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römisch-katholisch => Fragen und Themen zum Glauben allgemein => Thema gestartet von: Conrad am 16. März 2013, 13:31:44
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Gott schuf am ersten Tag Tag und Nacht, also schied Licht von Finsternis, aber erst am 4.Tag schuf er die Sonne, den Mond bzw die anderen Himmelskörper.
Wie passt das zusammen?
Das Licht kommt doch von der Sonne...
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Eine neue Frage ist in mir aufgetaucht:
Im Garten Eden waren in der Mitte 2 Bäume: der Baum der Erkenntnis von gut und böse und der Baum des Lebens. Gott erlaubte Adam von allen Bäumen des Paradieses zu essen, nur vom Baum der Erkenntnis von gut und böse durfte er nicht essen. -> also hätte er vom Baum des Lebens, das ewiges Leben gewährt, essen dürfen, tat er aber nicht. Als er vom Baum der Erkenntnis von gut und böse aß, schickte ihn Gott aus dem Paradies weg mit der Begründung, dass er nicht auch noch vom Baum des Lebens ißt und ewig lebt.
Was wäre passiert, wenn Adam von beiden Bäumen gegessen hätte? Das wäre doch möglich gewesen und dann wäre der Mensch unsterblich geworden, außerdem hätte Gott den Menschen nicht mehr aus dem Paradies vertreiben brauchen, denn das war ja der Grund, dass er nicht von diesem einen Baum (das ewiges Leben gewährt)auch noch ißt...aber wenn er es schon gemacht hat...
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Das ist schon richtig, dass die Sonne den Planeten "erhellt", hierbei ist aber die Materie, das Äußere gemeint.
Das Urlicht hingegen, welches am Anfang war, erhellt von innen und ein Wesenskern des gesamten Seins.
Das hört sich sehr gut an, aber es trifft wahrscheinlich nicht das zum Ausdruck gebrachte, denn in Genesis 1,3-5 steht: Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht.. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag
Die Sonne schuf Gott aber erst am vierten Tag.
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Das ist schon richtig, dass die Sonne den Planeten "erhellt", hierbei ist aber die Materie, das Äußere gemeint.
Das Urlicht hingegen, welches am Anfang war, erhellt von innen und ein Wesenskern des gesamten Seins.
Oder mit anderen Worten (siehe Beitrag von mir zuvor)
Wenn Gott von innen her so leuchtete, dass Tag wurde, wie ist dann die Nacht zu verstehen? Als Abwesenheit Gottes?
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Nicht aus der stofflichen Form, sonder aus der Seinsform zu verstehen!
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Nicht aus der stofflichen Form, sonder aus der Seinsform zu verstehen!
Ist das eine Antwort auf:
"Wenn Gott von innen her so leuchtete, dass Tag wurde, wie ist dann die Nacht zu verstehen? Als Abwesenheit Gottes?"
Mir fehlt der hermeneutische Schlüssel.
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Ja, das war meine Antwort auf Deine Frage.
Nach meinem Empfinden erklärt sich das göttliche Licht nicht als eine naturwissenschaftliche Dimension, sondern als eine geistliche Urform göttlicher Existenz -
Zitat:
Hermeneutischer Schlüssel.
...,
manche theologische schlüssel haben von zeit zu zeit hochkonjunktur, sie sind so wichtig, dass gottes geist sie immer wieder mal betont. derzeit geht es dem schlüssel “christus in uns” so. es ist ein wichtiger schlüssel um die dynamik des lebens mit jesus zu verstehen. nur ist es eben beileibe nicht der einzige. das problem mit schlüsseln, gerade mit so wichtigen ist, dass ihre besitzer sie oft so schätzen, dass keine anderen schlüssel mehr gesehen werden. im extremfall kann das dazu führen, dass andere schlüssel nicht akzeptiert werden oder der eigene als DER schlüssel angepriesen wird, den alle verwenden müssen. das kann leicht sektiererisch werden, es ist gut auch die eigenen hermeneutischen schlüssel als teil der wahrheit und erkenntnisstückwerk zu sehen...
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Ja, das war meine Antwort auf Deine Frage.
Nach meinem Empfinden erklärt sich das göttliche Licht nicht als eine naturwissenschaftliche Dimension, sondern als eine geistliche Urform göttlicher Existenz -
Zitat:
Hermeneutischer Schlüssel.
...,
manche theologische schlüssel haben von zeit zu zeit hochkonjunktur, sie sind so wichtig, dass gottes geist sie immer wieder mal betont. derzeit geht es dem schlüssel “christus in uns” so. es ist ein wichtiger schlüssel um die dynamik des lebens mit jesus zu verstehen. nur ist es eben beileibe nicht der einzige. das problem mit schlüsseln, gerade mit so wichtigen ist, dass ihre besitzer sie oft so schätzen, dass keine anderen schlüssel mehr gesehen werden. im extremfall kann das dazu führen, dass andere schlüssel nicht akzeptiert werden oder der eigene als DER schlüssel angepriesen wird, den alle verwenden müssen. das kann leicht sektiererisch werden, es ist gut auch die eigenen hermeneutischen schlüssel als teil der wahrheit und erkenntnisstückwerk zu sehen...
Gut, das eine habe ich jetzt verstanden, mit dem inneren Licht. Danke!
Du hast aber in deinem Text von Christus in uns gesprochen. Was meinst Du damit? Wer handelt dann in uns? Sind es wir selbst oder Christus? Dann sind 2 Personen in uns. Werden wir, wenn Christus in uns handelt, zu Marionetten? Sozusagen er steuert uns und wir führen aus oder merken wir gar nicht, dass wir nicht wir selbst sind, wenn er in uns ist?
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Den Text: "Christus in uns" habe ich aus dem Internet entnommen, und zwar zum Thema: "Hermeneutischer Schlüssel"!
Mit Christus in uns verstehe ich die Gnadengabe Gottes durch den Heiligen Geist -
Was Deine Frage anbetrifft, so bin ich der Meinung, daß sich kein Mensch selber leben kann! Nicht wir leben uns, sondern Gott in uns!
Gott in uns, so zu verstehen, das Gute in uns, die Liebe in uns, die Sehnsucht nach Jesus Christus, die Gebote befolgen und ein Leben zu führen nach dem Wort Gottes -
Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes Segen, Dein Bruder im Glauben, amos