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römisch-katholisch => Fragen und Themen zum Glauben allgemein => Thema gestartet von: Botschafter am 20. Juni 2012, 23:55:38

Titel: Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 20. Juni 2012, 23:55:38
Liebe Freunde

Wir hatten das Thema "Gehorsam" bereits in verschiedenen Kontexten diskutiert.

Wenn wiedermal "Obrigkeiten" ihre Bedienung durch Versklavung mit Bibeltexten zu rechtfertigen versuchen und dabei "Gehorsam" einfordern, sei ihnen die Bulle Sublimis Deus aus dem Jahre 1537 von Papst Paul III in Erinnerung zu rufen, welche die Versklavung der indianischen Ureinwohner von Amerika (und aller anderen Menschen) verbot.

Die Einforderung von Gehorsam zur Rechtfertigung der Sklaverei ist eine Pervertierung des Evangeliums!

Botschafter
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: velvet am 21. Juni 2012, 09:46:05
Das Wort Gehorsam leitet sich (ähnlich wie gehorchen) von Gehör, horchen, hinhören ab und kann von einer rein äusserlichen Handlung bis zu einer inneren Haltung reichen. Gehorsam ist prinzipiell das befolgen von Geboten oder Verboten durch entsprechende Handlungen oder Unterlassungen.
Gehorsam bedeutet die Unterordnung unter den Willen einer Autorität, das Befolgen eines Befehls, die Erfüllung eioner Forderung oder das Unterlassen von etwas  Verbotenem. Die Autorität ist meistens eine Person, kann aber auch eine Gemeinschaft oder eine überzeugende Idee, Gott oder das eigene Gewissen sein.

Hier die Gehorsamkeit aus kirchlicher Sicht
:

Der Gehorsam ist der Weg des Wachstums, und deshalb auch der Freiheit der Person; denn er ermöglicht die Annahme eines Projektes oder eines Willens, der vom eigenen abweicht, der aber keineswegs die Würde des Menschen demütigt oder herab setzt, der sie vielmehr erst begründet. Gleichzeitig ist die Freiheit an sich auch ein Weg des Gehorsams, da der Gläubige gerade im kindlichen Gehorsam gegenüber dem Plan des Vaters seine Freiheit verwirklicht. Es versteht sich, dass ein solcher Gehorsam es erforderlich macht, sich selbst als Kind anzuerkennen und sich der Kindschaft zu freuen, denn nur ein Sohn oder eine Tochter können sich frei der Hand des Vaters anvertrauen: genau wie der Sohn Jesus, der sich dem Vater anheim gegeben hat. Und wenn er sich in seiner Passion sogar an Judas, an die Hohenpriester, an seine Peiniger, an die feindliche Menge und an seine Henker ausgeliefert hat, dann hat er dies nur getan, weil er die völlige Gewissheit hatte, dass in der absoluten Treue zum Heilsplan des Vaters, dem — wie der hl. Bernhard herausstreicht — »der Tod nicht gefiel, sondern die Absicht dessen, der aus freien Stücken sein Leben hingab«,11 alles seinen Sinn erhält.


Gehorsam und Gewissenseinspruch

27. Hier stellt sich die Frage: kann es zu Situationen kommen, in denen das persönliche Gewissen es nicht gestattet, die Anweisungen der Autorität zu befolgen? Kann es schließlich vorkommen, dass der Gottgeweihte in Bezug auf Normen und Obere erklären muss: »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen« (Apg 5,29)? Es handelt sich um den so genannten Gewissenseinspruch, von dem Paul VI.77 sprach und der gemäß seiner authentischen Bedeutung verstanden werden muss.

