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römisch-katholisch => Fragen und Themen zum katholischen Glauben => Thema gestartet von: Gnadenstrahl am 29. September 2012, 10:31:49
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Hallo,
ich möchte gern erfahren, an welcher "Stelle" in der hl. Messe ich meine sowie der mir anvertrauten Probleme, Sorgen und Nöte dem Herrn aufopfern kann?
a) irgend wann während der hl. Messe,
b) Während der Wandlung,
c) nach der Kommunion?
Ich danke für eine Information ;ghjghg
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Hallo :)
Mal aus dem Bauch raus würde ich die Opferung sagen. Bin mir aber überhaupt nicht sicher. Vieleicht auch während der Wandlung, da dann auf dem Altar ein unendlich grosses Opfer dargebracht wird und wir unsere kleinen Opfer dazulegen können...
Würde mich jetzt auch noch interessieren. Hoffentlich weiss es jemand! :D
Lg Marco
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Während der Wandlung beten wir Gott an, ich persönlich finde die privaten Anliegen sollten nach der Kommunion ;hqdffrthjbh ;mqghfgt zu Gott getragen werden, wenn er kz12) IN uns ist.
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Wann immer wir ein Problem haben, denke ich wir können zu allen Zeiten an allen Orten zu Jesus sprechen, denn er ist immer für uns da, wenn wir mit ihm sprechen, oder um etwas bitten wollen!
velvet
Übrigens Gnadenstrahl, es gibt ein Feuer in der Hölle, das wurde von mehr als einer Person beschrieben. Es ist kein Feuer, das mit einem Streichholz angezündet wird, es ist vielleicht ein anderes, das wir aber genauso als Seelen sehen und empfinden, wie das Feuer auf Erden. Auf erden verbrennen wir zu asche und es endet damit, aber im Jenseits ist dieses Feuer nicht vergänglich sondern ewig.
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Ich lege alle meine Lieben und Anvertrauten bei der Hl.Wandlung auf den Altar und bete auch bei der Danksagung für sie alle!
;qfykkg ;hqdffrthjbh ;qfykkg
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Hilfreich dazu vielleicht:
http://kath-zdw.ch/maria/hl.messe.html (http://kath-zdw.ch/maria/hl.messe.html) - In der Opferbereitung.
Wobei ich sagen muss, dass es für mich mit der Aufopferung der Sorgen etc. völlig neu ist. Ich dachte immer, man kann nur ein Gebet, Fasten usw. für jemanden oder für ein Anliegen aufopfern...
Insgesamt finde ich den Artikel sehr, sehr lesenswert, nur eins hat mich etwas stutzig gemacht. Von dort geht ein Link zum Zeugnis von Catalina und dort heißt es u.a.
"für all diese vielen Male, in denen meine Seele voller schwerer Sünden war, und ich mich trotzdem getraut habe, an der Heiligen Messe teilzunehmen, mußte ich um Verzeihung bitten"
Ich nehme jetzt mal an, dass es dieser Heiligen hierbei "nur" darum ging, die besondere Bedeutung der Hl. Messe herauszustellen?!
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Danke allen, die sich zu meiner Frage geäussert haben.
Velvet, du informiertest mich noch darüber: "... . Es ist kein Feuer, das mit einem Streichholz angezündet wird, es ist vielleicht ein anderes, das wir aber genauso als Seelen sehen und empfinden, wie das Feuer auf Erden. Auf erden verbrennen wir zu asche und es endet damit, aber im Jenseits ist dieses Feuer nicht vergänglich sondern ewig."
Genau, das meinte ich. Es ist kein Feuer, so wie wir es kennen. ;xdysaa
LG
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Hallo ihr Lieben
Vom Beginn der Opferung bis zum Ende der Wandlung findet das Unblutige Opfer Christi auf unseren Altären statt. Dies ist der Moment der Messe wo Jesus sein Blut für uns vergiesst: unsere Sünden, unsere Sorgen und die Bedürfnisse die wir ihm anvertrauen können, sollten dann vorgebracht werden mit zerknirschter Seele. Diese Zeit der Messe ist für mich hauptsächlich der Moment der Vergebung, und da bringe ich ihm immer meine Sünden dar zur Vergebung und Umkehr. Der Tropfen Wasser den der Priester in den Kelch tut vor der Wandlung stellt unser Mitwirken an der Erlösung dar: somit können wir auch dabei unsere Opfer darbringen.
Meine Bitten für mich und andere vollziehe ich immer während und nach der Kommunion: Dann ist Chrsitus mit Leib und Seele in mir und ich kann ein echtes Zwiegespräch mit ihm führen worin Danksagung zuerst, dann Bitten und Fürbitten folgen. Er kann dann am meisten in mir oder durch mich vollziehen.
So erlebe ich die Messe.
In caritas Dei
Dominique
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Für mich fängt das Opfern schon vor der Messe an.
Jeder Kirchgang kann mit einer kleinen Wallfahrt verglichen werden.
Jeden Schritt dorthin tue ich für die Seelen, die nie oder selten in die
Kirche finden.
Lg