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römisch-katholisch => Fragen und Themen zum Glauben allgemein => Thema gestartet von: walter420 am 29. September 2014, 12:12:01
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Damit wir das feststellen können, muss ich zunächst eine Geschichte aus 1975, ich gerade mal 15 Jahre alt, erzählen, wo ich mich wirklich saublöd aufgeführt habe.
Am Samstag, den 4. Oktober 1975 lud meine Mutter ein befreundetes Ehepaar auf Besuch ein. Diese Leute hatten eine Tochter in meinem Alter. Um diesem Mädchen zu imponieren, spielte ich mit ihr laute Popmusik, bis sich die Nachbarn beschwerten. Doch wenn meine Mutter schimpfte, lachten wir nur. Schliesslich bekam ich von meiner Mutter eine Ohrfeige.
Fazit: Der Besuch war verpatzt und dieses Mädchen wurde trotz meines Imponiergehabens nicht meine Freundin. Sie fand bald darauf jemand anderen und auch meine Frau ist eine ganz andere geworden. Und meine Mutter seit vielen Jahren tot.
Nun habe ich zwei Erklärungen, warum mir das, nachdem ich es schon lange vergessen hatte, wieder in den Sinn kommt. Der 4. Oktober ist heuer wieder ein Samstag, genau wie vor fast 40 Jahren. Also Langzeitgedächtnis.
Oder aber: Gott gibt mir die Gelegenheit, meine Jugendsünden noch im Leben zu bereuen, damit ich nicht so ein langes Fegefeuer haben werde. Denn selbst wenn ich vergesse, beim Gericht wird alles wieder offenbar, egal wie lange es zurück liegt. Dies weiß ich aus Gloria Polo, der auch vor Augen geführt wurde, wie Leute auf der Bananenschale ausrutschten, die sie als Kind am Gehsteig weggeworfen hatte. Bis zur Begegnung mit dem Herrn wusste sie nicht einmal, was sie da angerichtet hat.
Es ist nämlich nicht nur das, mir fällt in letzter Zeit immer wieder was ein, was nicht in Ordnung war, aber schon viele Jahrzehnte her ist.
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Walter sieh es als Gottes Gnade mir geht es genauso. Die Warnung steht kurz bevor und wir wissen meistens nicht welche Auswirkungen unsere Sünden haben.
Gott will dein Heil und nicht dein Verderben. Also beichte diese Sünde und denk vielleicht allgemein etwas über den Gehorsam nach. Soweit ich das einschätzen kann ist es nämlich wie folgt.
Zuerst musst du Gott gehorchen , dann der Kirche , dann deinen Eltern ( quasi im Kindesalter )
Sollte irgendjemand dich auffordern was zu machen , das gegen Gottes Gebote ist dann geht der Gehorsam gegenüber Gott vor.
Als Beispiel deine "Rufbereitschaft"
Die Heilige Messe zu besuchen ist deine Pflicht und dein Segen. Wenn du dein handy auf lautlos stellst geh einfach hin ( vibrationsalarm ) das gefährdet weder deine einsatzbereitschaft noch sonst etwas.
Gott Segne dich , ich wünsche dir viel Mut und Kraft in dieser jetzigen Zeit.
Wende dich inniger an Jesus Christus und die Mutter Gottes , du brauchst Ihre Führung denn wir leben in einem Zeitalter totaler Verwirrung , wo alles auf den Kopf gestellt wird.
Freu dich das du diese Seite gefunden hast , hier bekommst du gute Informationen , denke daran was das für ein Segen ist.
Als ex Evangelischer Konvertit bin ich da besonders dankbar , denn ich hätte auch an viele Modernistenpriester kommen können , aber als ich mich bekehrte betete ich zu Gott um Hilfe und Führung im katholischen Glauben und kam hierher. Das war nicht leicht da ich nun quasi - eine Minderheit in der Minderheit bin also Konvertit unter noch frommen Katholiken.
Aber mit den Sakramenten , den Rosenkranz und der unveränderlichen Wahrheit wird dich Gott zum Sieg führen.
Hab Mut und sprich auch im Gebet über deine Probleme , Angst ist da falsch am Platz , Gott will dir gerne helfen frömmer zu werden , sein Ziel ist deine Heiligkeit damit du bei Ihm sein kannst.