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römisch-katholisch => Fragen und Themen zum katholischen Glauben => Thema gestartet von: walter420 am 14. März 2014, 13:02:21
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Jesus hat uns doch selbst den Missionsauftrag gegeben.
Man muss es auch vor den Menschen bekennen, wenn man IHN angenommen hat.
"Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem himmlischen Vater bekennen."
Natürlich bin ich von manchen - speziell am Arbeitsplatz - auch Spott ausgesetzt, aber auch das soll mir egal sein. "Wer um meinetwegen verachtet wird, dessen Lohn im Himmel soll einmal groß sein!"
Ich muss aber aufpassen, dass mir das an für sich gute, sogar von Jesus gewollte Werk nicht auch einmal für mich zur Sünde wird. Denn ich muss auch bekennen, dass ich vor 2 Kollegen, die von der Kirche nichts wissen wollen und wo ich die Aussichtslosigkeit meiner Mission schon erkannt habe, immer wieder in ihrer Anwesenheit Kirchenmusik spiele und mich sogar insgeheim daran erfreue, wenn die einen roten Kopf bekommen und herumschreien. Oder so wie heute - einen Tag nach dem 13.- von der Wallfahrt erzähle, obwohl sie nichts davon hören wollen.
Ist das dann auch noch recht?
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Hallo Walter,
ich finde es toll, dass du auch am Arbeitsplatz missionierst! Und es ist schön und lobenswert, dass du Spott in Kauf nimmst.
Jesus wird dir es bestimmt vergelten.
Nun zu deiner Frage, ich persönlich meine, dass es nicht im Sinne Christi ist, sich zu erfreuen wenn ein Arbeitskollege,
vor Wut schäumt und es auch noch von dir provoziert wird.
Denn das geht doch wieder in eine andere Richtung, denn wir sollen doch für das Wohl und das Heil der Seelen anderer besorgt sein,
und nicht hämisch oder wer weiss was sein.
Bete doch viel zum Heiligen Geist, er wird dich lehren. Das Kostbare Blut unseres Herrn Jesus immer wieder aufzuopfern, ist auch immer wichtig
und für die Heilung notwendig. ;gggds
Ich wünsche dir alles Gute und Gottes Segen
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Schmunzel, finde ich absolut cool, gegen den Zeitgeist zu stehen.
Gottes Segen und liebe Grüße.
„Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen „des Teufels“ widerstehen könnt, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt. Seit also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschoßen „des Teufels“ auslöschen. Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.“ (Eph. 6,11-17)
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Bei Menschen, die bei Themen rund um Gott mit Wutausbrüchen, Beleidigungen und sonstigem Boshaften ungezügeltem Verhalten antworten, habe ich immer das Gefühl, dass diese Menschen bereits ganz von Satan vereinnahmt sind. Besonders oft passiert mir dies, wenn ich mich mit Atheisten unterhalte, am Anfang versuchen sie es noch mit kühlem Kopf und Logik, aber umso länger die Diskussion dauert und je besser ich ihre Argumente entkräfte oder widerlege, desto emotionaler werden sie und wenn ich dann mit einem Gebet anfange, dann werden sie rasend vor Wut.
In solchen Fällen frage ich mich dann, ob ihnen nicht ein Exorzist helfen könnte.
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Schmunzel
Der Liebe Gott kennt alle Seine Pappenheimer und Er wird ihnen ihr Leben lang immer wieder jemand schicken, der sie auf den schmalen Weg zurückführen möchte.
Das Gegenmittel gegen die Angriffe und Taktik „des Bösen“ ist also ein Leben nach Gottes Wort. Papst Benedikt XVI. sagte einmal: "Wer das Wort lebt, ist auf gewisse Weise ein Exorzist“, denn wenn wir mit Jesus vereint sind wie ein Rebzweig am Rebstock und dem Bösen keinen Raum in unserem Leben geben, hat der Fürst der Lüge keine Macht über uns, weil Gott uns beschützt. Wer vom Heiligen Geist erfüllt ist, von ihm geführt wird und das Wort Gottes lebt, ist für den Feind wie glühende Kohle, die er nicht anzufassen wagt. Über diese Person kann er nicht herrschen.