Pläne für eine Neue Weltordnung stolpern über geopolitische Realitäten
Imad Fawzi Shueibi 01.09.2012
Seit vier Jahrhunderten bemühen sich die politischen Führer, eine internationale Ordnung zu errichten, die die Beziehungen zwischen den Nationen regelt und Kriege verhindert. Während das Prinzip nationalstaatlicher Souveränität positive Ergebnisse gebracht hat, spiegeln die zwischenstaatlichen Organisationen im Wesentlichen das jeweils vorherrschende Mächtegleichgewicht wider. Was die ehrgeizigen amerikanischen Pläne für eine Neue Weltordnung angeht, werden diese durch die neuen geopolitischen Tatsachen zunichte gemacht.
(http://info.kopp-verlag.de/data/image/Imad_Fawzi_Shueibi/2012-08/Plaene%20fuer%20eine%20neue%20Weltordnung%20stolpern/Fotolia_40972614_Subscription_L_C_lina0486%20(Small).jpg)
Die langsame Herausbildung einer Weltordnung
Das Konzept einer Weltordnung oder internationalen Ordnung tauchte erstmals im 17. Jahrhundert
auf, auch wenn der Begriff der »Weltordnung« schon kurz zuvor in die politische Diskussion eingeführt worden ist. Auf ihn bezog man sich vor allem, wenn es darum ging, Frieden herbeizuführen und zu erhalten.
Im Jahr 1603 beauftragte der französische König Heinrich IV. seinen Minister Maximilien de Béthune, Herzog von Sully, damit, einen ersten Entwurf zu erarbeiten. Dahinter stand die Absicht, eine christliche Republik zu gründen, die alle Völker und Menschen Europas umfassen sollte. Die Struktur einer Republik hätte die Beibehaltung der einzelnen Nationalitäten und Religionen garantiert und die Aufgabe gehabt, Probleme, die zwischen diesen auftraten, zu lösen
mehr unter:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/imad-fawzi-shueibi/plaene-fuer-eine-neue-weltordnung-stolpern-ueber-geopolitische-realitaeten.html;jsessionid=A1E9A478F9CA418DFD39635A76EBDAE3 (http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/imad-fawzi-shueibi/plaene-fuer-eine-neue-weltordnung-stolpern-ueber-geopolitische-realitaeten.html;jsessionid=A1E9A478F9CA418DFD39635A76EBDAE3)