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Christsein - Mystik - Gaben, Charismen, Früchte. => Ehe und Familie => Thema gestartet von: Admin am 16. März 2011, 08:31:18
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Probe-Ehe: ein vielfach praktiziertes Modell.
Kann man einen Menschen wirklich ausprobieren?
Rund zwei Millionen Paare in Deutschland (1991 waren es noch 1,4 Millionen), das ist fast jedes zweite Paar im Osten und jedes siebte im Westen, nehmen den Spruch: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet!" in eher eigenwilliger Weise ernst: Sie leben in sogenannten "nichtehelichen Lebensgemeinschaften" zusammen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Während die einen die Institution Ehe grundsätzlich ablehnen, schrecken andere vor einer Ehe wegen der hohen Scheidungszahlen zurück. Manche wollen sich aber einfach nur nicht auf längere Zeit binden, weshalb der nicht ehelich verbundene Lebenspartner heute teilweise bereits als "Lebensabschnittsgefährte" bezeichnet wird. Viele sehen in der nichtehelichen Lebensgemeinschaft jedoch eher eine voreheliche Lebensgemeinschaft, eine Art Ehe auf Probe. Hierfür spricht beispielsweise der überwiegende Anteil jüngerer Menschen in den nichtehelichen Lebensgemeinschaften. So waren 1999 in Baden-Württemberg 46 Prozent dieser Paare beide jünger als 35 Jahre und bei etwa 60 Prozent der Ehen ohne Trauschein sind beide Partner ledig. Bei knapp 30 Prozent ist mindestens ein Partner geschieden und sucht offenbar in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft den Neubeginn einer Partnerschaft.
Die Befürworter der nichtehelichen Lebensgemeinschaft schwärmen von ihrem Modell, das ihnen angeblich neben "Freiheit" vor allem den "unbezahlbaren Reiz, sich des anderen nicht sicher sein zu können", einbringen soll. Sie verteidigen die voreheliche Gemeinsamkeit von Tisch und Bett als "Bewährungsprobe", als "Prüfung", als eine Phase, die gewissermaßen Garantie sein soll für den späteren Zusammenhalt nach dem Motto: "Jetzt haben wir uns zusammengerauft und so lange miteinander ausgehalten, da werden wir den Rest auch noch schaffen."
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Nunja, bevor ich jemanden heirate muss ich schon vorher eine Zeit lang eine Beziehung (natürlich ohne Sexualität, da diese in die Ehe gehört) mit ihr geführt haben. Kann sein dass das vlt einigen hier zu modern erscheint, ich persönlich finde es vernünftig und kann es mir anders kaum vorstellen.
Wenn heute junge Menschen allerdings ganz auf die Ehe verzichten wollen, ist das natürlich problematisch. Von daher würd ich das etwas differenzierter betrachten, nicht jede nicht-eheliche Beziehung muss "Teufelszeug" sein, solange die Ehe das "beabsichtigte Ziel" ist, wenn ich das jetzt mal so nennen darf. Und natürlich sollten solche vorehelichen Beziehungen enthaltsam gelebt werden, was heute leider auch immer seltener der Fall ist.
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Wie stehts in der Bibel?
1 Jahr Probezeit.
Wieso sollte das nicht mehr gelten?
sg
Das3Rad
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Liebe Leser/innen!
Die Gottesmutter an Don Gobbi im Jahre 1989:
— Von den Verlobten verlange ich, dass sie sich jedes Geschlechtsverkehres vor der Ehe enthalten.
— Von den christlichen Familien verlange ich, dass sie sich zur Ausübung der ehelichen Keuschheit heranbilden und niemals künstliche Mittel zur Verhütung des Lebens benützen nach der Lehre Christi, die die Kirche heute noch immer in einsichtiger Weise vorlegt.
Wie wir sehen, gilt im Himmel die Lehre der Kirche, auch wenn sich die meisten Menschen nicht mehr daran halten.
Auch die Ehe soll keusch gelebt werden in dem Sinne, damit sie nicht zum Götzen erhoben wird.
Hermann
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Man sollte bei diesem Punkt auch nicht auser acht lassen das zerbrochne Beziehungen Verletzungen hinterlassen die uns der Freiheit berauben,deswegen ist es ein Fehler zu denken das das leben in "Wilder Ehe" Freiheit bedeutet. Denn jede Verletzung bindet- und verändert den Menschen. Gott hat sich schon was dabei gedacht das er die Sexualität für die Ehe bestimmt hat, es dient uns zum Schutz.
Liebe Grüße