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römisch-katholisch => Die Bibel => Thema gestartet von: Logos am 19. November 2012, 21:23:38
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Er sagte zu den Jüngern: Es wird eine Zeit kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben.
Wie sind diese Worte zu verstehen? :-\
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Ich sehe das so: jeder Mensch würde gerne Jesus sehen und mit ihm sein, dass sollte der Wunsch jedes wahren Christen sein. Doch wir müssen warten, auf seine Wiederkunft oder auf unser persönliches Gericht.
Dem Apostel Thomas sagte Jesus folgendes:
Joh 20,29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
In der heutigen Zeit wo immer weniger Leute glauben, wäre es für viele einfach zu Glauben, wenn sie auch sehen würden. Doch Jesus ist immer bei uns und in der Eucharistie schenkt er sich uns, leider vergessen das viele Menschen oder wollen dies nicht wahr haben.
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Danke für Deine Antwort!
Also ich habe mir das jetzt so zu erklären versucht: "Es wird eine Zeit kommen" - also geht es um eine bestimmte Zeit in der Zukunft, wo die Welt dermaßen im Argen liegen wird, dass sich eben die, die an JESUS glauben, SEINE Wiederkunft herbei sehnen werden. Doch es gilt, sich noch in Geduld zu üben und viele schwere Prüfungen durchzustehen, standhaft bleiben, egal was passiert und das obwohl der HERR noch nicht da ist, allein aus dem Glauben heraus. Was Du schon auch geschrieben hast: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Mir geht es jetzt auch darum zu unterschreichen - denn so habe ich das zumindest verstanden - dass es eine Zeit ist, wo es dann für die Gläubigen "gute" Gründe gibt, warum sie sich das Wiederkommen von JESUS so sehr wünschen. So ist z.B. ein fortschreitender Glaubensabfall nicht gerade förderlich für die eigene Standhaftigkeit oder? Aber gerade das ist eine der großen Prüfungen. Die Anfeindungen/Verfolgungen von "außen" sind noch eine andere Sache....