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Prophetische Worte / Verschiedene Voraussagen / Botschaften => Botschaften => Thema gestartet von: AlfredB am 06. Februar 2013, 19:43:30

Titel: Eine Botschaft als Kind erhalten
Beitrag von: AlfredB am 06. Februar 2013, 19:43:30
Hallo Ihr Lieben,

Ich bin neu hier und möchte mich zuerst Vorstellen. Mein Name ist Alfred bin 43 Jahre alt und wohne in Österreich. Seit dem Jahre 2001 bin ich finanziell immer total knapp. Irgendwie geht es aber oft ist es zum weinen. Im Jahre 2001 wurde ich von meiner damaligen Frau verlassen. Wir haben zusammen drei Kinder. Ich war Selbständig konnte aber meinen Job nicht mehr machen da mir durch die Scheidung der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Noch zu erwähnen ist, dass ich bis zu diesem Jahr bei den Zeugen Jehovas war. Bin durch meine damalige Frau dazu gekommen und war 10 Jahre lang weg. Erst durch diese Scheidung konnte ich mich lösen. Ich bin von den Zeugen ausgetreten und fing an mit meiner Schwägerin in die Schweiz zu gehen zu einer Freikirche. Es war schön , die Musik aber ohne Maria als Gottesmutter? Ich fühlte ich bin nicht am richtigen Platz. Dann hatte ich den Wunsch nach Wigratzbad zu fahren und meine Schwester begleitete mich. Wir besuchten die Messe und da hatte ich den Wunsch wieder zurück in de Kath. Kirche zu gehen. Meine Schwester kannte einen Priester der mir dabei half.

Leider hatte ich viele Kämpfe den meine Exfrau versuchte wirklich ein so hohen Unterhalt von mir zu fordern dass ich nicht mehr Überlebensfähig war.

In dieser Zeit gab mir meine Mama einen Brief der Sie von einer Frau als ich ein Bub war erhalten hat. Diese Frau kannte ich nicht und doch habe Sie eine Botschaft für mich erhalten. Zu dieser Frau seien laut meiner Mama immer die Armen Seelen gekommen und hat oft Botschaften erhalten.

Ich habe Sie durch gelesen und ist eine schöne Botschaft aber irgendwie funktioniert das nicht. Es heisst ich soll wenn ich Fragen habe Jesus fragen aber ich höre dann nichts mehr. Bin ich schon so abgestumpft??

In dieser Zeit lernte ich auch das Rosenkranzbeten. Oft lag ich auf dem Küchenboden und weinte.

Eines Tages lernte ich eine hübsche junge Frau kennen. Sie selber war nicht verheiratet hatte aber drei Kinder. Sie war von der Kath. Kirche ausgetreten. Sie hat bei mir gesehen dass ich immer in die Kirche gehe und hatte dann auch den Wunsch in die Kirche einzutreten. Eines Tages bekam ich kalte Füße und beendete die Beziehung.
Nach ein paar Monaten waren wir aber wieder zusammen. Ich zog zu ihr. Meine drei Kinder sind alle nicht getauft bzw. waren zu diesem Zeitpunkt , da wir ja bei der Geburt der Kids bei den Zeugen Jehovas waren, nicht getauft. Eines Tages rief mich dann meine Tochter an und sagte: Papa Mama hat mir und meiner Schwester erlaubt, dass wir uns taufen lassen dürfen und auch zur Kommunion dürfen. Nun habe ich meine beiden Mädels auf diesen Schritten begleitet. In dieser Zeit lernte ich auch Pater Andreas kennen der die Kids Taufte und sie hatten bei ihm dann auch die 1. Hl. Kommunion.

Er wurde ein richtiger Freund für mich und für meine neue Partnerin Andrea. Er half uns dann auch als Paar zur Vorbereitung zur Hochzeit. Auch traute er uns im Jahre 2007.

Jedoch kam dann immer wieder Gerichtsbriefe wo meine Exfrau mehr Unterhalt fordert.

