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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: vianney am 13. Februar 2013, 14:42:23
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Hallo ihr Lieben,
Noch immer beschäftigt mich die Frage ob das Papstum , von Christus eingesetzt durch die dreifache Frage an Petrus, ob er ihn liebe, nun eine Standesweihe ist und demnach bis zum Lebensende geführt werden sollte oder eher ein Amt ist, von Kardinälen unter Mitwirken des Heiligen Geistes befunden, und einem Kardinal auf Zeit anvertraut? Sollte letzteres eher stimmen, so hätte Benedikt XVI mit seinem Rücktritt ein sehr modernes Zeichen gestzt, das für alle Nachfolger bestimmend sein würde, nämlich das Papstum auf Zeit! Die Bischöfe müssen ja auch ihr Amt ab 75 zur Verfügung stellen, somit wäre es ähnlich für den Papst! Dies aber raubt dem Statut des Papstums einen Teil seiner Grösse, handelt es sich ab jetzt demnach nur um ein Amt und nicht eine Berufung! Auch glaube ich nicht dass es andere Gründe als seine Schwachheit BenediktXVI zum Abdanken gebracht hat: diese Abschwächung ist jedoch zurückzuführen auf die letzten Jahre des Papstums wo der Papst einer innerlichen Kurienopposition ausgesetzt war die ihren Höhepunkt in der Vikileaksaffäre fand und wo man auch gespürt hat dass er stark darunter gelitten hat. Aber ob der nächste Papst jetzt deshalb ein Anti-papst sein sollte scheint mir voreilig zu sein und ich würde abwarten wer es sein wird und was er tun wird!Aber ich glaube fest dass Benedikt aus freien Stücken gegangen ist, so wie er es sagte, sonst wäre er ja ein Lügner, und das würde seiner Integrität widersprechen. Was haltet ihr davon?
in caritas dei
Burouted