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Gebet => Macht des Gebetes => Thema gestartet von: Anemone am 06. Februar 2011, 17:19:41

Titel: BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: Anemone am 06. Februar 2011, 17:19:41
BEDEUTUNG DES GEBETS

Die heilige Teresa von Avila hat es auf sehr schöne Weise beschrieben:
"Das Gebet ist die Allmacht des Menschen, denn es ist die Schwäche
Gottes."
Titel: Re:BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: Anemone am 06. Februar 2011, 17:22:14
Das Gebet ist die Bedingung für alles, was uns Gott schenken und geben möchte. Es gibt keinen anderen Weg zu Gott und zu seinen Gaben als den Weg des Gebets. Deshalb sagte auch die Heilige Theresia von Avila: “Wenn euch jemand sagt, dass es einen anderen Weg
zu Gott gibt ausser dem Gebet, glaubt ihm nicht.”
Titel: Re:BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: Anemone am 06. Februar 2011, 17:23:38
Die Bedeutung des Gebets

Gebet ist bestimmt von der Grundhaltung der Anbetung, des Dankes und der Bitte um Hilfe für sich selbst und für andere. Durch das Gebet werden wir angeleitet, den Willen Gottes in jedem Augenblick zu suchen. Es ist eine Quelle der Kraft, des Friedens, der Freude und Fruchtbarkeit.

Hilfreich sind bestimmte Gebetszeiten. Diese Gebetszeiten werden unbewusst andere Lebensbereiche befruchten, so dass schließlich das ganze Leben Gebet wird. Umgekehrt wird ein Leben der echten Hingabe unser Gebet fördern. So wird das Gebet unsere Freuden und Sorgen durchdringen. Gebet ist nicht ein Weg, dem Leben zu entfliehen. Das Gebet ermöglicht es einem Menschen, die Zeichen der Gegenwart Gottes in persönlichen und gemeinsamen Ereignissen des Lebens zu erforschen und bei Entscheidungen nach dem Willen Gottes zu fragen. Gebet ist die Kraft des Lebens, beeinflusst unsere Haltung zu uns selbst und zu unserem Nachbarn, durchdringt das Herz (siehe 1 Kor 13).



(http://www.pfarrealtlerchenfeld.at/Bilder%202008_2009/Leseecke/betende%20haende.jpg)
Titel: Re:BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: Anemone am 06. Februar 2011, 17:24:46
Gebet ist eine Begegnung mit Gott. In dieser Begegnung mit Gott soll das Erste und Wichtigste passieren: dass unser Herz sich Gott öffnet, dass unser Herz sich dem Frieden, der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes öffnet und davon erfüllt wird. Wenn dies mit unserem Herzen passiert, dann sind die Begegnungen mit Gott immer und überall möglich.
Titel: Kindergebet dringt durch die Wolken
Beitrag von: kleineMaria am 22. Februar 2011, 22:21:19
Kindergebet dringt durch die Wolken
(presse.kirche.at) „Betet für den Papst, die Bischöfe und die Priester, damit sie den Leuten nicht nach dem Mund reden, sondern den Glauben verkünden“, bat Bischof Klaus Küng die zahlreichen Kinder bei der jährlichen Fatima-Kinderwallfahrt in Droß am 20. Februar. Bereits zum 7. Mal veranstaltete die Vereinigung Fatima-Apostolat von Diakon Konrad Panstingl die Wallfahrt, seit 2008 führt eine Prozession von der damals neu errichteten Kapelle der Seherkinder Jaquinta und Francisco in die Wallfahrtskirche.
„Wir befinden uns an einem Scheideweg“, sagte Bischof Küng in seiner Predigt. „Wir müssen aufwachen und mit der Hilfe des Herrn tun, was uns aufgetragen ist.“ Die Botschaft von Fatima sei auch heute noch aktuell, betonte Küng, Gebet und Opfer seien immer notwendig, da „viele Menschen in Gefahr sind verloren zu gehen“. Alle Gläubigen, auch die Kinder, „tragen Verantwortung, Gottes Ruf zu hören und ihm zu antworten“.
Zum Abschluss der Wallfahrt segnete der Bischof einen großen Rosenkranz, der in den Familien für das gemeinsame Gebet die Runde machen solle, wie Provisor Matthias Breitweg erklärte. - Link: Fatima-Apostolat.

Gebet ist Atemholen der Seele!
http://kleinewelt.xobor.de/t208f6-Beten.html#msg534 (http://kleinewelt.xobor.de/t208f6-Beten.html#msg534)


http://www.fatimaapostolat-pilgerreisen.at/seherkinder.html (http://www.fatimaapostolat-pilgerreisen.at/seherkinder.html)
Titel: Re:BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: LoveAndPray85 am 18. November 2011, 07:41:53
Meiner Meinung nach ist inneres Beten nichts anderes als Verweilen bei einem Freund,
mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher
wissen, dass er uns liebt.