Wenn wirklich das Gewissen der Ort ist, an dem die Stimme Gottes vernommen wird, die uns aufzeigt, wie wir uns verhalten sollen, dann ist es auch wahr, dass man, um diese Stimme zu erkennen und von anderen Stimmen unterscheiden zu können, lernen muss, mit großer Aufmerksamkeit auf sie zu hören. Diese Stimme ist nämlich nicht mit jenen anderen zu verwechseln, die einem Subjektivismus das Wort reden, der die für die Gewissensbildung unverzichtbaren Quellen und verbindlichen Kriterien nicht kennt oder sie vernachlässigt: »aus dem zum Herrn und zur Liebe des Guten bekehrten ,,Herzen’’ gehen die Gewissensurteile hervor, die wahr sind«,78 und »Gewissensfreiheit ist niemals Freiheit ,,von’’ der Wahrheit, sondern einzig und allein Freiheit ,,in’’ der Wahrheit«.79

Bevor sie zu dem Schluss kommen, dass nicht der empfangene Gehorsamsbefehl, sondern das innerlich Wahrgenommene, den Willen Gottes darstellt, müssen die Gottgeweihten daher gut überlegen. Sie müssen auch in allen Fällen daran denken, das Gesetz der Vermittlung in ihre Überlegungen mit einzubeziehen und sich hüten, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, ohne die Sichtweise anderer zu berücksichtigen und einer Überprüfung zu unterziehen. Es steht natürlich außer Frage, dass es letztlich darum geht, den Willen Gottes zu erkennen und diesen zu tun. Ebenso außer Frage sollte aber auch die Tatsache stehen, dass der Gottgeweihte sich durch ein Gelübde verpflichtet hat, diesen heiligen Willen durch Vermittlung von bestimmten Menschen entgegenzunehmen. Zu sagen, nur der Wille Gottes zähle, nicht jedoch die Vermittlung, diese also abzulehnen oder nur nach Belieben zu akzeptieren, beraubt das Gelübde allzu leicht seiner Bedeutung und unterschlägt zugleich eine wesentliche Charakteristik des eigenen Lebens.

»Mit Ausnahme von Befehlen, die ganz offenkundig Gottes Geboten oder den Konstitutionen des Instituts widersprechen, beziehungsweise deren Erfüllung ein schwerwiegendes und sicher zu erwartendes Übel mit sich bringen würde, bei denen keine Pflicht zum Gehorsam besteht, betreffen die Anordnungen der Obern also in der Regel einen Bereich, in welchem die Bewertung, was das Beste ist, je nach Standpunkt variieren kann. Eine Anordnung als unrechtmäßig und als mit dem Gewissen unvereinbar einzustufen, weil sie einem objektiv weniger gut erscheint, hieße, sehr wenig Wirklichkeitssinn an den Tag zu legen, denn nicht wenige Dinge im Leben der Menschen sind undurchsichtig und auf vielfältige Weise auslegbar. Ordensleute sollten nicht leichtfertig annehmen, es bestehe ein Widerspruch zwischen ihrem eigenen Gewissensurteil und dem ihrer Oberen. Diese außergewöhnliche Situation kann aber auch manchmal wirkliches inneres Leid heraufbeschwören, das der Erfahrung Christi, ,,der durch Leiden den Gehorsam lernte’’ (Hebr 5,8) nahekommt«.80

alles über Gehorsam auf :http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccscrlife/documents/rc_con_ccscrlife_doc_20080511_autorita-obbedienza_ge.html (http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccscrlife/documents/rc_con_ccscrlife_doc_20080511_autorita-obbedienza_ge.html)
Was den Gehorsam der Kardinäle, Bischöfe und Priester, sowie Ordensleute, die ihr Leben Gott geweiht haben betrifft, so ist das Gelöbnis zum Gehorsam eine Entscheidung, die freiwillig geschieht. Die Kirche weist darauf hin, dass die Gehorsamkeit Gott gegenüber von den Klerikern auch den Laien vorgelebt werden soll, d.h. u.a. dass Sie sich nicht über den Laien stehend bedienen lassen sollen, sonder Demut und Dienen vorleben sollen, damit diese Haltung auch den Laien  ersichtlich ist.

velvet
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 21. Juni 2012, 10:28:58
Zitat
... Die Kirche weist darauf hin, dass die Gehorsamkeit Gott gegenüber von den Klerikern auch den Laien vorgelebt werden soll, d.h. u.a. dass Sie sich nicht über den Laien stehend bedienen lassen sollen, sondern Demut und Dienen vorleben sollen, damit diese Haltung auch den Laien ersichtlich ist.

Ehrlich Freunde, hat dies schon mal jemand so gesehen??

