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römisch-katholisch => Fragen und Themen zum katholischen Glauben => Thema gestartet von: Laus Deo am 13. Mai 2012, 17:51:54

Titel: Weshalb wir Christen uns nicht mehr beschneiden müssen
Beitrag von: Laus Deo am 13. Mai 2012, 17:51:54
Jesus wurde als Jude als Kind beschnitten, oft hört man vonFreikirchlern ein Christ müsste auch beschnitten sein da Jesus auch beschnitten war. Hier eine Antwort der Bibel, welche die Beschneidung ableht;
1Kor 7,18 Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe bei der Beschneidung. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich nicht beschneiden.
 
Durch die Annahme des Opfers Jesu ist eine geistliche "Beschneidung" geschehen:
 
Kol 2,11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus.
 
Römer 2,25-29 - "25 Die Beschneidung ist wohl nütz, wenn du das Gesetz hältst; hältst du das Gesetz aber nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 So nun der Unbeschnittene das Gesetz hält, meinst du nicht, daß da der Unbeschnittene werde für einen Beschnittenen gerechnet? 27 Und wird also, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz vollbringt, dich richten, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung bist und das Gesetz übertrittst. 28 Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; 29 sondern das ist ein Jude, der's inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott."
 
Galater 5, 6 - "6 Denn in Christo Jesu gilt weder Beschneidung noch unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist."