Liebe Logos,
mit Deiner Vermutung liegst Du wohl richtig. Soweit mir bekannt ist bekamen die Priester eine extra Weihe für Daumen und Zeigefinger, mit der sie die Hostien anfassten, damit sollte der Leib Christi nicht verunreinigt und dem Gläubigen direkt in den Mund gelegt werden. Die Handkommunion läßt es zu, dass die Hand der Gläubigen den Leib Christi verunreinigt und ich weiß auch nicht, ob diese Weihen bei den Priestern heute noch stattfinden. Hier ein Video zu dem Thema:
http://youtu.be/5FKqYKowoSI (http://youtu.be/5FKqYKowoSI)
Ein weiterer Link zu unserer Webseite hier: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=heilige%20mundkommunion&source=web&cd=3&cad=rja&ved=0CC4QFjAC&url=http%3A%2F%2Fkath-zdw.ch%2Fmaria%2Fkommunionhelfer.html&ei=ASRDUJHyM4n54QTtnIDoCQ&usg=AFQjCNF5EHRi6xkXTSXN1zLfRV5CjmiheQ (http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=heilige%20mundkommunion&source=web&cd=3&cad=rja&ved=0CC4QFjAC&url=http%3A%2F%2Fkath-zdw.ch%2Fmaria%2Fkommunionhelfer.html&ei=ASRDUJHyM4n54QTtnIDoCQ&usg=AFQjCNF5EHRi6xkXTSXN1zLfRV5CjmiheQ)
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=heilige%20mundkommunion&source=web&cd=4&cad=rja&ved=0CDMQFjAD&url=http%3A%2F%2Fkath-zdw.ch%2Fmaria%2Fhl.eucharistie.html&ei=ASRDUJHyM4n54QTtnIDoCQ&usg=AFQjCNEcZNrpPXI5gGRt47WoA1otlyFGYQ (http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=heilige%20mundkommunion&source=web&cd=4&cad=rja&ved=0CDMQFjAD&url=http%3A%2F%2Fkath-zdw.ch%2Fmaria%2Fhl.eucharistie.html&ei=ASRDUJHyM4n54QTtnIDoCQ&usg=AFQjCNEcZNrpPXI5gGRt47WoA1otlyFGYQ)
Päpstliche Liturgiereform: Bei Papstmessen generell nur mehr Mundkommunion
(http://www.katholisches.info/wp-content/uploads/Mundkommunion-als-w%C3%BCrdiger-Kommunionempfang-300x228.jpg)
(Vatikan) Zum ersten Mal seit der Liturgiereform wurde bei einer Papstmesse die Heilige Eucharistie generell nur als Mundkommunion gespendet. Die von Papst Benedikt XVI. zelebrierte Mitternachtsmette im römischen Petersdom war erneut eine Premiere für einen würdevollen Umgang mit dem Allerheiligsten. Nicht nur der Papst teilte die Kommunion nur in den Mund aus, sondern allen Priestern war eine entsprechende Anweisung erteilt worden.
Es handelt sich um die zweite bedeutende Neuerung dieses Pontifikats beim Kommunionempfang. Eine Stärkung des Bewußtseins, daß Christus in der Heiligen Eucharistie real präsent ist und daher der Umgang mit dem Allerheiligsten zentrale Beachtung und besondere Ehrfurcht von jedem Gläubigen verlangt, sieht Papst Benedikt XVI. vor allem in einer ehrfürchtigen und würdevollen Form des Kommunionempfangs. So kehrte Papst Benedikt XVI. bei päpstlichen Liturgien zur ausschließlichen Mundkommunion zurück.
Seit 2008 wird die vom Papst gespendete Heilige Kommunion nur mehr knieend empfangen und dazu die Patene verwendet. Nun machte der Papst die Mundkommunion zur normalen und ausschließlichen Form des Kommunionempfangs bei päpstlichen Liturgien. Entsprechende Anweisungen wurden den kommunionspendenden Priestern im Petersdom erteilt.
Die päpstlichen Sicherheitskräfte der Basilika machten die Gläubigen, die sich zum Empfang der Heiligen Kommunion einreihten, darauf aufmerksam. Nur wenigen unaufmerksamen Gläubigen, die gewohnheitsgemäß dennoch ihre Hände vorstreckten, mußten die Priester zu verstehen geben, daß der Empfang nur in den Mund möglich ist.
Auf die Neuerung machte der amerikanische Priester John Zuhlsdorf auf seinem Blog Father Z’s Blog aufmerksam.
Wegen ihres entscheidenden Vorbildcharakters kommt der päpstlichen Liturgie weltweit eine besondere Bedeutung zu.
(Messainlatino/Giuseppe Nardi, Bild: CTV/Summorum pontificum)
Hier noch die Erklärung des Begriffs "Gesetzesreligion" (Wickipedia)
Gesetzesreligion
Der Begriff der Gesetzesreligion beruht auf der paulinisch-augustinischen und später auch lutherischen Gegenüberstellung des „toten Gesetzesbuchstabens“ mit dem erlösungsspendenden Glauben und wird seit dem 19. Jahrhundert verwendet. Demnach werden alle Religionen als Gesetzesreligionen bezeichnet, die durch eigene menschliche Leistung das Heil bewirken wollen und auf den Menschen hauptsächlich durch verpflichtende Ge- und Verbote einzuwirken suchen. Eine Definition, auf welche Religionen dies zutrifft, kann je nach theologischem Standpunkt unterschiedlich ausfallen. Eine klare Zuordnung ist aus religionswissenschaftlicher Perspektive nicht möglich. Christliche Theologen bezeichnen oftmals Judentum und Islam als Gesetzesreligionen, um diese damit von ihrem Ideal des Christentums abzugrenzen. In vielen christlichen Konfessionen sind die Merkmale einer Gesetzesreligion jedoch ebenfalls ausgeprägt. Auch dem Judentum und dem Islam ist der Gedanke der erlösenden Gnade Gottes nicht fremd. Auch hier spielen Glaube, Gesinnung und Nächstenliebe eine Rolle. Je nach Strömung werden unterschiedliche theologische Schwerpunkte gesetzt. Im orthodoxen Judentum wurde auch versucht, den Begriff der Gesetzesreligion positiv zu besetzen. Der Islam wird von Außenstehenden auch aufgrund der nicht vorhandenen Trennung von Religion und Staat und des islamischen Gesetzes (Scharia) als Gesetzesreligion bezeichnet.
Vermutlich durch die 10 Gebote und das Gebot der Nächstenliebe, wie auch der Sakramente kann dieser Begriff für unseren Glauben angewandt werden, was aber zu einer Veränderung dieser Grundlage nicht berechtigt.
Liebe Grüsse
velvet