler …“, schreit Anneliese Michel, als sie ihr Exorzist befragt.

 (http://[url=http://www.tz-online.de/bilder/2008/12/23/28390/1389315213-ex_artikel_475px.9.jpg]http://www.tz-online.de/bilder/2008/12/23/28390/1389315213-ex_artikel_475px.9.jpg[/url])

© tz
Der Journalist Marcus Wegner war zwei Jahre lang auf Recherche-Tour zum Thema Exorzismus.

67 Exorzismen übersteht die Studentin aus der Nähe von Aschaffenburg, dann stirbt sie. Das war 1976. Seitdem gibt es in Deutschland offiziell keinen Exorzismus mehr. Doch in aller Verschwiegenheit und hinter verschlossenen Türen werden trotzdem Dämonen und Teufel ausgetrieben.

„Im Schnitt passiert das in Deutschland an jedem Tag einmal“, ist sich Marcus Wegner sicher. Der Journalist war zwei Jahre auf Recherche-Tour – auch in Bayern. Gestern Abend schilderte er in der Sendung Theo.Logik im Bayerischen Rundfunk, was er erlebt hat. Seine Bilanz: Während die Bischöfe schweigen, steigen die Exorzismus-Fälle. Bestätigt hat ihm dies ein Sprecher des Bistums Paderborn. Und es kam heraus, dass man dort auf die Dienste eines Exorzisten aus Oberbayern zurückgriff. Wegner: „Dem wurde das Gutachten für die Exorzismus-Erlaubnis vom jetzigen Augsburger Bischof Walter Mixa ausgestellt.“

Im Augsburger Ordinariat wollte man sich dazu gestern nicht äußern. Der Große Exorzismus, hieß es nur, werde auf Wunsch des Betroffenen durchgeführt. Es handele sich dabei um Einzelfälle , die der seelsorgerischen Verschwiegenheit unterliegen.

Papst Benedikt XVI. hat erst vor kurzem dazu aufgerufen, mehr Exorzisten auszubilden. In Italien wurden dazu 2003 rund 200 Priester bestellt, in Deutschland wünscht sich der Heilige Vater zumindest für jedes Bistum einen.

Aber die Bischöfe zögern, zumindest offiziell: Ein Exorzist erklärte Wegner, warum: „Die Bischöfe haben Angst, zu dem zu stehen, was Jesus in den Evangelien von Christen erwartet, den Teufel zu verjagen. Viele von ihnen glauben nicht mehr an den Teufel.

„Dabei, sagt der Freisinger Exorzismus-Experte Pater Jörg Müller (65), „muss es, wenn es einen Segen gibt, doch auch einen Fluch geben.“ Seine Angst: „Immer mehr Menschen suchen Hilfe bei Wunderheilern. Dabei kann ihnen nur die Kirche helfen.“

Quelle: tz


http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/vom-teufel--besessen---das-protokoll-eines-exorzismus-28391.html (http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/vom-teufel--besessen---das-protokoll-eines-exorzismus-28391.html)


Keine Garantie für Wahrheit und Richtikeit der Berichte,

Liebe Grüße

videre
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Winfried am 11. Mai 2012, 09:31:21
Lieber videre,

Marcus Wegner ist mir bekannt. Der Fall, den er in seinem Buch schildert, ist der von HEIKE (http://kath-zdw.ch/maria/heike.html (http://kath-zdw.ch/maria/heike.html)). Seine Interpretationen und Schlussfolgerungen daraus, liegen allerdings völlig daneben ("Marcus Wegner: Exorzismus heute. Der Teufel spricht deutsch"; vgl. http://www.journalist-wegner.de/buchautor/sachbuch/medienpresseberichte/radioloungeexorzismusheutelive.html (http://www.journalist-wegner.de/buchautor/sachbuch/medienpresseberichte/radioloungeexorzismusheutelive.html)). So z.B. auch seine Einstellung zu Klingenberg (vgl. http://kath-zdw.ch/maria/anneliese.html (http://kath-zdw.ch/maria/anneliese.html)). Welchen Exorzismen der Journalist außerdem beigewohnt haben will, bleibt mir schleierhaft (der Fall "Paderborn" liegt schon länger zurück und gilt als echt. Dazu musste man allerdings einen ehemaligen Exorzisten aus Bayern dorthin zitieren, welchem diese Erlaubnis mittlerweile von seinem Bischof aus den o.g. Gründen entzogen wurde).


Dass ein Großteil der Menschen, die sich für besessen halten, dies nicht sind, ist ebenfalls bekannt. Wenn entsprechende Gebete nicht die gewünschte Wirkung hervorbringen, sind sie enttäuscht und greifen den Priester verbal an. Beispiele dazu gibt es genug.



 ;kreuz+
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 11. Mai 2012, 10:20:12
Lieber Winfried,


etwas Wahres an den Reschreschen von Marcus Wegner  ist bestimmt enthalten.

Die Unterschiede von Besetzt und Besessen sind den meisten Menschen nicht klar und wer oder was die Ursache von Besessenheit ist.

Oft wird der Teufel dafür verantwortlich gemacht, statt Die Demonen.

Vor ca.2000Jahren hat Jesus uns erklärt wie wir mit den Demonen fertig werden.
Ebenso warnte er wie wir sie nicht los werden.

Wenn die Menschheit Jesus ernst nehmen würde, oder ernst genommen hätte, wäre das Problem mit den Besetzungen und der Besessenheit gelöst und die Psychiatrien evtl leer.


