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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: walter420 am 30. Juli 2014, 08:46:57
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Jetzt müsst ihr mir helfen.
Seit 23. Juli reden ein Kollege und ich nicht mehr miteinander. Dabei sehe ich hier an mir gar keine Schuld. Im Gegenteil, ich habe getan, was Jesus von mir verlangt. Ich habe meinem Kollegen nur erklärt, was Jesus und die Bibel bezeugt. Dass man nur in den Himmel kommen kann, wenn man Jesus annimmt und Buße tut. Doch mein Kollege hat dafür nur Lästerungen übrig.
An jenem 23. Juli fand auch diese äußerst qualvolle Hinrichtung in Arizona statt. Einige werden darüber vielleicht gelesen haben. Während ich mich über die Hinrichtung aufregte, freute sich mein Kollege, dass der Mörder tot ist. Ich bin aber gegen jedwede Tötung, ganz einfach deshalb, weil es Gott so gesagt hat (5. Gebot).
Ich bekenne aber, weil wir uns ohnehin nicht grün sind, dass ich meinen Kollegen an diesem Tag als "Blitzableiter" für meine schlechten Launen verwendete. Es kam zu einem heftigen Streit, seither ist zwischen uns Funkstille.
Es sollte aber nicht lang so bleiben. Denn wenn wir uns auch dienstliche Sachen nicht mehr weitergeben, wird bald die ganze Firma drunter leiden, das ist aber dann auch nicht Gottes Wille.
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Wir sind zu Evangelisierung berufen und es ist schön, dass Du es auch umzusetzen versuchst. Nur kann und darf man auch nicht jemandem etwas aufdrängen. Wir können nur die Botschaft weitergeben, mehr nicht (und spätestens, wenn Lästerungen als Antwort rüberkommen, sollte m.E. Schluss sein!) - unser Gegenüber muss es dann selbst entscheiden, ob er es annehmen will oder nicht. Und wer sagt, dass das sofort passieren muss? Etwas Fingerspitzengefühl schadet sicher nicht, so wird man doch je nach der gegebenen Person (und Situation) sicher anders ansetzen müssen.
Übrigens ist es bestimmt nicht der Wille GOTTES, unsere Mitmenschen als "Blitzableiter" für unsere Launen zu benutzen. Also, wenn es nicht schon geschehen ist, dann dem Kollegen die Hand zur Versöhnung reichen, paar freundliche Worte etc. Wichtig wäre es, dass das alles ernst gemeint wirkt und nicht nur, damit der Betrieb ungestört weitergeht bzw. um die Arbeitsatmosphäre wieder halbwegs ins Lot zu bringen. Weißt Du, es geht doch schließlich um die Glaubwürdigkeit - wir soll man unsere Botschaft ernst nehmen, ja, wie sollen wir denn das Licht der Welt sein, wenn wir uns ebenso wie die Welt verhalten? Ich sage ja nicht, dass das immer leicht ist, denn wir alle sind nur Menschen mit unseren eigenen Schwächen und Fehlern und doch... Doch gilt es, sich selbst zu verleugnen, immer und immer wieder vom Neuen...
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Die meisten Menschen möchten nicht überzeugt werden, da Sie sich Ihre eigene Meinung bilden können und gebildet haben. Du wirst Ihnen mit deinen Ueberzeugungsversuchen nur nerven und sie werden agressiv und mit Spott reagieren. Lass es einfach - das ist eine realistische Einschätzung.
Wer zurück zur Kirche finden möchte, der wird diesen Weg alleine finden. Religion ist Privatsache und sollte ausser vielleicht bei wirklich guten Freunden kein Gesprächsthema sein.
Grüsse
Nightrain
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Entschuldige dich für dein launisches Verhalten und das was du sonst falsch gemacht hast.
Aber nicht für die Sache an sich , ist ist gut das du Zeugnis für Jesus Christus ablegst , schlecht ist aber deine Motivation gewesen. Falls er auf die Sache mit Gott zu sprechen kommt sei kompromisslos aber verständnissvoll gegenüber seinem unwissen.
Wir sollen unseren Glauben natürlich bezeugen auch in der Öffentlichkeit und die Religion zur Privatsache zu erklären ist natürlich eine Lüge denn die gottlosigkeit und die Sünde werden ja auch nicht zur privatsache erklärt sondern sie fordern unsere akzeptanz.
Bsp: Schule
1. Du musst dein Kind in gottlose Schulen schicken , sie mit gottlosen Inhalten füttern lassen
und wirst dazu gezwungen durch den dt. Staat und alle die dies billgen.