Ich viel in starke Depressionen und verlor meinen Arbeitsplatz. Ich war ein Jahr im Krankenstand. Dann war ich ein Monat beim Arbeitsamt gemeldet und schon lag ich wieder im Krankenhaus. Diabetes.  Dann kamen noch schmerzen im linken Fuß dazu. Aber die Ärzte fanden nichts raus. Meine Exfrau hat bei Gericht dann mich sehr schlecht gemacht, dass ich nur Tachiniere. In dieser Zeit versuchte ich mich als Gitarrenlehrer wieder auf zu bauen. 
Aber ich viel wieder in Depressionen. Meine Frau Andrea  hatte  ein Gespräch mit ihrer Mutter und zum Spaß wurde davon gesprochen, dass man im Burgenland  was kaufen müsste oder mieten da es dort günstieger ist. Da wir in Wien vor hatten eine Woche Urlaub zu machen fuhren wir ins Burgenland um uns ein paar alte Bauernhäuser an zu sehen. Wir sahen eines und wußten , dass ist es. Aber mit der Finanzierung wollte es nicht klappen. Ein halbes Jahr später war dieses Haus immer noch zu haben und wir haben dann gesagt um einen niederen Preis kaufen wir es.

Gesagt getan. Wir stellten eine Finanzierung auf und kauften das Haus. Dann hatten wir wieder Probleme da wir einem Betrüger  auf dem Leim gegangen sind. Es fehlte uns sehr viel Geld. Meine Mutter und andere Menschen beteten für uns. Andrea und ich beteten Novenen.
Dann rief uns eine Bausparkasse an und sagte sie haben jemanden der mit ihnen alles Finanziert. Wir waren erleichtert. Dann stellte sich heraus daß uns die Verkäuferin leider einige Sachen nicht gesagt hatte. Darunter daß Sie für ein Teil des Hauses einen Abbruchbescheid der Gemeinde haben.
Es ging alles aufs Gericht und wieder beteten viele Leute für uns. Und eines Tages rief unser Anwalt an und sagte man könne sich außergerichtlich einigen was für uns hieße, daß wir nicht den ganzen Betrag an die alte Besitzern bezahlen mußten.
Nun fing jedoch was anderes an. Ich wollte ja im Burgenland meine Tätigkeit als Gitarrenlehrer aufbauen. Aber leider gab es immer zu wenige Anmeldungen. Dann hatte ich Schmerzen in den Beinen und Füßen. Es wurde eine Erhöhung der Muskelwerte bei mir festgestellt. Man weiß nicht was ich habe , was die Ursache ist aber irgendeine Krankheit habe ich.
Dies ging sogar soweit daß ich nicht mal mehr meine geliebte Gitarre in die Hand nahm. Dann kam noch dazu daß sogar meine Exfrau hier im Burgenland versuchte mir noch mehr Geld abzunehmen.
Ich betete viel bzw. meine Frau und ich beteten viel und ich stellte Anträge auf Herabsetzung. Diese wurden mir aber in der ersten Instanz abgelehnt. Jedoch in der zweiten Instanz habe ich Recht bekommen.

Doch dann kam eines Tages ein Schreiben vom Gericht, daß ich begründen soll warum man nicht schon früher einen Antrag auf Herabsetzung gestellt habe. Nun habe ich das ja immer versucht aber wurde immer von der Bezirkshauptmannschaft oder auch vom Bezirksgericht abgeschmettert. Wieder wurde gebetet und das ganze wurde auf Eis gelegt.

In dieser Zeit war ich Krank gemeldet und auch beim Arbeitsamt. Da die Schmerzen immer Ärger wurden habe ich einen Antrag auf berufsunfähigkeits Pension  gestellt. Der erste Antrag wurde abgelehnt. Dann fuhr ich nach Graz zur Uni Klinik und diese haben dann im Befund klar geschrieben, daß man bei mir eine Pension empfehle. Derzeit jedoch nur eine Befristete. Im Jänner dieses Jahres hatte ich wieder eine Untersuchung und es wurde wieder empfohlen die Pension zu verlängern was ich im März / April dann vorhabe. Aber da man zur Zeit in Österreich überall Geld spart rechne ich auf Wiederstand. Denke jedoch mit Gottes Hilfe wird es schon klappen.
Nun erkrankte auch meine Frau an einer genetischen Erkrankung und wurde auch Arbeitslos und kann nun eine berufliche Reha machen. Falls Sie es nicht verkraftet bleibt ihr nur noch der Antrag auf Pension. Wie ich es gemacht habe.
Nur bei ihr weiß man was Sie hat bei  mir leider nicht.
Durch diese ganzen Sachen konnte ich nie den ganzen Unterhaltsbetrag an die Bezirkshauptmannschaft bezahlen. Aber ich bezahlte immer was mir ging. Dadurch entstand nun ein sehr großen Rückstand. Kann man sich denken bei drei Kids.
Seit kurzem versuche ich nun mit dem Oberlandesgericht eine Regelung zu vereinbaren so das sich eine Ratenzahlung habe wo ich auch noch leben kann. Das gleiche auch mit der Bezirkshauptmannschaft wo ich noch für eine Tochter Unterhalt leisten muß. Die anderen sind ja schon Volljährig.
So das ist meine Geschichte.
Was ich nun Fragen wollte: Warum passierte das mir alles? Ich habe immer gebetet und glaub war ein guter Christ.  Dann heißt es in dieser Botschaft die ich bekommen habe ich soll Jesus fragen und er wirt mir Antworten. Aber ich Frage und höre nichts. Ich bin oft verzweifelt. Aber ich bete weiterhin und hoffe auf Gottes Beistand. Bis jetzt ist es immer irgendwie gegangen.
Ich weiß nicht ob ich es darf. Sonst würde ich Euch gerne mal diese Botschaft zeigen. Vielleicht könnt ihr mir Helfen diese zu verstehen. Oder das ganze Theater das in meinem Leben ist zu verstehen. Irgendwie ist es als laufe ich durch einen Feuerstrom.
Danke für`s Lesen.