Liebe Grüße

videre
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Johannes, der Bär am 11. Mai 2012, 17:42:52
Psychiatrien bieten einen Rahmen, in dem Gesundung stattfinden KANN.
Nicht umsonst hat sich ein Mönch im Rahmen seiner Krankenhausseelsorgerausbildung in einer Psychiatrie um dort behandelte Menschen gekümmert (und u.a. mit mir Tischtennis gespielt).
Das ist kein Widerspruch zu dem eben geschriebenen, sondern eine Ergänzung, dass sie (die Psychiatrie) gegenwärtlich für manche Menschen tatsächlich heilungsfördernd ist.

Die Frage ist auch, ob jemand einen Dämonen in sich wüten LÄSST. Es ist sehr anstrengend, einen Dämonen loszuwerden, aber es IST MÖGLICH!! Aber nur, wenn man auf Jesus Christus, den "Heiland" (!), vertraut und ihm oder zumindest seinen Taten glaubt. Nur dass das klar ist: Ich brauchte keinen katholischen Priester dazu.

Zum Thema Psychiatrie und Psychotherapie habe ich einen Thread unter "Gesundheit" in "Allgemeines" eröffnet. Dort habe ich auch geschrieben, wie es bei mir anfing.
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Winfried am 11. Mai 2012, 19:16:54
Die Unterschiede von Besetzt und Besessen sind den meisten Menschen nicht klar und wer oder was die Ursache von Besessenheit ist.

Oft wird der Teufel dafür verantwortlich gemacht, statt Die Demonen.



Lieber videre,

aus der kath. Dämonologie, der Hl. Schrift und dem Katechismus ergibt sich ganz klar, was Dämonen sind, nämlich gefallene Engel, die gegen Gott rebelliert haben und nun die ewige Strafe der Verdammnis erleiden müssen. Bis zum Tag des Jüngsten Gerichts, der endgültigen Wiederkunft Jesu Christi, ist es ihnen generell erlaubt, die Menschen in Versuchung zu führen (Gen 3) und deren Glauben zu "testen". Danach gibt es nur noch Himmel oder Hölle, von denen beide ewig sind.

Unter den Dämonen gibt es Engel- und Menschendämonen. Die Engeldämonen haben ihre Hierarchie, die sie bereits im Himmel hatten, beibehalten, wobei der oberste der Dämonen, der Teufel, auch den Namen Satan (Widersacher, diabolus = Durcheinanderwerfer) erhalten hat (vgl. AT und NT). Luzifer, der ehem. "Lichtträger", ist der oberste der Dämonen. Zu dieser Führungsriege zählen u.a. Beelzebub, Baphomet, Asmodeus (Dämon der Unreinheit) und andere. Die Menschendämonen, also die verdammten Menschenseelen, sind aufgrund ihrer Natur in der Hierarchie wesentlich unterhalb angesiedelt.


PS: Was bitte sind "Besetzungen"? Das klingt mir doch etwas zu esoterisch.



Lieber Johannes der Bär,

die Probleme von Menschen in der Psychiatrie sind mir inetwa bekannt. Es ist aber grundlegend falsch, wie oben auch erwähnt, jede seelische oder geistige Störung auf den direkten Einfluss des Bösen zurückzuführen. Wenn Du in der Lage bist, Deine Probleme allein im Glauben an Jesus Christus zu lösen, umso besser. Besessenheit ist etwas ganz anderes. Diese kann nur durch einen Exorzismus behoben werden. Ansonsten würde sich der "Patient" am "eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen" und das geht nicht.

Bedrängnisse und Verführungen zur Sünde gibt es genug. Diese kann man mit seinem guten Willen und den von der Kirche bereit gestellten Mitteln (Beichte, Kommunionempfang, Sakramentalien) abstellen oder zumindest einschränken. Die meisten Besessenen sind Opfer, die oft nicht einmal wissen, dass sie in einer solchen Situation stecken. Außerdem ist es höchst gefährlich, Dämonen da zu vermuten, wo keine sind. Manche Freikirchen liefern dazu leider negative Beispiele. Die Gefahr, dabei in eine Pychose (religiöse Wahnvorstellung) zu geraten, ist da sehr hoch.



 ;tffhfdsds
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Eglantine am 11. Mai 2012, 20:39:15
Zitat
Außerdem ist es höchst gefährlich, Dämonen da zu vermuten, wo keine sind

So einfach ist eine Psychose nicht zu erklären.
Immerhin gibt es auch ganz unterschiedliche Psychosen.

Ich weiß Fälle, da ist die Person (nach eigener Aussage) ungläubig. Deshalb hatten sie innerhalb der Anfangsphase der Psychose trotzdem "Visionen", wie sie für manche Psychosen typisch sind.

Wenn eine Psychose nur Menschn treffen würde, die etwas vermuten, oder sich in etwas hineinsteigern, das wäre schön. Dann hätten wir erhblich weniger Psychoseerkrankungen.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Gott jedem irgendetwas mitzuteilen hat. Ob es nun in Folge einer Psychose ist, oder in Folge eines anderen Grundes.
Entweder diesem Menschen selber, oder seiner Umgebung.