Geht alle Schwätzerei - auch der Tradi! - nicht dahin, dass sie oben sind, ein Herrenleben führen, sich bedienen lassen und wir unten sind??? Pfr. Alfred Schütz aus Chur mal zu mir: "In der Kirche wollen alle dienen, am liebsten in führender Stellung." Soviel zur wahren Intention einiger Kirchenleute zu: "Gehorsam", "Ehrlichkeit", "Dienen", "Demut", "Bescheidenheit", "Armut" etc...


- NWO und ihr Auftrag an die Weltreligionen... Da werden wir noch einiges zu hören bekommen, in verdrehter Gehorsams-Intention...
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 24. Juni 2012, 00:32:17
„Wer sich als Priester überhebt und für sich Nutzen aus seinem Amt ziehen will, der ist verloren für den Dienst Christi und für das, was der göttliche Freund und Bruder durch die Priester den Menschen tun will.“ Wer im Himmelreich groß sein wolle, müsse der Diener aller werden. Im Kleinwerden bestehe die Größe des priesterlichen Dienstes.

http://kath.net/detail.php?id=37077 (http://kath.net/detail.php?id=37077)

Obiger Test stammt nicht von mir sondern von einem Bischof...

Also Klartext für Schweizer-Verhältnisse:

Ein Fürsorgeempfänger mit Frau und einem Kind erhält sFr. 3080.- per Mt. und zahlt keine Steuern und Krankenversicherung mehr. Zähne reparieren oder ziehen wird bezaht, Zahnersatz gibt es nicht. Vergünstigungen gibt es keine, alle Rechnungen müssen voll bezahlt werden, so Miete, Strom, TV beispielsweise.

Die priesterlichen Bezüge sind mindestens doppelt so hoch, bei vergünstigten Dienstwohnungen und weiteren Benefits...

Werden wir die vom obigen Bischof geforderte priesterliche Bescheidenheit sehen? - NIEMALS! und bei den Tradis schon gar nicht - wenn ich mir die Texte aus letzter Zeit vor Augen führe... Sie werden weiterhin die Freundschaft Vermöglicher suchen und die Armen verachten.

Es lebe das Evangelium unseres HERRN!
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 28. Juni 2012, 09:49:05
Gehorsam heißt auch die Gebote Gottes zu beachten .

Der Tod Ludwigs XV :  Der französische König Ludwig XV durchschwelgte oft ganze Nächte in der Gesellschaft schlechter Männer und Weiber . Obwohl der König verheiratet war , hatte er 19 Jahre lang ein unsittliches Weib bei sich , dem er alle Wünsche erfüllte . Selten dürfte an einem königlichen Hofe ein so lebhaftes Leben geführt worden sein , wie damals in Paris .
Der König wurde als alter Mann von Blattern heimgesucht ; sein ganzer leib war mit ekelhaften Beulen bedeckt .
Seine Arme und Beine verwesten und sein Körper fiel zu Lebzeiten in Sünde . Jetzt regte sich auf einmal sein Gewissen  er erkannte , dass diese abscheuliche Krankheit die Strafe Gottes wegen seines unsittlichen Lebens ist . Der König starb am 10.Mai 1774.
-In Spitälern und Irrenhäusern kann man die furchtbaren Strafen der Unkeuschheit sehen. 

Beispiel-Sammlung   Spirago
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 28. Juni 2012, 22:50:38
"Wer krank ist, den hat GOTT für seine Sünden bestraft..."

Meine Frau hatte zwei an Rachitis erkrankte Schwestern. Die Krankheit wurde im Kindsalter festgestellt. Die eine mit Jg. 1970 ist vor zwei Jahren verstorben, die andere "vegetiert" noch dahin. Beide trifft in keiner Weise eine Schuld an ihrer sehr schweren Krankheit. Auch ist diese Krankheit in der Familie sonst unbekannt, also keine Vererbung.

Mariae gestern Abend hatte ich einen Taxikunden, mir bereits bekannt, ca. 70 jährig, kerngesund, betrunken, der fragte mich, ob ich was zu vögeln wisse...

