Eine kleine Erzählung ; ….. alles hat Gott gemacht ….. !
Ein Kind wollte ein Geschenk kaufen. Das Geschäft zum Kauf des Geschenkes war weit weg. Das Kind bat den Vater, er möge mit ihm dort hinfahren. Der Vater der das Kind liebt, fährt mit dem Kind zu dem Geschäft. Dort angekommen ist das Geschenk unerreichbar für das Kind, hoch oben auf dem Gestell. Der Vater hebt das Kind auf, damit es den Gegenstand herunter nehmen kann. An der Kasse sagt das Kind zum Vater, ich habe kein Geld. Lächelnd bezahlt der Vater für das Kind. Zu Hause angekommen wickelt das Kind das Geschenk in ein schönes Papier. Der Vater sieht die unbeholfenen Bemühungen des Kindes und hilft ihm, das Geschenk schön einzupacken. Das Kind hält das Geschenk in den Händen, sieht zum Vater auf und sagt, Vater, das Geschenk ist für Dich. In großer Freude nimmt der Vater das Geschenk, das er ja selbst bezahlt und ermöglicht hat, liebevoll an.
Das Kind gab nichts von sich, außer den guten Willen, Liebe und Vertrauen zum Vater. Es konnte dem Vater nichts geben, das nicht vom Vater selbst war.
Geht es uns nicht auch so? Können wir, Gott unserem Vater, etwas geben das nicht von IHM selbst erschaffen ist?
Wir singen ein Kirchenlied : “…….. alles hat Gott gemacht ……“ (KGB 582)
Ja, auch wir sind so ein Kind, das selbst nichts hat das nicht von Gott ist!
Und doch, wir haben etwas das nicht von Gott ist! Er wartet darauf, dass wir es IHM geben!
Es ist die Sünde!
Um uns die Sünde abzunehmen ist Jesus Mensch geworden. Er hat unsere Sünden auf sich genommen und für uns gesühnt, Er, der ohne Sünde war! Das Kreuz Christi hat die Sünde und den Tod überwunden. Er wartet darauf, dass wir unsere Sünden IHM übergeben. Im Tabernakel ist Jesus, in der Göttlichen Dreifaltigkeit gegenwärtig. Er wartet auf uns!
Die Abgabestelle unserer Sünden ist der Beichtstuhl! Dort wartet Jesus, in der Gestalt des Priesters, auf unsere Sündenabgabe. Nicht in der allgemeinen Bußfeier in der Kirche! Dies kann eine Vorbereitung auf das Sakrament der Beichte sein. Wir erhalten dabei aber keine Lossprechung von unseren Sünden! Die Lossprechung, die Absolution, geschieht nur in dem persönlichen Sündenbekenntnis zu Jesus, seinem Stellvertreter, dem geweihten Priester.
Durch die Taufe sind wir Kinder Gottes geworden. Wir wurden durch das Sakrament der Taufe mit dem Zeichen des Wassers rein gewaschen. Wir können das Taufgelübde erneuern, die Taufe aber kann nur einmal gespendet werden.
Die Heilige Sr.Faustina, der Jesus seine große Barmherzigkeit offenbarte, hat uns den Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit gelehrt. Dieser Rosenkranz wurde der Sr.Faustina von Jesus selbst gegeben. Jesus lehrte Sr.Faustina auch die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit. Die Novene, beginnend am Karfreitag, dauert neun Tage. Am Weißen Sonntag, eine Woche nach seiner Auferstehung, ist das Fest der göttlichen Barmherzigkeit. Jesus selbst, hat diesen Tag bestimmt.
Jesu sprach zu Sr.Faustina : „Meine Tochter, künde der ganzen Welt von Meiner unbegreiflichen Barmherzigkeit. Ich wünsche dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seele, die sich der Quelle meiner Barmherzigkeit nähert.
Jene Seele die beichtet und die heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen! (TB Sr.Faustina 699) Meine Barmherzigkeit ist so groß, dass sie in der ganzen Ewigkeit durch keinen Verstand, weder durch Menschen noch von Engeln, ergründet werden kann“ .
Dies ist eine unaussprechliche Gnade, die man nur einmal im Jahr erlangen kann, eine Gnade die der Taufe ähnlich ist. Oh unaussprechliche, unbegreifliche Barmherzigkeit Gottes im Nachlass der Schuld und der Strafe! Beten wir vertrauensvoll den Barmherzigkeitsrosenkranz und die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit, zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.
Jesus ich vertraue auf Dich