Am schlechtesten trifft es immer den, der das nicht glauben will und sich nicht intensiv mit dem Galuben an sich beschäftigt. Einen Seelsorger und jegliche Frage danach ablehnt.
Der seinen Zustand auf eine Hormonstörung o.ä mit dem die Ärzte solche Störungen erklären zurückführt, hat nach meiner Erfahrung die schlechtesten Karten "gesund" zu werden.
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Christian28 am 11. Mai 2012, 23:07:40
Jede Verfolgung ist vom Teufel ausgelöst worden , es erscheint mir völlig absurd nicht an die heilende Kraft des Gebets , die Hilfe Gottes und der Kirche zu glauben.

Die Lehrmeinungen von pseudo-wissenschaftlern wie Psychologen sind erst im letzten Jahrhundert zum Großteil auf fragwürdiger Basis , aber auch mich fragwürdigen Experimenten entstanden. Die größten Psychologen und Gotteslästerer sollen eine Medizin erfunden haben die besser ist als die die uns Jesus empfiehlt ?

Ich kenne den Professor für Psychologie in Erlangen privat und er sagte einmal , die meisten Leute studieren Psychologie um ihr eigenes Leben und die Fehler darin aufzuarbeiten. Sind sind quasi auf der Suche nach einer Erklärung , weil Gott und seine Wahrheit Ihnen nicht in den Sinn kommen.

Vielmehr machten sich Psychologen auch  dämonischen Studien und Forschungen schuldig.

Wenn man einen guten Psychologen trifft so hat der Erfolg wohl weniger mit seiner pseudo-Wissenschaft zu tun sondern eher mit seiner Fähigkeit sich in den anderen Menschen hineinzuversetzen und Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Eine Behandlung durch Medikamente sehe ich kritisch an.
Ein guter Priester sollte diese Fähigkeiten auch besitzen und kann in EInheit mit der Macht Gottes nahezu jeden Fall läsen wenn man ihm die Chance gibt und der Wille des Herrn dem entspricht.

Meine Tante war nach einen Schicksalsschlag auch in der Psychatrie für einige Zeit , eine Besserung ist erst eingetreten als sie den Medikament Experimenten und diesen Teufelspredigern entkommen ist und wieder auf das Land zur Familie gezogen ist. Mittlerweile hat sie fast alles überwunden und ist auch von der Arbeit her gesehen ein vollwertiges Mitglied.
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 11. Mai 2012, 23:43:52
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Danke Lieber Winfried für die Informationen.

In der Offenbarung 12,9 ist die eindeutigste Schriftstelle über die Identität von Dämonen:

9 Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.

”Die Bibel zeigt an dass die Dämonen gefallenen Engel sind –Engel, die mit dem Teufel zusammen gegen Gott rebelliert haben. Satans Fall aus dem Himmel wird in Jesaja 14, 12-15

12 Ach, du bist vom Himmel gefallen, du strahlender Sohn der Morgenröte. Zu Boden bist du geschmettert, du Bezwinger der Völker.
13 Du aber hattest in deinem Herzen gedacht: Ich ersteige den Himmel; dort oben stelle ich meinen Thron auf, über den Sternen Gottes; auf den Berg der (Götter-)versammlung setze ich mich, im äußersten Norden.
14 Ich steige weit über die Wolken hinauf, um dem Höchsten zu gleichen.
15 Doch in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen, in die äußerste Tiefe.

 beschrieben.

Offenbarung 12,4

4 Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.
5 Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.
6 Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; dort wird man sie mit Nahrung versorgen, zwölfhundertsechzig Tage lang.
7 Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften,
8 aber sie konnten sich nicht halten und sie verloren ihren Platz im Himmel.
9 Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.
10 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.
11 Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod.
12 Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, dass ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.
13 Als der Drache erkannte, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte.
14 Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt.
15 Die Schlange spie einen Strom von Wasser aus ihrem Rachen hinter der Frau her, damit sie von den Fluten fortgerissen werde.
16 Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespien hatte.
17 Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten.
18 Und der Drache trat an den Strand des Meeres.

scheint auszusagen, dass Satan ein Drittel der Engel mit sich genommen zu haben, als er sündigte. Daher ist es wahrscheinlich, dass Dämonen gefallene Engel sind, die Satan in Sünde gegen Gott folgten.

Satan und seine Dämonen sind darauf bedacht, all diejenigen, die Gott folgen und ihn verehren zu zerstören und zu täuschen (1. Petrus 5,8; 2. Korinther 11,14-15). Die Dämonen werden als böse Geister beschrieben (Matthäus 10,1), unreine Geister (Markus 1,27), und Engel Satans (Offenbarung 12,9). Satan und seine Dämonen täuschen die Welt (2. Korinther 4,4), attackieren Christen (2. Korinther 12,7; 1. Petrus 5,8), und kämpfen gegen die heiligen Engel (Offenbarung 12,4-9). Dämonen sind geistige Wesen, können aber in körperlicher Form erscheinen (2. Korinther 11,14-15). Die Dämonen / gefallenen Engel sind Feinde Gottes – aber sie sind besiegte Feinde. Größer ist er, der in uns ist, als die die in der Welt sind (1. Johannes 4,4).

Ob die Hölle wie allgemein beschrieben ewig ist, 
ist nicht sicher in der Bibel ist immer das Feuer ewig.