Mariae bete den Barmherzigkeitsrosenkranz und den Rosenkranz zur Muttergottes für die Sünder, statt Dich über die Strafen GOTTES zu freuen! Aber die Tradis lernen es wohl nie. Sie rechtfertigen lieber die Sünden der Priester...siehe "Missbrauchshoax" auf kreuz.net.
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 29. Juni 2012, 13:07:17
Dem ungehorsamen Sünder schickt Gott Leiden, um ihn zu bessern

Eine Dame kam einmal zu einem erfahrenen ergrauten Priester und bat ihm um Rat . Sie sprach: „Hochwürden , ich bin zu sehr für die Teilhabe an der Welt eingenommen und falle immer in meine alten Sünden . Ich habe schon  Exerzitien mitgemacht , öfters gebeichtet , zur Mutter viel gebetet, auch Almosen gegeben . Leider hat alles nichts geholfen der Welt abzusterben  . Welches Mittel bleibt mir noch übrig ?“ : „Das Unglück.“ Und so war es dann auch . Die Dame verlor in kurzer Zeit durch ein Unglück  einen großen Teil ihrer Angehörigen . Sie kehrte nach einiger Zeit wieder zu jenem Priester zurück und sprach : „ Das Unglück hat mich endlich zu Gott zurückgeführt .“

Mit den Sündern macht es Gott , wie ein Vater mit dem unfolgsamen Kinde ; er schlägt es , um es zu bessern . Wie ein Wundarzt den kranken schneidet und brennt , um ihn zu heilen und vom Tode zu retten , so macht es auch Gott; durch Leiden sucht er die Sünder vom ewigen Tode zu retten. Das sieht man in der Geschichte vom verlorenen Sohne .

Beispiel-Sammlung Spirago

Beten wir den  Barmherzigkeitsrosenkranz und den Rosenkranz zur Muttergottes für die Sünder .  ;ghjghg
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 30. Juni 2012, 11:40:36
Mariae Du und ich, wir müssten für unsere Sünden schon längst tot sein!

Aber, "Sünder" sind natürlich vorallem die anderen...

Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 30. Juni 2012, 12:35:40
Beten wir für die Sünder, so sind auch wir eingeschlossen . Kein Mensch ,außer Christus und Mutter Maria , ist frei von Sünde . Lassen wir uns daher belehren aus den Texten Spiragos, damit wir Gottes Züchtigung fürchten lernen und immer bestrebt sind die Gebote nebest Kirchengebote zu halten .
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 30. Juni 2012, 13:02:12
Hat JESUS so gelehrt?

Zitat
Lukas 18, 9-14 dazu:

28. Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

9Er legte dann auch einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und auf die anderen mit Geringschätzung herabsahen, folgendes Gleichnis vor:

10»Zwei Männer gingen in den Tempel hinauf, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.

11Der Pharisäer trat hin und betete bei sich so: ›O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die anderen Menschen, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie der Zöllner dort.

12Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe.‹

13Der Zöllner dagegen stand von ferne und mochte nicht einmal die Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und sagte: ›Gott, sei mir Sünder gnädig!‹

14Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, ganz anders, als es bei jenem der Fall war! Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.«

Der Hl.Vater lehrt so, zum Beispiel:

Papst an die neuen Erzbischöfe: Baut Eure Gemeinde in der Liebe auf!
http://kath.net/detail.php?id=37163 (http://kath.net/detail.php?id=37163)
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 30. Juni 2012, 15:39:44
Ungehorsam in der Keuschheit

Der hl. Kamillus von Leliis, ein Priester , der sich in Italien durch seine heldenmütige Krankenpflege auszeichnete , kam auf einer Reise von Genua nach Neapel auf ein Schiff , wo sich die Matrosen , jedes Schamgefühles bar und ohne Rücksicht auf die Mitreissenden , die unsittlichen Reden und die gemeinsamen Späße gegen Frauen und Mädchen erlaubten . Der Heilige sprach zu ihnen : „Fürchtet ihr euch denn nicht vor der Strafe Gottes ? Ihr  v e r d i e n t , das euch Gott samt euren Schiff ins Meer versenke . Wenn ihr euer Leben nicht ändert , wird das auch geschehen .“ Die Seeleute kümmerten sich wenig um diese Worte , lachten den Heiligen sogar aus und setzten ihr Lasterleben fort . Noch in dem selben Jahre brach das Strafgericht Gottes herein. Das Schiff , dass sich damals in Begleitung des Grafen von Miranda auf dem Wege nach Spanien befand , litt im Golf  Schiffbruch und ging mit der ganzen Mannschaft zugrunde . Nur ein alter Matrose , der seinen Kameraden wegen ihrer Ausschweifungen öfters Vorwürfe gemacht hatte , kam mit dem Leben davon .
- Die Hl. Schrift berichtet , dass Sowohl die Sündflut als auch die Zerstörung der Städte Sodoma und Gomorra eine Strafe für die Sünde der Unkeuschheit war .
D  i e   U n s i t t l i c h e n   w e r d e n   o f t   p l ö t z l i c h  v e r n i c h t e t   

