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römisch-katholisch => Liturgie / Heilige Messe => Thema gestartet von: amos am 02. Juni 2012, 15:57:38
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Das Dreifaltigkeitsfest stellt uns Gott vor als den EINEN GOTT, der
gleichzeitig DREI-EINIG IST: Vater, Sohn und Geist. Anders als
bei anderen Festen steht im Mittelpunkt des Dreifaltigkeitsfestes
eine christliche Grundaussage, kein einzelnes Heilsereignis. Der
Ursprung dieses Festes liegt im Mittelalter, im gallischen Raum. In
Klöstern wurde es schon vor der Wende ins 2. Jahrtausend gefeiert.
Erst 1334 wurde es offiziell eingeführt. Daß wir das Fest am Sonn-
tag nach Pfingsten feiern, verdeutlicht, daß hier die Vollendung
des Heilsmysteriums im Mittelpunkt steht. Gott ist in sich selbst
Beziehung: Vater - Sohn und Geist. Er will, daß wir Menschen
die Beziehung zu ihm suchen und pflegen. Zugang zum Geheim-
nis des Hochfestes der allerheiligsten Dreifaltigkeit, das gleichwohl
Geheimnis bleibt, finden wir über Jesus und seine Botschaft vom
Vater im Himmel und vom Geist, den der Vater im Namen Jesu sen-
det (vgl. Joh 14,26). Mit jedem Kreuzzeichen erinnern wir uns dar-
an, daß wir auf den dreifaltigen Gott getauft sind. Die katholische
Kirche zählt die Sonntage bis zur Liturgiereform "nach Pfingsten",
während die evangelische Kirche noch heute die Sonntage "nach
Trinitatis" zählt.
Quelle: Magnificat-Stundenbuch
Verlag Butzon&Bercker