Mit Besessenheit meinte ich eigentlich die Umsessenheit, Info unter:

•   Die Ursachen für Schikanen, Besessenheit, Umsessenheit und Besitzergreifung – Wir raten Dir sich mit der Liste vertraut zu machen, weil manche Dinge als mit dem Okkultismus nicht verbundene erscheinen können. (z.B. manche „Heilungsmethoden“)
•   Zeichen dämonischer Wirkung – dieser Artikel wird bei der Erkenntnis der Zeichen helfen, die die Wirkung des bösen Geistes begleiten können.

http://www.exorcismus.org/deutsch (http://www.exorcismus.org/deutsch)

Liebe Grüße

viedere
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 12. Mai 2012, 00:08:28


Liebe Eglantine,

es kann gut sein dass uns Gott manchmal in eigenartigen Botschaften etwas mitteilen will.
Was Du aussäst musst Du ernten, oder so ähnlich kann es beschrieben werden.

Jedenfalls ist es manchmal sehr unangenehm und unverständlich was uns trifft, oft aus heiterem Himmel.
Um zu gesunden ist bedingungsloser Glaube notwendig, so wie ihn Jesus hatte zu seinem Vater.
Daher die Frage: Willst Du gesund werden?

Ist es so dass eine Psychose der Oberbegriff für eine schwere seelische und geistige Erkrankung ist.
Zwei Formen sind bekannt, die endogenen Psychosen und die symptomatische Psychose.
Zustände von Halluzinationen und Wahnvorstellungen sind bekannt.

Dieses kann sich in Depressionen und traurigen Gemütszuständen bis zur Schizophrenie zu erkennen geben.

Im Ursprung,  oder vor dem Fall aus der Göttlichen Gemeinschaft  waren alle Seelen gesund und heil,
so wie der Heiland, Jesus Christus es war, es ist und wird immer sein.

Liebe Grüße

viedere
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 12. Mai 2012, 00:24:22
Lieber Christian28,

die Psychologen und die „Anstalt“ Psychiatrie sind in manchen Fällen, für manche Menschen unbedingt wichtig und richtig.
Jede Menschenseele hat einen bestimmten „Reifegrad“ und der bestimmt was möglich ist.

Eigentlich heilt der Ausspruch  von unserem Heiland >Jesus, willst du gesund werden?
Nur dazu ist ein vollkommenes und reines Bewusstsein notwendig.

Reine und vom heiligen Geist, dem Geist Gottes beseelte Mitmenschen sind ein Segen und geeignete Helfer, Begleiter von erkrankten Menschen.

Sie zu finden ist nicht immer einfach, so erhielt Deine Tante Gottes Segen und Führung.

Liebe Grüße

viedere
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Johannes, der Bär am 12. Mai 2012, 13:35:55
Zitat
"Ob die Hölle wie allgemein beschrieben ewig ist, ist nicht sicher; in der Bibel ist immer das Feuer ewig."
Diesen Satz habe ich immer vermisst. Ich habe mich nur nicht getraut, ihn in diesem Forum zu posten, da er dann bestimmt in Frage gestellt worden wäre.
Wobei ich doch streng betone, dass nach meinem Verständnis die Hölle durchaus ewig besteht, nur gibt es eben auch die Barmherzigkeit Gottes.

Römer 11,32: "Denn Gott hat alle Menschen ihrem Unglauben überlassen, weil er allen seine Barmherzigkeit schenken will."

Und 1. Mose 8,21-22: "Nie mehr will ich wegen der Menschen die Erde vernichten, obwohl sie von frühester Jugend an voller Bosheit sind. Nie wieder will ich alles Leben auslöschen, wie ich es getan habe! Solange die Erde besteht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben." Von dieser Bosheit muss sich jeder erst reinigen.

Die Barmherzigkeit ist keine Garantie, dass Sünden auch noch nach dem Tod vergeben werden können. Aber es ist eine Möglichkeit. Das heißt, wer es darauf anlegt, kann durchaus in die Hölle kommen und auf ewig Höllenqualen erleiden. Aber Paulus schreibt (Philipper 2,10): "Vor Jesus werden einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. Und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!"
Vertrauen wir besser auf den Herrn, auf das feste Fundament. Er allein bringt die Rettung. Und die ist schon zu Lebzeiten möglich, mit den festen Zusagen Gottes. Wie uns Gott nach dem Tod richten wird, wenn wir auf unsere Sündhaftigkeit bauen, weiß außer ihm niemand. Wir aber glauben und vertrauen auf Jesus, den Sohn Gottes, der das Buch des Lebens (--> Off 3,5) in der Hand hält und mit Freude jeden reinschreibt, der ihm vertraut und an ihn glaubt.

Lukas 15,4-7: "Wenn ein Mensch hundert Schafe hat und eins geht verloren, was wird er tun? Lässt er nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück, um das verlorene Schaf so lange zu suchen, bis er es gefunden hat? Dann wird er es glücklich auf seinen Schultern nach Hause tragen und seinen Freunden und Nachbarn zurufen: 'Kommt her, freut euch mit mir, ich habe mein Schaf wiedergefunden!' Ich sage euch: So wird man sich auch im Himmel freuen über einen Sünder, der zu Gott umkehrt - mehr als über neunundneunzig andere, die nach Gottes Willen leben und nicht zu ihm umkehren müssen."
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Winfried am 12. Mai 2012, 17:52:52

Ob die Hölle wie allgemein beschrieben ewig ist, 
ist nicht sicher in der Bibel ist immer das Feuer ewig.


Es gibt in der Hl. Schrift (NT) genügend Stellen, die auf die Ewigkeit der Hölle und ihrer "Bewohner", die auf ewig Verdammten, hinweisen. Desweiteren lässt sich dies unter den DOGMEN (Glaubenswahrheiten, für Katholiken bindend!) und im KKK nachlesen.


Da wir hier bei ZEUGEN DER WAHRHEIT sind, darf ich ebenfalls auf folgende websites hinweisen (bitte auch lesen!):

http://www.kath-zdw.ch/maria/hoelle.html (http://www.kath-zdw.ch/maria/hoelle.html), http://www.kath-zdw.ch/maria/existens.hoelle.html (http://www.kath-zdw.ch/maria/existens.hoelle.html).



Heutzutage ist es modern, die BARMHERZIGKEIT Gottes grundsätzlich über seine GERECHTIGKEIT zu stellen. Dies ist aber nur insofern richtig, als ein Mensch (Todsünder) auch bereit ist, Gottes Barmherzigkeit anzunehmen. Im anderen Fall siehe oben (!).



 /*l52
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 12. Mai 2012, 20:35:21

Lieber  Winfried, Leserinnen / Leser,

wenn wir davon ausgehen dass Dämonen in die Hölle verbannt werden, werden sie
auch ewig bestehen, oder kommen sie an einen anderen Ort?

Die Frage nach der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit  Gottes werden wir spätestens
bei der Wiederkunft Jesu beatwortet  bekommen.

Nach meinem Gefühl ist Gott unser Schöpfer beides, er ist barmherzig und gerecht zugleich.

Danke für den Link,http://www.kath-zdw.ch/maria/existens.hoelle.html

es genau der Satz enthalten der mit zum Nachdenken angeregt hat:
Zum Propheten Jeremias sagte der Herr: ,,Ich habe meinen Zorn mit einem Feuer entzündet, das ewig brennen wird.“ ;ksghtr

Verbindlich für alle Katholiken sind:

Die Weisungen der Kirche ;hqfj

Du bist katholisch?
Du bist also in der Kirche?
Dann ist es gut, auch die Weisungen der Kirche zu kennen.

Diese Weisungen stellen sozusagen das Minimalprogramm der Verpflichtungen dar, die ein Leben als katholischer Christ sinnvoll machen. Diese Weisungen sollen Dir helfen, Deinen Glauben nicht einschlafen zu lassen. Sie sind sozusagen eine Art Wecker.
So lauten die Weisungen der Kirche

Feiere den Sonntag als "Tag des Herrn".
Am Sonntag erinnern wir uns an das Wichtigste in unserem Glauben: Jesus ist auferstanden. Das dürfen wir feiern. Deshalb soll die Arbeit ruhen. Darum sollen wir diesen Tag in Gemeinschaft mit anderen, vor allem aber in der Familie verbringen.

Besuche die Hl. Messe an Sonn- und Feiertagen. Dort hören wir nämlich, was unseren Glauben ausmacht. Dort spüren wir, dass wir nicht alleine sind. Dort begegnen wir Jesus Christus im Sakrament der Eucharistie. Wer ohne schwerwiegenden Grund (Krankheit oder Beruf) der Messfeier fernbleibt, der ist undankbar gegenüber Gott. Das Fehlen beim Sonntagsgottesdienst ist zu beichten, weil es die Beziehung zwischen Dir und Gott schwer beschädigt.

Halte die Fast- und Abstinenztage ein.
Am Aschermittwoch und am Karfreitag essen wir Katholiken kein Fleisch (Abstinenz) und nehmen nur eine sättigende Mahlzeit am Tag zu uns (Fasten). Diese Ausnahme vom Alltag soll uns an das erinnern, was Jesus für uns getan und gelitten hat.
Aus dem gleichen Grund sollen wir an jedem Freitag ein kleines Opfer bringen.
Das Abstinenzgebot verpflichtet alle ab 14 Jahren, das Fastengebot alle ab 18 Jahren bis zum 60. Lebensjahr.

Gehe wenigstens einmal im Jahr zur Beichte.
In der Beichte werden Dir Deine Sünden vergeben. Das befreit! Alles was Deine Beziehung zu Gott, zum Nächsten und zu Dir selbst angeht, kann so neu geordnet werden. Außerdem hilft Dir die Gewissenserforschung, Dich besser kennen zu lernen.

Empfange wenigstens einmal im Jahr die Hl. Kommunion, zumindest in der Osterzeit.
In der Hl. Messe erinnern wir uns nicht nur an das, was Gott in Jesus Christus für uns getan hat. Christus selbst gibt sich uns als Speise in der Hl. Kommunion. Eine tiefere Verbindung mit ihm können wir auf Erden nicht erlangen. Und mit ihm verbunden zu sein, ist das Ziel unseres Lebens.

Aus:
 http://www.karl-leisner-jugend.de/KGebote.htm (http://www.karl-leisner-jugend.de/KGebote.htm)

Liebe Grüße
videre
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Marcel am 12. Mai 2012, 20:42:10
Es gibt in der Hl. Schrift (NT) genügend Stellen, die auf die Ewigkeit der Hölle und ihrer "Bewohner", die auf ewig Verdammten, hinweisen. Desweiteren lässt sich dies unter den DOGMEN (Glaubenswahrheiten, für Katholiken bindend!) und im KKK nachlesen.
[...]
Heutzutage ist es modern, die BARMHERZIGKEIT Gottes grundsätzlich über seine GERECHTIGKEIT zu stellen. Dies ist aber nur insofern richtig, als ein Mensch (Todsünder) auch bereit ist, Gottes Barmherzigkeit anzunehmen. Im anderen Fall siehe oben (!).

