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römisch-katholisch => Die Bibel => Thema gestartet von: Admin am 10. Dezember 2014, 07:48:26

Titel: Probleme mit den Doktrinen
Beitrag von: Admin am 10. Dezember 2014, 07:48:26
Probleme mit den Doktrinen

Vor allem bei evangelikalen Gemeinden hört man, wenn sie über andere evangelikale Gemeinden sprechen, öfter Sätze wie: „Wir stimmen in den wesentlichen Doktrinen überein. Nur bei einigen unwesentlichen Doktrinen haben wir andere Auffassungen.“

Diese auf den ersten Blick so vernünftig und positiv klingende Aussage zieht aber unweigerlich einige Probleme nach sich:

Was ist eigentlich „unwesentlich“?
Steht es vielleicht irgendwo in der Bibel, was „unwesentlich“ ist?
Wenn nicht, wer bestimmt dann, was „unwesentlich“ ist?

Um es kurz zu machen: in der Bibel wird sich dazu kein Hinweis finden. Ganz im Gegenteil: Jesus sagte uns ausdrücklich, der Mensch lebe nicht von Brot allein, sondern von JEDEM Wort Gottes!



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Titel: Re: Probleme mit den Doktrinen
Beitrag von: Magstrauss am 25. Februar 2019, 08:22:08
Das ist ein gravierendes Problem bei den kirchlichen Gemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind. Sie haben keine Instanz, die objektiv festlegt, was wesentlich ist und was nicht. Jeder ist sein eigener Richter und seine eigene Glaubenskongregation. Deshalb hält jeder nur noch das für wahr, was ihm passt, und nennt es Theologie, obwohl es Anarchie heißen müsste.

Es wird unter den Protestanten deshalb nie eine Einheit geben.

Ich habe in den letzten Jahren jedoch vermehrt die Sehnsucht nach einer einheitlichen Lehre wahrgenommen. Die Protestanten wollen sich keinem Papst oder anderen Autorität unterwerfen, aber eigentlich spüren sie, dass nur so eine Einheit sichergestellt werden kann.