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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: velvet am 03. Juni 2012, 02:05:59

Titel: Alle 20 Jahre neu aufgewärmt: Und schon wieder geht uns das Öl aus
Beitrag von: velvet am 03. Juni 2012, 02:05:59
 
  Alle 20 Jahre neu aufgewärmt: Und schon wieder geht uns das Öl aus


  Bis 2035 soll die Ölförderung um mehr als 50 Millionen Barrel pro Tag sinken – mit unabsehbaren Folgen. Experten befürchten neue politische und              militärische Konflikte.

    Ihr Ziel: Die Welt darauf aufmerksam machen, dass Öl und Gas schon bald nicht mehr in ausreichenden Mengen und zu niedrigen Preisen verfügbar sind.

    Inzwischen teilen immer mehr Experten die Peak-Oil-Theorie, wonach irgendwann der Höhepunkt der globalen Ölförderung überschritten ist.

    Die Herausforderungen und Gefahren durch die ausgehenden Ölreserven sind also gewaltig. Darin sind sich die in Wien versammelten Experten einig.

Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/peak-oil-oelfoerderung100.html (http://www.tagesschau.de/wirtschaft/peak-oil-oelfoerderung100.html)

  crash-news meint dazu:

Nicht nur das Erdöl, auch Erdgas sind so knapp, es könnte jeden Moment zu Ende sein mit dem schwarzen Gold und seinem luftigen Ableger. Jedenfalls wenn es nach den Plänen dieses damals eigenes dafür gegründeten Peak Oil-Verbandes geht. Alles, was knapp ist, wird teuer, auch wenn es nur künstlich verknappt oder lediglich herbeigeredet wird. Öl und Gas gehen jedoch noch lange nicht zur Neige.

Also worum geht es diesem Verein dann? Der Artikel formuliert ganz exakt: Es geht darum, darauf aufmerksam zu machen, dass uns demnächst Öl und Gas ausgehen werden – zumindest zu den derzeitigen Preisen. Es ist wohl kaum zu übersehen, um was es diesem Verein in Wahrheit geht: Die Preise sollen deutlich nach oben und zwar kontinuierlich und dauerhaft.

Wer sich über das Thema einmal selbst informiert, wird alsbald feststellen, dass die heute bekannten Ölreserven weder knapp noch demnächst zu Ende sind. Lediglich die Förderung ist in bestimmten Formationen teurer als früher üblich, aber dennoch bei heutigen Preisen bereits rentabel – sofern der Preis stabil bleibt und nicht deutlich sinkt.

Dasselbe gilt für Erdgas, nur in noch viel größerem Ausmaß. Hier soll mittels entsprechender Propaganda dafür gesorgt werden, dass die nach heutigem Erkenntnisstand noch mehrere Jahrhunderte reichenden weltweiten Erdgasreserven zum knappen Gut deklariert und entsprechend verteuert werden. Eine eigentlich unmögliche Aufgabe, die offensichtlich dennoch perfekt funktioniert. Hier sind schließlich Profis am Propagandawerk.

Die Strategie des Peak Oil-Verbandes ging tatsächlich auf. Vor zehn Jahren lag der Preis pro Barrel Rohöl bei 20 Dollar, heute kostet er der Fünffache. Ist das Öl in derselben Zeit etwa fünffach knapper geworden? Nun, der Zweifler möge sich einfach einmal ein Bild davon machen, welche riesigen Öl- und Gasfelder allein seither entdeckt wurden. Dennoch, auf allen Kanälen immer dasselbe: Bald geht das Öl zur Neige.

Seit etlichen Jahrzehnten schon wird uns das Märchen von der Knappheit erzählt und immer wieder neu aufgewärmt. Weil es uns und unseren Kindern bereits in den Schulen von früher Kindheit an eingetrichtert wird, bleibt der Glaube an diese Pseudo-Knappheit ein Leben lang bestehen. Ein immer höher steigender Ölpreis scheint die Behauptung gleichzeitig zu bestätigen. Und so kommt es, dass kaum jemand Fragen stellt, wie bei allen vermeintlich “offenkundigen Tatsachen”.

Untermalt mit potenziellen Rohstoffkriegen, wirtschaftlichem Kollaps und ähnlichen Katastrophen, wird Peak Oil zum selben Schreckensszenario aufgebauscht analog zur Klima-Lüge. Allein die ständige Wiederholung genügt, um jeden Zweifel an der behaupteten Tatsache auszuräumen und jeden Kritiker unmittelbar mundtot zu machen. Würden die Medien wirklich derart lügen? Welch naive Frage, die Journalisten gingen doch in dieselben Schulen und sind sowieso fast durch die Bank grün.

Was wäre jedoch, wenn Öl und Gas offiziell gar nicht so knapp wären, wie behauptet? Wären Sie dann noch bereit, fast zwei Euro bzw. umgerechnet deutlich über drei D-Mark für den Liter zu bezahlen oder beim Heizöl entsprechend fast einen Euro? Eben. Knappheit ist zwar nicht richtig, aber dafür wichtig für die Branche, um ihre gigantischen Milliardenumsätze zu sichern und auszubauen.

Und was wäre, wenn durch niedrige Preise der Verbrauch hochschnellen und die Reichweite eben doch drastisch reduziert würde? In jedem Fall würde sich in einem real freien Mark – der in Bezug auf Öl in keinster Weise existiert – der Preis entsprechend Angebot und Nachfrage entwickeln und es würde sicher niemals zu einer wirklichen Gefahr von Krieg oder Wirtschaftskollaps kommen, weil im Laufe der allmählichen Preissteigerungen wieder neue, vielleicht ganz andere Energie-Alternativen erfunden würden.

Niemand weiß z.B. genau, ob das Fahren mit reinem Wasser nicht tatsächlich längst möglich wäre, so wie es Stanley Meyer angeblich erfand. Behauptungen zufolge werden jedoch alle derartigen Patente stets von den Öl-Multis aufgekauft oder die Erfinder sterben einfach unter mysteriösen Umständen. In etwa so mysteriös, wie “Peak Oil”.

Wahr ist lediglich, dass die Märchen von der Knappheit rund ums Öl und Gas in weiten Teilen Lügen sind und dass sich jeder die Finger verbrennt, der es wagt, den Herrschenden dieser Branche zu nahe zu treten. Wahr ist auch, dass nicht wegen der Knappheit Kriege geführt wurden und werden, sondern immer nur, weil es zuviel Öl auf dem Markt gab oder gegen die falsche Währung verkauft wurde.