Im ▶ Kompendium des KKK (http://www.vatican.va/archive/compendium_ccc/documents/archive_2005_compendium-ccc_ge.html) (Katechismus der Katholischen Kirche) liest
sich das so:

212. Worin besteht die Hölle?
1033-1035

Sie besteht in der ewigen Verdammnis jener, die aus freiem Entschluss
in Todsünde sterben. Die schlimmste Qual der Hölle besteht im ewigen
Getrenntsein von Gott. Einzig in Gott kann ja der Mensch Leben und Glück
finden. Dafür ist er geschaffen, und das ist seine Sehnsucht. Christus
fasst diese Wirklichkeit in die Worte: „Weg von mir, ihr Verfluchten, in das
ewige Feuer!“ (Mt 25, 41).

213. Wie verträgt sich die Existenz der Hölle mit der unendlichen Güte Gottes?
1036-1037

Gott will zwar, „dass sich alle bekehren“ (2 Petr 3, 9), aber er hat den
Menschen frei und eigenverantwortlich erschaffen und respektiert seine
Entscheidungen. Darum ist es der Mensch selbst, der sich in völliger
Autonomie freiwillig aus der Gemeinschaft mit Gott ausschließt, wenn er
bis zu seinem Tod in der Todsünde verharrt und die barmherzige Liebe
Gottes zurückweist.


Marcel
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 12. Mai 2012, 21:04:42

Zitat
Aus dem Beitrag von Marcel:
„Weg von mir, ihr Verfluchten, in das
ewige Feuer!“
(Mt 25, 41).

Lieber Marcel,

wie schon geschrieben:

Zum Propheten Jeremias sagte der Herr:  ;ksghtr
„Ich habe meinen Zorn mit einem Feuer entzündet, das ewig brennen wird.“

Mit dem selben Wortlaut schreibt  Matthäus  in 25, 41:  ;ksghtr
„ Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir, ihr Verfluchten,
in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“


Wörtlich genommen oder wörtlich gelesen ist "nur" der  Teufel und seine Engel im ewigen Feuer.

Wieso steht nirgends in die ewige Hölle, die Hölle ist kein Scheiterhaufen der brennt oder doch?

Liebe Grüße

videre
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: videre am 12. Mai 2012, 22:13:11
Was ist ewig,
das Wort, der Himmel die Hölle oder alles zusammen?



Psalm 119,89 ;ksghtr
89 Herr, dein Wort bleibt auf ewig, es steht fest wie der Himmel

http://youtu.be/Yl0db2RjD1Y (http://youtu.be/Yl0db2RjD1Y)



Kehrvers - GL 487: Der Herr ist mein Licht und mein Heil.

29 Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
72 Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.

89 Herr, dein Wort bleibt auf ewig,
es steht fest wie der Himmel.
101 Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück;
denn ich will dein Wort befolgen.

104 Aus deinen Befehlen gewinne ich Einsicht,
darum hasse ich alle Pfade der Lüge.
163 Ich hasse die Lüge, sie ist mir ein Gräuel,
doch deine Weisung habe ich lieb.

GL 530/4: Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
(Markus 1,15)
Liebe Grüße

videre

Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Eglantine am 12. Mai 2012, 22:31:53
N Abend zusammen,

erst einmal an Winfried : Danke für die Bemerkung

Zitat
Heutzutage ist es modern, die BARMHERZIGKEIT Gottes grundsätzlich über seine GERECHTIGKEIT zu stellen. Dies ist aber nur insofern richtig, als ein Mensch (Todsünder) auch bereit ist, Gottes Barmherzigkeit anzunehmen.

Das hier, ist der Satz, den ich meisten verabscheue:
Zitat
Was Du aussäst musst Du ernten, oder so ähnlich kann es beschrieben werden

Wenn das wahr wäre, müsste gäbe es keinen einzigen Märtyrer. Denn was haben die gesät?

Ich finde auch, dass es arg schlimm ist, dass es so wenige Exorzisten gibt.
Oder, echte Exorzisten bräuchten wir vielleicht nicht mal, wenn wir nur mehr echte Christen hätten.
Ich war gerade surfen und stelle immer häufiger fest, dass sich die sogenannten "außersinnlichen Wahrnehmungen" immer mehr häufen.

Also, ich selber habe nur solche, wenn ich echt krank bin. Es gibt aber Leute, die stolz darauf sind, soetwas zu haben. Sie üben sie auch noch, trainieren die AKE`s  und  PSI `s, wie einen Muskel und scheinen es teilweise zu genießen.
Ich meine schon, dass man hier viel mehr tun sollte.
Die meisten dieser Wahrnehmungen kommen nicht von Gott und sind dringend behandlungsbedürftig.
Auch geistlich.  Ja geis - t - lich.

Ich hatte irgendwann mal eine Zeit, da war es mir im Schlaf, als könnte ich nicht mehr aufwachen.
Das hatte zwei Gründe:
1. ich hatte schwere Depressionen und
2. ich hatte einen harten, geitlichen Kampf auszustehen.

Ich bin dann zu einem Therapeuten gewechselt.
Leider kann man aber mit einem Arzt nicht über solche Dinge im Detail reden. Wenn ich dem alles erzählt hätte, was ich dort "erlebt" haben, wäre ich auch der Psychiatrie gelandet.