Beispiel-Sammlung Spirago
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 30. Juni 2012, 16:29:47
Die Leiden reinigen aber auch den Gerechten von Unvollkommenheiten und von Sündenstrafen .

Ein kranker Mönch kam in der Wüste zum frommen Einsiedler Johannes , der die  Gabe der Krankenheilung hatte . Der Mönch wollte seine Krankheit los werden  und bat daher den Einsiedler , auch ihn durch Gebet und Handauflegung zu heilen . Johannes erwiderte jedoch : „Sieh mein Freund , du willst von etwas befreit werden , was dir sehr nützlich ist . Wie die Seife und das Tuch , so reinigt diese Krankheit deine Seele .
Die Krankheit ist deiner Seele Gesundheit und ein Prüfstein deiner Tugend“.

Christus hat den himmlischen Vater mit einem  W e i n g ä r t n e r  verglichen , der jede Rebe , die Frucht bringt reinigt , da mit sie mehr Frucht bringe (Joh. 15,2) . Eine solche Rebe ist der Gerechte ; er wird auch von Gott gereinigt , damit sich die Zahl seiner guten werke mehre. 
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 01. Juli 2012, 15:59:44
Nur wer steht, kann fallen.

GOTT weiss, wieviele Sünder in 6.Gebot ich gestern in der Nachtschicht gefahren habe...

Die Tradi-Intention gegenüber den Sündern ist verkehrt: Sie klagen sie in stolzer Selbstgerechtigkeit an und tun so, als ob sie niemals im 6.Gebot gefallen sind. Lukas 18, 9-14 muss ich nicht wiederholen.


Mariae und ChrS, ich unterbreite Euch folgenden Vorschlag:

Für jeden Sünder und jede Sünderin im 6.Gebot, die Ihr täglich seht, betet, opfert und leidet ihr freiwillig, damit sie nicht verloren gehen. Ihr könnt dies dem EWIGEN VATER als Gelübde anbieten. Ihr könnt IHM versprechen, dass Ihr die Kreuze tragen werdet, die nötig sind, damit sie gerettet werden.

Der EWIGE VATER wird Euer Gelübde annehmen. Ihr werdet dann den Kelch trinken, den die grossen HEILIGEN getrunken haben, jene, die niemand beneidet.
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 01. Juli 2012, 17:29:50

Gehorsam aus Nächstenliebe .

Ein Vater ging mit seinem Sohne und seinem Knechte am Meeresufer spatzieren. Dabei fiel der Knecht aus Unvorsichtigkeit ins Meer . Da rief der Vater seinem Sohne zu : „ Spring schnell nach und ziehe ihn hinaus .“ Die Leute , die dabei standen, staunten über die große Güte des Vaters gegenüber seinem Knechte und sprachen:„ Der Herr scheint seinen Knecht fast lieber zu haben als seinen Sohn ; denn er opfert seinen Sohn, um den knecht zu retten.“ Hat der Knecht nicht alle Ursache, seinen Herrn zu lieben ?
Noch großmütiger als dieser Herr handelte Gott , der seinen Sohn
am  K r e u z e  l i e ß , um uns K n e c h t e zu retten . Daher spricht der hl. Augustin : „Um den Knecht zu retten, hast du , o Gott , deinen Sohn hingegeben . „
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 01. Juli 2012, 18:01:51
Mariae, Deine Antwort auf meinen Vorschlag - bitte...
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Christian28 am 02. Juli 2012, 09:40:06
Botschafter du kannst nicht von Leuten verlangen das sie für alle Sünder im 6 Gebot Buße tun , dir is hoffentlich klar wieviele das sind ;)

