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Gebet => Gebete => Thema gestartet von: Hildegard51 am 06. Juli 2013, 11:16:11
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Göttlicher und gerechter Richter über Lebende und Tote, ewige Sonne der Gerechtigkeit, im jungfräulichen Schoß der Jungfrau Maria Mensch geworden für das Heil des Menschengeschlechtes.
Göttlicher und gerechter Richter, Schöpfer des Himmels und der Erde, gestorben am Kreuz aus Liebe zu mir.
Du warst eingehüllt in ein Leichentuch, wurdest ins Grab gelegt, bist auferstanden am dritten Tage als Sieger über Tod und Hölle.
Gerechter und göttlicher Richter höre auf mein inständiges Flehen, achte auf mein Rufen, erhöre meine Bitten und schenke ihnen gütig Erhörung.
Deine mächtige Stimme besänftigte die Stürme, heilte die Kranken und erweckte die Toten wie Lazarus und den Sohn der Witwe aus Naim.
Die Macht Deiner Stimme verbannte Dämonen, hieß sie die Körper der Besessenen verlassen und gab den Blinden das Augenlicht, den Stummen Sprache, den Tauben Gehör und Verzeihung den Sündern, wie Maria Magdalena und dem Gelähmten am Teich.
Du machtest Dich Deinen Feinden unsichtbar, auf Deine Stimme hin fielen die zu Boden, die gekommen waren, Dich in Ihre Gefangenschaft zu bringen - und als Du am Kreuze Dein Leben aushauchtest, erbebte die Schöpfung durch die Gewalt Deines Wortes.
Du hast Petrus die Gefängnisse geöffnet und führtest ihn heraus, ohne von den Wächtern des Herodes gesehen zu werden. Du hast Dismas gerettet und der Ehebrecherin vergeben.
Zu Dir flehe ich, gerechter Richter, dass Du mich befreiest von meinen Feinden, den sichtbaren und den unsichtbaren: Das heilige Grabtuch, in das Du eingehüllt warst, bedecke mich. Dein heiliger Schatten verberge mich; der Schleier, der Deine Augen bedeckte, bedecke mich vor meinen Verfolgern und denen, die mir Böses wollen. Spähende Augen mögen mich nicht erreichen, ausgestreckte Hände mich nicht fassen, Ohren sollen mich nicht hören, Zungen mich nicht anklagen und die Lippen meiner Feinde sollen schweigen im Gericht, wenn man mich anzuklagen verlangt.
Oh, JESUS Christus, göttlicher und gerechter Richter, erweise Dich huldvoll in jeglicher Art von Angst, Betrübnis, Streit und Schwierigkeit und gib', dass, wenn ich zu Dir rufe und Deine Macht lobpreise, Deine mächtige und heilige Stimme mir zu Hilfe komme, die Gefängnisse sich öffnen, die Ketten und Schlingen zerreißen, Fußfesseln und Gitter zerbrechen, die Messer sich verbiegen und jede Waffe, die gegen mich gerichtet ist, abstumpfe und unbrauchbar werde. Pferde sollen mich nicht einholen, noch Spione mich erblicken und finden.
Dein Blut möge mich reinigen, Dein Mantel mich bedecken, Deine Hand mich segnen, Deine Macht mich verbergen. Dein Kreuz verteidige mich und sei mein Schutzschild im Leben und in meiner Todesstunde.
Oh, gerechter Richter, Sohn des ewigen Vaters, der Du mit ihm und dem Heiligen Geist ein einziger, wahrer Gott bist! Göttliches, Mensch gewordenes Wort Gottes, ich ersuche Dich, mich zu bedecken mit dem Mantel der heiligsten Dreifaltigkeit, damit ich, befreit aus allen Gefahren, Deinen heiligen Namen lobpreise. Amen.
Göttlicher und gerechter Richter, begleite mich auf meiner (Pilger-) Reise, befreie mich aus jeder Gefahr; bewahre mich vor jedem Unheil, schütze mich vor meinen Feinden und hilf mir in meinen Nöten.