Hier herrscht ein enormes Defizit.
Wir bräuchter viel mehr Seelsorger, die sich diesen schweren Seelenbedrängnissen annehmen und auch damit umgehen können.
Dazu wären Mystiker nötig, die direkt mit Gott in Verbindung stehen.

Und noch etwas:
wenn man in einer echten Krise ist, hilft einem der Glaube allein nicht mehr weiter.
Selbst Jesus hat Blut geschwitzt und geweint und Todesängst ausgestanden.
"Nicht eine Stunde konnntet ihr mit mir wachen".
Dieser Satz ist mir in den letzten Monaten mehr als einmal ins Bewusstsein gekommen.
Nicht eine Stunde findet man jemanden, dem man sich durch und durch anvertrauen kann. Der einem zur Seite steht, wenn es ganz bitter wird.
Das ist gerade in arger Seelennot ganz schlimm.
Auf Gott vertrauen, wenn man nichts hat, das einem die Existenz Gottes beweist, ist eine echte Kunst.

Und leider ist das echte Leben nach wie vor nicht danach, dass einem der Glaube leicht gemacht wird.

Hier auch ein Video (bitte nur ansehen, wer gute Nerven hat)

US-Polizei tötet geisteskranken Wohnungslosen - Teil1 - 11.5.12 (http://www.youtube.com/watch?v=jxPww-r0dQo#)

US-Polizei tötet geisteskranken Wohnungslosen - Teil2 - 11.5.12 (http://www.youtube.com/watch?v=OIfGLBtCuVQ#)


Liebe Grüße

Eg.
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Winfried am 13. Mai 2012, 11:09:30

„ Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir, ihr Verfluchten,
in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“


Wörtlich genommen oder wörtlich gelesen ist "nur" der Teufel und seine Engel im ewigen Feuer.




Lieber videre,

mit den "Verfluchten" (Verdammten) sind schon die Menschen gemeint, welche das Heilsangebot Jesu bis zum Schluß ablehnen. Die Hölle, der Ort ewiger Verdammnis, war ursprünglich für die gefallenen Engel gedacht. Nachdem die Menschheit aber in (Tod-) Sünde gefallen war (Gen 3), gelangen auch die Seelen derer dorthin, die, wie gesagt, das Erbarmen und die liebevolle Zuwendung Gottes bis zum Schluss ablehnen.


Die Hölle ist sowohl ein Zustand, als auch ein Ort. Sie wird als Zustand der absoluten Gottesferne beschrieben (Zustand ewiger Qual und Pein), aber auch als Ort. Da es sich bei den gefallenen Engeln, aber auch bei den Menschen, die sich quasi selber verdammt haben, um geistige Wesen handelt (Seelen der Verdammten), ist es etwas schwierig, diese an einen bestimmten Ort festzumachen. Wie wir uns das vorstellen sollen, kann niemand mit Sicherheit behaupten. Jedenfalls geht, besonders heute, der Teufel "umher wie ein brüllender Löwe" (1 Petr. 5,13). Nach den Aussagen der Hl. Schrift wird er nach dem Erscheinen des Antichrist "für 1000 Jahre" gebunden werden, woraufhin er dann "für eine kurze Zeit" wieder freigelassen werden wird (Offb 20,7). Danach werden er und sein Anhang auf ewig "weggesperrt" (Offb 20,10).


Im heutigen modernen theologischen Denken wird oft behauptet: "Die Hölle ist leer". Wenn sie leer ist, dann aber nur, weil alle Dämonen auf der Erde sind (s.o.). Dass dies vielen Theologen Unbehagen bereitet, ist mir schon klar. Dies ändert aber nichts an der Tatsache.


Zum Thema "ewige Verdammnis" vgl. auch folgende Erfahrungsberichte:

http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html (http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html).




 ;tffhfdsds
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Johannes, der Bär am 13. Mai 2012, 13:08:21
Ich habe die drei Quellen, die Winfried nannte (Hölle, Existenz Hölle, Pforte des Himmels und der Hölle) gelesen.

Auch wenn ich nichts davon halte: "Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!" (Original engl. "Hell is empty, devils are here!") ist ein Zitat von William Shakespeare aus "Der Sturm" (The Tempest).

Ich erzähle mal eine Geschichte:
Angenommen, jemand ist böse von Jugend auf. Strebsam in der Schule und im Studium. Trotzdem packt er's einfach nicht. Fliegt aus dem ersten Studium, fliegt aus dem zweiten, und versucht sich nach Psychiatrieaufenthalt und Reha in einer Ausbildung an einem Berufsförderungswerk.
Immer stärker überfallen ihn böse Gedanken. In seinem Ausbilder sieht er einen Teufel und schließlich beugt er sich dem Druck und lässt den Teufel in sich hinein. Er wird ein Seelenloser. Er merkt selbst die Seelenlosigkeit, spürt das Feuer der Hölle – in sich.
„Das Feuer der Hölle ist Leere, Gottesferne, Bosheit. Als ich den Teufel in mich ließ, stand ich vor dem Spiegel. Ich sah, wie sich meine Augen gelb färbten und mich böse ansahen. Das war die Zeit, in der meine Ausbildungszeit zu Ende ging. Am Tag darauf wurde ich in die Psychiatrie eingeliefert, wo ich 5 Monate blieb.
In dieser Zeit betete ich viel und innig und stellte eine grundlegende Veränderung fest: Ich wurde fester. So ging ich in ein Langzeitwohnheim für psychisch Kranke. Es war wie ein Auffanglager. Ich konnte mich voll entwickeln und wurde nicht rausgeschmissen. Aber die Bosheit war trotz intensiver Beschäftigung mir der Bibel immer noch da. So landete ich eines Tags doch wieder in der Psychiatrie.
Und in der Psychiatrie lernte ich Gott kennen und besiegte den Teufel in mir. Und Jesus half mir, indem er das alte Leben nahm und mir ein neues Leben gab. Die alte Seele war da schon längst tot, verkümmert, kaputt.
Niemand erhörte meine Bitte, mir meine Seele zurückzugeben. Jesus Christus schenkte mir eine neue. Die alte, die verlorene, schmort jetzt in der Hölle.
Und dann stand ich auf von den Toten. Meine Eltern heißen jetzt nicht mehr Jürgen und Christa, sondern Gott als Vater und die Gemeinschaft der Gläubigen als Mutter, Schwestern und Brüder.
Und hallo, da bin ich!

Und auf englische Hundemenschen ich höre auch nicht mehr.“

"Plötzlich sah ich, wie hier eine unzählige Menge Menschen war, Jugendliche, vor allem junge Menschen, alle in unsäglichen Schmerzen. Ich begriff, dass sie an diesem schrecklichen Ort, in diesem Sumpf und Morast voll Hass und Schmerz mit den Zähnen knirschten, und ein Heulen und Wehgeschrei aus ihnen hervorbrach, das mich erzittern ließ, das ich niemals vergessen werde. Begreifen Sie? Das ist Gottferne, das ist Sünde, das sind die Folgen der Sünden. Begreifen Sie, was Sünde ist?"
aus http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html (http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html)

„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.“
Offenbarung 3,21

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten […].Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.“
1. Petrus 1,3-9 (mit Lücken)

„Ihr seid ja neu geboren worden. Und das verdankt ihr nicht euren Eltern, die euch das irdische Leben schenkten; nein, Gott selbst hat euch durch sein lebendiges und ewiges Wort neues, unvergängliches Leben geschenkt.“
1. Petrus 1,23

„Vergessen wir nicht: Auch wir wussten es früher nicht besser. Wir waren Gott ungehorsam, kannten den richtigen Weg nicht und wurden von allen möglichen Wünschen und Leidenschaften beherrscht. Bosheit und Neid bestimmten unser Leben. Wir hassten alle, und alle hassten uns. Aber dann wurde die Liebe und Güte Gottes, unseres Befreiers, sichtbar. Er rettete uns - nicht, weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten; nein, seine Barmherzigkeit hat uns durch eine neue Geburt und die Taufe zu neuen Menschen gemacht. Das wirkte der Heilige Geist, den Gott uns durch unseren Retter Jesus Christus in reichem Maße geschenkt hat. So sind wir allein durch seine unverdiente Güte von aller Schuld befreit und warten voller Hoffnung auf das ewige Leben, das wir als seine Kinder erben werden.“
Titus 3,3-7
Titel: Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
Beitrag von: Marcel am 14. Mai 2012, 23:28:01
wie schon geschrieben:

Zum Propheten Jeremias sagte der Herr:
„Ich habe meinen Zorn mit einem Feuer entzündet, das ewig brennen wird.“

Ich vermute, es ist die Stelle Jer 17,4 gemeint: »Denn Feuer lodert auf in meinem Zorn,
für immer ist es entbrannt.« (Einheitsübersetzung)

Diesen Satz kann man – denke ich – auf die Hölle beziehen.

Zitat
Mit dem selben Wortlaut schreibt  Matthäus  in 25, 41:
„ Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir, ihr Verfluchten,
in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“


Wörtlich genommen oder wörtlich gelesen ist "nur" der  Teufel und seine Engel im ewigen Feuer.

Ursprünglich ja. Später kamen auch die verdammten Menschen hinzu, wie es
bei Matthäus geschrieben steht.

Wie beten wir nach jedem Gesätz im Rosenkranz?

O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der
Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzig-
keit am meisten bedürfen.


▶ http://de.wikipedia.org/wiki/Fatima-Gebet (http://de.wikipedia.org/wiki/Fatima-Gebet)

Zitat
Wieso steht nirgends in die ewige Hölle, die Hölle ist kein Scheiterhaufen der brennt oder doch?

Doch, in der Hölle brennt ein Feuer. Das sahen auch die Kinder von Fatima. Aus
▶ »Die Botschaft von Fatima (http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000626_message-fatima_ge.html)« von der Vatikan-Website:

… die Vision der Hölle.

Unsere Liebe Frau zeigte uns ein großes Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu
sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die Seelen, als
seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher
Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den Flammen, die aus
ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen
Richtungen, wie Funken bei gewaltigen Bränden, ohne Schwere und Gleichgewicht,
unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreie, die einen vor Entsetzen erbeben
und erstarren ließen. Die Teufel waren gezeichnet durch eine schreckliche und
grauenvolle Gestalt von scheußlichen, unbekannten Tieren, aber auch sie waren
durchsichtig und schwarz.

Diese Vision dauerte nur einen Augenblick. Dank sei unserer himmlische Mutter,
die uns vorher versprochen hatte, uns in den Himmel zu führen (in der ersten Er-
scheinung). Wäre das nicht so gewesen, dann glaube ich, wären wir vor Schrek-
ken und Entsetzen gestorben.

Wir erhoben den Blick zu Unserer Lieben Frau, die voll Güte und Traurigkeit sprach:

Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder kommen.


Marcel