Wir haben wir ein zweischneidiges Schwert -   Klare Benennung der Sünde , also auch das Gebet für die Sünder
Das schaffen viele nicht auf einen Nenner zu bringen ,  man verfällt leicht ( ich , die anderen )  in ein extrem 

Aber der tägliche Rosenkranz ( zusätzlich ) für die Sünder zu beten ist sicherlich eine gute Idee ,  ich hab mich schon oft bei vielen gefragt
in der selben Zeit in der Sie ( auch hier ) "Quatsch" machen hätten se lieber mal beten sollen.
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 02. Juli 2012, 16:13:16
Ja, der tägliche Rosenkranz ist sehr wichtig . Leider wird er unterschätzt heutzutage .   ;ghjghg
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 03. Juli 2012, 12:44:19
Gehorsam und Demut nach dem Beispiel Jesu Christi

1. (Der Herr:) Mein Sohn, wer sich dem Gehorsam zu entziehen sucht, entzieht sich der Gnade, und wer nur sein Eigenes sucht, verliert das Gemeinsame. Wer nicht gern und willig seinem Oberen gehorcht, zeigt damit, daß seine sinnliche Natur ihm noch nicht vollkommen gehorcht, sondern, daß sie oft widerspenstig ist und murrt. Lerne also schnell deinem Oberen gehorchen, wenn du deine Eigennatur unter das Joch bringen willst. Denn schneller wird der äußere Feind überwunden, wenn der innere Mensch in Ordnung geblieben ist. Es gibt keinen lästigeren und gefährlicheren Feind deiner Seele als dich selbst, wenn dein Wesen und dein Geist nicht harmonieren. Du mußt die Verachtung deiner selbst unbedingt ernst nehmen, wenn du über deinen leiblichen Menschen die Oberhand behalten willst. Du liebst dich noch allzu unordentlich, und deshalb zögerst du, dich dem Willen eines anderen vollkommen zu unterwerfen.
2. Aber was ist es Großes, wenn du, der du Staub und ein Nichts bist, dich um Gottes willen einem Menschen unterwirfst? Habe ich, der Allmächtige und Allerhöchste, der aus dem Nichts das Weltall schuf, mich nicht um deinetwillen demütig Menschen unterworfen? Ich bin von allen der Demütigste und Niedrigste geworden, damit du imstande wärest, deinen Stolz mit meiner Demut zu besiegen. "Lerne gehorchen, du Staub! Lerne dich demütigen, du Erde und Lehm"2 und dich beugen unter die Füße aller! Lerne deinen Willen brechen und gänzlich gehorsam sein! Entbrenne wider dich selbst, und laß keinen Stolz in dir hochkommen. Zeige dich so demütig und klein, daß alle über dich hinwegschreiten und dich "wie Straßenkot" (Ps 18, 43) zertreten können.
3. Was hast du zu klagen, du eitler Mensch? Was kannst du unreiner Sünder denen erwidern, die dich lästern? Hast du nicht wer weiß wie oft deinen Gott beleidigt und vielfach die. Hölle verdient? Doch "mein Auge hat dich verschont" (vgl. Ez 20, 17), denn "deine Seele war kostbar in meinen Augen" (vgl. 1 Sam 26, 21). Du solltest erkennen, daß ich dich wirklich liebe, solltest mir dankbar sein für meine Wohltaten, dich in wahrer Demut und wahrem Gehorsam fügen und die Verachtung deiner selbst geduldig ertragen.
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 04. Juli 2012, 10:33:51
Sie! fordern stets "Gehorsam" der ANDEREN ein - um sich selbst zu erhöhen und sich dabei gut zu fühlen.

Beendet Eure arroganten pharisäischen Demütigungen! Geht erst selbst mal einige Jahrzehnte untendurch - mit harter Arbeit und geringem Lohn - bevor Ihr Euch erhebt und die Leute belehrt!

Obrigkeitsgehorsam: Jede Arbeit ist zuwenig, jeder Lohn zu viel.
Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Mariae am 04. Juli 2012, 13:18:13
Ach, eine ungehorsame  Magd bin ich  , ich mich doch all zu oft   als mündige Christin glaube und gegen deinen Willen , mein Gott, wider meinem weltlichen Herren murre , wenn die Arbeit viel und der Lohn gering ist . Aber ich habe doch vertraglich eingewilligt , wie einst die Arbeiter im Weinberg . Des Teufels Motto ist doch altbekannt :Non serviam( ich will nicht dienen).


