Das durchschossene Kreuz bei Kasern im Tauferer Ahrntal (Südtirol)
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In der Heilig- Geist- Kirche bei Kasern im nördlichsten Seitental Südtirols, dem Tauferer Ahrntal gelegen, hängt ein von drei Kugeln durchbohrtes Kruzifix, über das man sich folgende Legende erzählt:
Im Pinzgau war einst ein grosses Preisschießen angekündigt und ein Pustertaler Schütze , der am Wettbewerb teilnehmen wollte, probierte in seinem frevlerischen Übermut seine Treffsicherheit an einem Wegkreuz aus, das am Brünnlasbichl unterm Tauernhaus bei Trinkstein stand. Die drei Probeschüsse durchschlugen genau die Herzgegend des Heilands. Im Salzburgerischen drüben errang der siegessichere Schütze mit Leichtigkeit den ersten Preis, einen großen, prächtigen Stier.
Auf dem Heimweg kam er mit dem Stier am durchschossenen Kruzifix vorbei. Plötzlich wurde das Tier wild, der Pustertaler Schütze vermochte das rasende Tier nicht mehr zu halten, und der Stier spießte den Unglücklichen mit seinen Hörnern auf.
Einige Zeit später kamen Bauern an der Unglücksstelle vorbei und sahen den wildgewordenen Stier und den Mann, der tot auf der Erde lag. Das durchschossene Kreuz brachte man in die Heilig- Geist- Kirche. Der Pfarrherr versuchte immer wieder die Einschusslöcher von einem Schnitzler schließen zu lassen; doch vergeblich; immer wieder brachen die Holzdübel von alleine heraus. Heute noch wird das durchschossene Kreuz bei der jährlichen großen Prozession der Ahrner zur Kornmutter in Ehrenburg getragen.
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Heilig Geist Kirche bei Kasern, Gemeinde Prettau
Film im KTV am So, 10. 4. um 21 Uhr,
Mo, 11. 4. um 11 Uhr,
Di, 12, 4. um 18 Uhr,
Mi, 13. 4. um 9 Uhr,
Do, 14. 4. um 22.30 Uhr
Fr, 15. 4. um 17 Uhr
Liebe Freunde!
Diese Freveltat soll uns mahnen, das Kreuz zu lieben, es zu verehren, Jesus zu danken für seine Liebe.
Es ist unsere Erlösung.
Ohne Kreuz, kein Heil.
Dass die Durchschüsse am Kreuz immer wieder aufbrachen soll wohl verdeutlichen:
Es soll ein MAHNMAL sein!
Wir wissen nicht, ob der übermütige Schütze noch bereut hat, doch das Kreuz verspottet man nicht.
Und doch, wie wird heute doch das Kreuz verhöhnt, verbal darauf geschossen, Kirche und Gott verspottet.
Doch einmal kommt das Ende und dann kommt die Erkenntnis, für viele leider zu spät.
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Hermann