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römisch-katholisch => Liturgie / Heilige Messe => Thema gestartet von: amos am 09. Mai 2013, 10:06:40
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CHRISTI HIMMELFAHRT
Lukas knüpft in der Apostelgeschichte an den Schluß seines Evangeliums an. So spricht er in der Apostelgeschichte eingangs von den letzten Gesprächen Jesu mit seinen Jüngern und von der Himmelfahrt Jesu. Er ist der einzige Evangelist, der von 40 Tagen zwischen Auferstehung und Himmelfahrt und von der Himmelfahrt Jesu vor den Augen seiner Jünger (vgl. Apg 1,9) schreibt.
Dabei geht es ihm aber nicht darum, das Wie der "Himmelfahrt" zu beschreiben. Die Zeit des irdischen Lebens Jesu endet mit seiner Rückkehr zum Vater. Von dort wird er den Seinen den verheißenen Heiligen Geist senden. Darum gilt den Jüngern damals und auch uns heute, nicht weiter zum Himmel zu schauen, sondern im Namen Jesu zu wirken, unsere Welt zu gestalten. Wir dürfen uns dabei der Zusage Jesu gewiß sein: "Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." (Mt 28,20)
Quelle: MAGNIFICAT DAS STUNDENBUCH
Verlag Butzon & Bercker Kevelaer