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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: velvet am 28. Mai 2012, 16:52:38
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Could the Ten Commandments be reduced to six, a federal judge asked Monday.
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That unorthodox suggestion was made by Judge Michael Urbanski during oral arguments over whether the display amounts to a governmental endorsement of religion, as alleged in a lawsuit filed by a student at Narrows High School.
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Remove the first four commandments, which are clearly religious in nature, and leave the remaining six, which make more secular commands, such as do not kill or steal.
Kommentar:
Sparmaßnahmen aller Art sind inzwischen überall an der Tagesordnung. Der Vorschlag von US-Richter Michael Urbanski hat jedoch weniger etwas mit notwendigen Einsparungen zu tun, als vielmehr mit der voranschreitenden Gottlosigkeit unserer Gesellschaft. Antidiskriminierung und Toleranz liegen im Trend und sind den Menschen heute sehr wichtig, aber bitte nur gegenüber Minderheiten und schon gar nicht gegenüber dem Christentum.
Im vorliegenden Fall geht es um ein historisches Dokument, welches eine Schule in Giles County in Virginia nach diversen Attentaten an US-Schulen aufgehängt hat. Das umstrittene Dokument zeigt die zehn Gebote der Bibel. Aber es wäre nicht das “moderne” Amerika, wenn es nicht irgendjemanden gäbe, dem dieses offene Bekenntnis zur Religion der ursprünglich jüdisch-christlichen Nation zuwider laufen und damit vor Gericht ziehen würde.
Durch den Aushang der zehn Gebote würde diese eine Religion über alle anderen Religionen und den Atheismus gesetzt, was in Zeiten der völligen Gleichstellung und Antidiskriminierung selbstverständlich sofort die theophoben Gutmenschen auf den Plan ruft.
Wie groß muss wohl die Angst dieser Menschen vor dem Schöpfer sein, wenn sie nicht einmal mehr die zehn Gebote, eines der Kernelemente des Alten Testamentes, tolerieren? Glauben diese Gleichsteller und Antichristlichen etwa, sie könnten durch pure Ignoranz die Wahrheit einfach verschwinden lassen?
Davon abgesehen, was geht eigentlich in solchen Menschen vor sich, die eine unscheinbare vergilbte Papierseite an der Wand in irgendeiner Schule stört, nur weil dort darauf hingewiesen wird, dass Mord und Totschlag, Diebstahl, Lügen und einige andere, im Grunde selbstverständliche Dinge als verboten deklariert werden? Schränkt es die Freiheit in irgendeiner Art und Weise ein, wenn junge US-Amerikaner an ihrer Schule dazu aufgefordert werden, ihre Schulkameraden nicht zu töten?
Genau das geschieht leider in regelmäßigen Abständen in den USA und war daher auch der ursprüngliche Anlass, die zehn Gebote anzubringen, weil das Gebot “Du sollst nicht töten” für jeden als deutlichen Hinweis und klares Bekenntnis gegen Mord gelten soll. Immerhin ist das willkürliche Töten von Menschen auch in der amerikanischen Rechtsprechung verboten.
Was die Querulanten jedoch in Wahrheit an der strittigen Darstellung stört, ist der Gottesbezug. Und diesen wollte der Richter deswegen auch als möglichen Verhandlungsgegenstand betrachten, indem einfach die ersten vier Gebote weggelassen werden sollen, weil sie “religiös” und die restlichen sechs “neutral” seien.
Tenor der Argumentation der Ankläger ist: Die Regierung habe nicht das Recht, religiöse Ansichten zu vertreten und zu präsentieren, dies verletze die Verfassung. Das passt auch genau zur Aussage von Präsident Obama, die USA seien keine christliche Nation mehr. Und wahrhaftig, das Land hat sein früheres Glaubensfundament längst verraten und geht jeden Tag einen Schritt weiter in diese Richtung.
Wie lange wird es wohl noch dauern, bis Kirchen und Kreuze in der Öffentlichkeit verboten werden, weil sich Atheisten oder Moslems dadurch beleidigt und genötigt fühlen? Nicht mehr lange, der antichristliche Zeitgeist ist stark auf dem Vormarsch und wird wie prophezeit noch viel Schlimmeres hervorbringen. Das Christentum steht nämlich vor der größten Verfolgung aller Zeiten.