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römisch-katholisch => Die Bibel => Thema gestartet von: videre am 12. Mai 2012, 10:44:58
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Samstag der 5. Osterwoche
Apostelgeschichte 16,1-10. ;ksghtr
Er kam auch nach Derbe und nach Lystra. Dort war ein Jünger namens Timotheus, der Sohn einer gläubig gewordenen Jüdin und eines Griechen.
Er war Paulus von den Brüdern in Lystra und Ikonion empfohlen worden.
Paulus wollte ihn als Begleiter mitnehmen und ließ ihn mit Rücksicht auf die Juden, die in jenen Gegenden wohnten, beschneiden; denn alle wußten, daß sein Vater ein Grieche war.
Als sie nun durch die Städte zogen, überbrachten sie ihnen die von den Aposteln und den Ältesten in Jerusalem gefaßten Beschlüsse und trugen ihnen auf, sich daran zu halten.
So wurden die Gemeinden im Glauben gestärkt und wuchsen von Tag zu Tag.
Weil ihnen aber vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in der Provinz Asien zu verkünden, reisten sie durch Phrygien und das galatische Land.
Sie zogen an Mysien entlang und versuchten, Bithynien zu erreichen; doch auch das erlaubte ihnen der Geist Jesu nicht.
So durchwanderten sie Mysien und kamen nach Troas hinab.
Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns!
Auf diese Vision hin wollten wir sofort nach Mazedonien abfahren; denn wir waren überzeugt, daß uns Gott dazu berufen hatte, dort das Evangelium zu verkünden.
Psalm 100(99),1-2.3.5. ;ksghtr
[Ein Psalm zum Dankopfer.] Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde!
Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott. Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, sein Volk und die Herde seiner Weide.
Denn der Herr ist gütig, ewig währt seine Huld, von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.
Evangelium nach Johannes 15,18-21. ;ksghtr
Wenn die Welt euch haßt, dann wisst, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat.
Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt.
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
http://evangeliumtagfuertag.org (http://evangeliumtagfuertag.org)
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Evangelium nach Johannes 15,18-21. ;ksghtr
Wenn die Welt euch haßt, dann wisst, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat.
Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt.
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
Kommentar zum heutigen Evangelium ;hqfj
Hl. Athanasius (295 - 373), Bischof von Alexandrien und Kirchenlehrer
Über die Fleischwerdung des Wortes, 27-29; PG 25, 143; SC 199
«Ihr stammt nicht von der Welt, weil ich euch aus der Welt erwählt habe»
Da der Tod nun einmal durch den Retter besiegt und ans Kreuz genagelt ist wie an einen Schandpfahl, treten ihn alle, die in Christus wandeln, mit den Füßen. Sie legen Zeugnis ab für Christus, verspotten den Tod, machen sich über ihn lustig und wiederholen, was über ihn geschrieben steht: „Tod, wo ist dein Sieg? Unterwelt, wo ist dein Stachel?“ (1 Kor 15,55; Hos 13,14)... Wird der Sieg, den der Herr über den Tod errungen hat, unzulänglich dargestellt, wenn Christen, Kinder und junge Mädchen, das gegenwärtige Leben missachten und sich lieber auf den Tod vorbereiten, als ihren Glauben zu verleugnen? Naturgemäß fürchtet der Mensch den Tod und den Zerfall seines Leibes; aber, was ganz und gar einmalig ist: wer an das Kreuz glaubt, der weist dieses natürliche Empfinden von sich und fürchtet um Christi willen den Tod nicht mehr...
Wenn der Tod, einstmals so stark und deshalb so gefürchtet, jetzt, nach der Ankunft des Herrn, nach seinem leiblichen Tod und seiner Auferstehung, missachtet wird, dann ist es offensichtlich, dass er von Christus, dem Gekreuzigten, vernichtet und besiegt ist. Wenn die Nacht schwindet und die Sonne aufgeht und die ganze Erde in Licht taucht, dann gibt es absolut keinen Zweifel daran, dass die Sonne, die ihr Licht überall verbreitet, dieselbe ist, die die Finsternis verjagt und alles erleuchtet hat. So... ist es auch offenkundig, dass der leiblich erschienene Retter identisch ist mit dem, der den Tod vernichtet hat und den Sieg über ihn jeden Tag in seinen Jüngern beweist... Wenn man sieht, dass Männer, Frauen und Kinder sich wegen ihres Glaubens auf den Tod geradezu losstürzen – wer kann dann noch so dumm, so ungläubig, so verblendet sein, dass er nicht verstünde, dass diese Menschen für Christus Zeugnis ablegen, für den, der die Macht des Todes in allen bricht, die an ihn glauben und das Zeichen des Kreuzes tragen, und der allen seinen Sieg über den Tod zum Geschenk macht.
http://evangeliumtagfuertag.org (http://evangeliumtagfuertag.org)