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römisch-katholisch => Fragen und Themen zum katholischen Glauben => Thema gestartet von: Joel am 20. Oktober 2013, 12:53:30

Titel: Töten als Recht
Beitrag von: Joel am 20. Oktober 2013, 12:53:30
http://www.gloria.tv/?media=513192 (http://www.gloria.tv/?media=513192)

Töten als Recht

Belgien. Seit Tagen warnen die europäischen Lebensschutzgruppen vor einem Entschließungsantrag der sozialistischen EU-Abgeordneten Estrela aus Portugal. Das EU-Parlament wird am 22. Oktober über den Text abstimmen. Er erklärt die Abtreibung zum Grundrecht und fordert eine nachhaltige Finanzierung für die vorgeburtliche Kindertötung. Religiöse Krankenhäuser sollen das Töten nicht mehr verweigern dürfen. Das Zweite Vatikanum nennt die Abtreibung ein „ verabscheuungswürdiges Verbrechen“.

Aufgepasst: Maulkorb oder Knast

Belgien
. Bisher kaum beachtet ist ein anderes Dokument der EU vom 17. September. Es handelt sich um eine Vorlage eines Toleranz-Rates ehemaliger europäischer Präsidenten und Minister. Der Text verlangt die Kriminalisierung sogenannter Hass-Verbrechen. Darunter versteht das Dokument angebliche Intoleranz wegen Rasse, Farbe, Ethnie, Religion, bei totalitären Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Antifeminismus und Homophobie. Auffallend ist der Punkt des Feminismus. Damit ist erstmals öffentlich im Gespräch, die Kritik der Feminismus-Ideologie strafrechtlich zu verfolgen.

Diese Frucht gibt Aufschluss über den Baum

Schweiz. Am letzten Freitag sprach der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper in Freiburg in der Schweiz über die Liturgiereform. Laut der Agentur kipa sagte er – Zitat: „Für uns wurde mit der Liturgie-Reform etwas Wirklichkeit, was wir in der Tiefe unseres Herzens ersehnt hatten, aber konkret so nicht erwarten konnten." Die Liturgiereform sei die erste, die zentrale und zugleich die sichtbarste Frucht des Zweiten Vatikanums.

Wen meint er mit der Kritik?

Vatikan. Ein Christ, der Ideologe werde, habe den Glauben verloren. Das predigte Papst Franziskus bei der gestrigen Morgenmesse. Ideologische Christen seien eine – Zitat „schwere Krankheit“. Es handle sich um Menschen, die steif würden, moralistisch und ohne Güte. Zweifellos meinte Papst Franziskus mit diesen Worten die gegenwärtig grassierende Ideologie des Relativismus, welche gegenwärtig die Predigt der Kirche leer macht.