Teresa von Ávila
Titel: Re:BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: LoveAndPray85 am 23. November 2011, 19:43:49
                       
                        Wie groß ist doch die Macht des Gebetes!
                     Man könnte es mit einer Königin vergleichen, die allzeit freien Zutritt
                            hat beim König und alles erlangen kann, worum sie bittet.
                         Es ist durchaus nicht nötig, ein schönes, für den entsprechenden
                       Fall formuliertes Gebet aus einem Buch zu lesen, um Erhörung zu finden;
                          träfe das zu... ach! wie wär' ich zu bedauern!...

                                                                       (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ef/Teresa13anni.JPG/180px-Teresa13anni.JPG)

                        Für mich ist das Gebet ein Schwung des Herzens, ein einfacher Blick
                     zum Himmel empor, ein Schrei der Dankbarkeit und der Liebe,
                            aus der Mitte der Prüfung wie aus der Mitte der Freude;
                         kurz, es ist etwas Großes, Übernatürliches, das mir die Seele ausweitet
                       und mit Jesus vereint.

                                                     (http://www.arfuyen.fr/images/auteurs/1135.jpg)

                            Ein Paulus, Augustinus, Johannes vom Kreuz, Thomas von Aquin, Franziskus,
                        Dominikus und so viele andere erlauchte Freunde Gottes, schöpften sie nicht alle
                               ihre Göttliche Erkenntnis, welche die größten Geister entzückt, aus dem Gebet?
                              Ein Gelehrter hat gesagt: "Gebt mir einen Hebel, einen Stützpunkt, und ich werde
                            die Welt aus den Angeln heben."
Was Archimedes nicht erreichen konnte, weil
                                   seine Forderung sich nicht an Gott richtete und nur das Stoffliche betraf,
                                das erlangten die Heiligen in seiner ganzen Fülle. Der Allmächtige gab ihnen
                               einen Stützpunkt: GOTT SELBST und GOTT ALLEIN; als Hebel: Das Gebet,
                             das mit einem Liebesfeuer entflammt, und auf diese Art haben sie die Welt
                                aus den Angeln gehoben;
und auf diese Weise heben die heute streitenden
                              Heiligen sie aus den Angeln, und bis zum Ende der Welt werden es die künftigen
                                   Heiligen ebenfalls tun.

                                                                                (http://www.st-matthaeus-duesseldorf.de/fileadmin/4_Nutzergrafiken/helmut/theresia/hlg_theresia.jpg)


Thérèse von Lisieux



                                 
Titel: Re:BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: LoveAndPray85 am 13. Dezember 2011, 10:42:40

   Doch sollte man [...] einfach bei ihm verweilen und mit dem Verstand schweigen und falls möglich,
ihn damit beschäftigen, den anzuschauen, der mich anschaut, bei ihm zu bleiben, mit ihm zu sprechen,
   ihn zu bitten, sich vor ihm in Demut zu beugen und an ihm zu freuen und zu denken,
dass man es nicht verdient, bei ihm zu sein.


Teresa v. Ávila
Titel: Re:BEDEUTUNG DES GEBETS
Beitrag von: LoveAndPray85 am 14. Dezember 2011, 08:27:01
Mit Vollmacht beten - mit Vollmacht wirken

Das kräftige Gebet und das wohl allermächtigste, alle Dinge zu erlangen, auch das allerwürdigste Werk
vor allen Dingen ist jenes, das aus einem ledigen Gemüt hervorgeht. Je lediger es ist, desto kräftiger,
würdiger, inniger, löblicher und vollkommener sind das Gebet und das Werk. Das ledige Gemüt vermag
alle Dinge.  

Doch was ist ein lediges Gemüt?

  Das ist ein lediges Gemüt, das durch nichts belastet oder beirrt ist, auch an nichts gebunden ist,
das in keinerlei Weise das Seine im Sinne hat, vielmehr ein solches Gemüt, das in den liebsten Willen
Gottes eingesenkt ist und sich des Seinen entäußert hat. Nie mag der Mensch ein noch so geringes Werk
wirken, das nicht hieraus - eben aus einem ledigen Gemüt heraus - seine Kraft und sein Vermögen schöpft.
   So kraftvoll soll man beten, dass man begehrte, alle Glieder und Kräfte seien dem zugekehrt; Augen
und Ohren, Herz, Mund und alle Sinne. Und nicht soll man aufhören, man empfinde denn, dass man sich
mit dem vereinen will, den man gegenwärtig hat und den man anbetet, das ist: Gott.

("Meister Eckhart")