Gott möge Euch alle Segnen
Gelobt sei Jesus und Maria     
Titel: Antw:Eine Botschaft als Kind erhalten
Beitrag von: Martial am 06. Februar 2013, 22:06:19
Du hast viel mitgemacht und tust es immer noch. Gottes Wege sind unergründlich! Niemand wird dir verlässlich sagen können, warum dich dieses oder jenes Schicksal ereilt hat. Natürlich kann man mutmaßen und spekulieren. Aber das wird nichts bringen... Frage bitte vor allem nicht nach dem Warum! Warum Scheidung, warum Krankheit, warum Arbeitslosigkeit, warum Schulden usw.
Zur Zeit bist du glaube ich nicht auf dem falschestem Weg. Du betest... und das ist sehr gut. Suche immer das Gespräch/den Dialog mit Jesus. Meinst du ich bekomme immer Antworten? Das wäre zu einfach... Wir Leben eben noch nicht im Paradies sondern in einem Tal der Tränen. Dein guter Wille zählt!
Bleib dabei und verzage nicht. Vertraue bedingungslos ohne Forderung. Das sieht Gott am liebsten. Wir sind vor ihm wie kleine, unerfahrene Kinder und er als Vater weiß allein, was für dich egal zu welchem Zeitpunkt, das Beste ist.
LG Martial
Titel: Antw:Eine Botschaft als Kind erhalten
Beitrag von: Lumen am 07. Februar 2013, 08:28:05
Hallo lieber AlfredB,
mir geht es auch oft so, dass ich meine, nicht erhört zu werden. Das ist im Nachhinein aber immer ein Irrtum gewesen.
In Deiner Geschichte sind einige Passagen wo Du glaubtest, dass es nicht mehr weitergehen würde. Und dann kam es doch immer in abgemilderter Form auf Dich zu.
Gott hilft Dir aus der Not. Inwieweit er das macht und auf welche Weise, bleibt vorerst immer ein Geheimnis. Und wieso er es oft anders macht, als wir es wollen, auch. Sicher dürfte sein, dass er es besser weiß, was für uns wirklich gut ist.

Jesus zu folgen bedeutet aber auch, sein eigenes Kreuz bereitwillig auf sich zu nehmen, wie es einst Jesus getan hat.
Es gibt da einen schönen Spruch, den ich Dir diesbezüglich nahelegen möchte: "Wer sein Kreuz trägt, den trägt das Kreuz."
Und natürlich kennen wir auch die Bibelstelle aus dem Lukasevangelium (14:27): "Wer nicht sein Kreuz trägt und geht mir nach, kann nicht mein Jünger sein."

Was u.a. heißen soll: Trägst Du Dein Kreuz bereitwillig im Vertrauen zu Gott, dann wird er Dir helfen das Kreuz zu tragen. Und durch dieses Vertrauen und Glauben wirst Du geistig wachsen und Gott näher kommen.


Lumen
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Titel: Antw:Eine Botschaft als Kind erhalten
Beitrag von: AlfredB am 07. Februar 2013, 08:59:52
Hallo Ihr Lieben,

Danke, das sind wirklich erbauende Antworten die man braucht wenn man wieder mal am Boden ist. Oft ist es so als ob man keine Kraft mehr hat, nicht mal fürs Gebet. Und genau da brauchen wir die Mitbrüder und Schwestern die für einen beten.

Also Danke für Eure Antworten. Gott möge Euch reichlich Segnen.

Liebe Grüße

Alfred