Wandeln möchte ich doch stets im Willen Gottes und bete darum , selbst nie der Versuchung eines Aufbegehrens wie Satan zu unterliegen, und unterliege doch  . Nicht mein, sondern dein Wille geschehe o Herr . So halte fern von mir die Selbstliebe innerweltlicher Bedürfnisse und materieller Güter . Meine Augen seien alle Zeit nur auf  DICH gerichtet, denn Du wirst mich vom Elend retten , denn der Lohn im Gehorsam  der Magt und des Knechtes sind nicht irdische Bedürfnisse , sondern das Himmelreich .

Sobald  ich etwas begehre, was gegen die Ordnung verstößt, erfaßt mich sogleich die Unruhe. Aber der Hochmütige und Geizige kennen keine Ruhe, der Arme im Geist und der Demütige leben im vollen Frieden. Weil ich mir  noch nicht gänzlich abgestorben bin, gerate ich leicht in Versuchung, ich strauchel über die geringsten Kleinigkeiten , bin ein Mensch von schwachem Geist, der noch irgendwie dem niederen Menschen und dem Sinnenhaften zugeneigt ist, kann mich nur schwer von den irdischen Wünschen völlig loslösen. Werde oft traurig oder zornig, wenn ich mich  ihnen entziehen muß . So danke ich nicht dieser Tugendgnade , sondern verlange in meinem erbärmlichen Stolz  gar nach irdischer  "Gerechtigkeit" .   Möge man mich doch  "wie Straßenkot" (Ps 18, 43) zertreten .

Titel: Antw:Gehorsam
Beitrag von: Botschafter am 05. Juli 2012, 00:07:21
Gehorsam gegen GOTT in der richtigen Intention

Schauen wir auf den HERRN und was ER will. Hören wir seine MUTTER:

http://myrtha-maria.blogspot.ch/2012/07/botschaft-26-juni-2012.html (http://myrtha-maria.blogspot.ch/2012/07/botschaft-26-juni-2012.html)

Jeder muss mit seiner eigenen Haut in die Gerbe und das vermutlich bald, auch ich...

- Heute sah ich am Kantonsspital St.Gallen einen älteren, bekannten, schwulen Wirt, mit Rolator. Noch vor drei Wochen fuhr ich ihn in feuchtfröhlicher Stimmung mit meinem Taxi nach Hause. Ich hatte ihn dann der Muttergottes in ihr ungeflektes Herz gelegt und sie gebeten, dass SIE ihn retten möge.

Offensichtlich hat's ihn kurz darauf "geschüttelt", aber das Unglück eines plötzlichen Herztodes in schwerer Sünde ereilte ihn nicht - GOTT sei Dank! Jetzt haben wir die Möglichkeit für ihn weiter zu beten.

Liebe Freunde, bitte betet mit mir für den Gust und auch die Jungs um ihn, dass sie gerettet werden. So will es der HERR. Und wichtig: Bittet den Hl.Erzengel Michael um seinen Schutz, damit er dem Teufel Einhalt gebietet und nicht seine Spiele mit Euch treibt. Satan mag es nicht, wenn wir ihm Seelen, die er für sicher hielt, entreissen wollen.

- Und da sind noch die jungen Barbie-Puppen-Huren, an den Bahnhöfen und den Ausgangsmeilen...

WER SAGT IHNEN, DASS JEDE HURE AUCH EINE MÖRDERIN IST?


Vor wenigen Tagen im Taxi: Die Eine fragte die Andere: Hast Du alles dabei? Die andere: Ja, die Pille und die Pille danach. Dies scheint heute das "Equipment" zu sein...

Ja auch sie benötigen unser Gebet. Und wo sind die Prediger, Priester, mutige Frauen, die sich in Liebe dieser von den Medien deformierten jungen Frauen annehmen? Der HERR will das Leben der Menschen, nicht deren Tod. Arbeit gibt's ohne Ende...

Danke Euch allen, Botschafter