2. Dir wird aber gleichzeigtig verweigert dein Kind selbst zu erziehen so wie Gott es möchte
und Ihm die Lehren Gottes hinsichtlich vieler Lebensbereiche als die einzig wahren klar zu
machen.
Solltest du dagegen zuwider handeln wirst du massivst bestraft. Im Grunde hat hier die wissenschaftsdiktatur oder der Atheismus bereits unter dem Deckmantel der Freiheit bereits die Staatsreligion ersetzt , es ist einfach nur gut getarnt unter sog. "toleranz".
Was man dir dabei verschweigt ist wenn die Ansicht "Religion ins Privatleben" richtig wäre könntest du auch fordern "Atheismus ins Privatleben" und alle Leute sollten ihr heidnischen,okkulten,gotteslästerlichen Praktiken nicht mehr öffentlich verkünden.
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Natürlich kannst du bei jeder Gelegenheit über deinen Glauben sprechen und versuchen andere zum "richtigen" Glauben zu führen. Aber bitte sei nicht verwundert wenn Menschen mit Unverständnis und Spott reagieren, weil es eben für die meisten Menschen Privatsache ist. Es geht mir um eine realistische Einschätzung der Situation und es gilt nunmal insbesondere im Angloamerikanischen Raum als unschicklich Gespräche über Religion zu führen, es sei denn in einem wirklich privaten Rahmen.
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Hallo hier ist wieder walter420 und ich beziehe mich nun auf meine Originalfrage:
Kürzlich hatte dieser Kollege Geburtstag und es war die beste Gelegenheit, ihm die Hand zu reichen. Die Feindschaft ist somit beendet und dienstlich "können" wir auch wieder miteinander.
Schade finde ich nach wie vor aber, dass er von Jesus und Kirche nichts wissen will. Nur so können wir gerettet werden.
Für mein Verhalten muss ich mich aber natürlich selber bei der Nase nehmen: Nachdem ich wollte, dass er sich an dieser Hinrichtung sicher nicht erfreuen soll, nahm ich mir schon tagelang vorher vor, ihm diesen Tag vorsätzlich zu verderben, was ich ja dann auch tat. Da also ein Vorsatz vorlag, sollte ich dies wohl, nachdem ich mich nun mit ihm selbst ausgesöhnt hatte, dies auch bei der nächsten Beichte bekennen. Ich hatte emotionale Zorngefühle an diesem besagten 23. Juli, was ja auch Sünde war.
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Walter du musst auch verstehen
1. sind alles Sünder
2. viele Menschen wollen auch nicht gerettet werden
Sie sagen zu Jesus "Nein" und da kannst du durch Worte oft wenig ändern. Sag in solchen Momenten vielleicht in Zukunft nur noch einen Satz ala "Gott will das jeder lebt und es steht uns nicht zu das irdische Leben eines anderen Menschen zu beenden"
Dann ertrage den Spott und wenn du es kannst bete für diesen Menschen. Du wirst als echter Christ auf dieser Welt verfolgt werden , wenn er dich verspottet ist es sogar ein gutes Zeichen. "Freut euch die ihr in meinem Namen verfolgt werdet denn euer Lohn wird groß sein"
Ich weiß selbst das es nicht immer leicht ist , aber da du teilweise ohnehin schon ein sehr überladenes Gewissen hast gebe ich dir noch folgenden Tipp. Du hast den Zorn nachgegeben , das habe ich auch oft , dann hatte ich auch ein schlechtes Gewissen und es hat mich lange gequält. Hätte ich dagegen einfach kurz was gesagt , den Zorn unterdrückt und die Person später mit ins Gebet genommen , wäre wohl eine bessere Frucht entstanden.
Geh auf die Webseite http://www.diewarnung.net (http://www.diewarnung.net) und bete vielleicht das Kreuzzugsgebet K39 und K151 von nun an täglich z.b in einer Morgenandacht.
Es ist nicht leicht in der heutigen antichristlichen Zeit noch zu Jesus zu halten , es wird noch schlimmer , du solltest lernen das die Menschen eben auch sowas wollen. Genauso wie du davon überzeugt bist Ihnen zu helfen , sind sie davon überzeugt das sie Gott nicht brauchen. Da hilft nur Standhaftigkeit , Gebet denn oftmals wenn die Leute merken du bist ein Christ suchen sie nach jeden Fehler an dir um Ihn dir vorzuhalten. Dadurch können sie sich in ihren eigenen Augen besser machen.
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Freude über den Tod eines Menschen ist schon alleine aus ethischen Erwägungen nicht angebracht, jetzt mal unabhängig vom Glauben. Bei den Angehörigen des Opfers ist das noch nachzuvollziehen, aber nicht bei wildfremden Menschen.