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römisch-katholisch => Die Bibel => Thema gestartet von: CSPB am 10. Mai 2011, 16:42:21
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Diese Bibelstelle sagt uns, dass der Zufall göttlich gelenkt ist: "Im Bausch des Gewandes schüttelt man das Los, doch jede Entscheidung kommt allein vom Herrn", Spr 16,33.
Hat man diesen Spruch im Auge wird es klar, warum Saul von Gott fordert: "Gib uns volle Klarheit! Da fiel das Los auf Jonathan und Saul, das Volk aber ging frei aus", 1 Sam 14,41. Anschließend erfolgt noch ein Losentscheid zwischen Jonathan und Saul.
Das Los wird als gerechtes Verfahren angesehen Streite zu entscheiden: "Streitigkeiten beendet das Los, es entscheidet zwischen Mächtigen", Spr 18,18.
Quelle: http://www.gavagai.de/themen/HHPT21.htm (http://www.gavagai.de/themen/HHPT21.htm)
Servus,
Was haltet ihr von einem Losentscheid in wichtiger Sache? Vielleicht fehlt es mir einfach an Glauben oder Gottvertrauen, aber mir kommt es ein bisschen einfach vor, dass man auf den Zufall vertrauen soll. Das würde ja heißen, dass man automatisch immer die richtigen Entscheidungen trifft, wenn man den Zufall durch das Los entscheiden lässt. Man würde ja nie etwas falsch machen, und würde immer im Willen Gottes leben, wenn man bei jeder Entscheidung z.B. eine Münze wirft. Das kommt mir, wie gesagt, doch etwas einfach vor.
Solch eine Handlungsweise erinnert mich doch stark an Pendeln etc.
Der selige Kardinal Newman sagt, dass Gottes Wille in den scheinbaren Zufällen sichtbar werde. Da sind aber tägliche Gegebenheiten gemeint und nicht das aktive Befragen Gottes in einem Loswurf.
Am wichtigsten ist natürlich immer das Gebet, aber ist es legitim das Los zu befragen, und das Ergebnis als absoluten Willen Gottes anzusehen?
Was sagt ihr dazu?
Grüße und Gottes Segen, CSPB
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Der Losentscheid scheint ein von Gott selbst geduldetes Mittel bei wichtigen Entscheidungen zu sein.
Siehe die Wahl des Apostel Matthias:
Matthias ist derjenige Apostel, der durch das Los zu den verbliebenen elf Aposteln hinzugefügt wurde, um Judas Ischariot nach dessen Verrat und Selbstmord zu ersetzen( Apostelgeschichte 1:23-26).
Wichtig bei dieser Art Wahl ist meiner Ansicht nach, Gott ganz bewusst die Entscheidungfindung in die Hand zu legen.
So soll Petrus den Beutel mit den schwarzen und weissen Steinen vorher gesegnet haben, als die Wahl zwischen Joseph und Matthias anstand.
So kann man sich dann sicher sein, dass Gottes Wille dem Entscheid nicht entgegenstand.
Das ist aber nur meine persönliche Ansicht.
LG Martial
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Hallo Brüder,
also was mir wichtig ist, in Gott selber oder um Gott gibt es keinen ZUFALL, das entspreche nicht der allmacht Gottes!
Uns Menschen ist erstmal in allem Beginn, die Entscheidungsfreiheit gegeben, lesen wir:
Jesus Sirach 15,14
ER hat am Anfang den Menschen erschaffen und ihn der macht der eigenen Entscheidungen überlassen.
ER gab ihm seine Gebote und Vorschriften.
Wenn du willst, kannst du das Gebot halten, GOTTES WILLEN zu tun ist TREUE.
FEUER und WASSER sind vor dich hingestellt, streck deine Hände aus nach dem, was dir gefällt.
Der Mensch hat Leben ( JESUS ) und Tod ( SATAN ) vor sich, was er begehrt wird im zuteil!
So das erstmal dazu, nachdem du dich entschieden hast, stehst du unter GOTTES WILLEN,
oder unter SATANS WILLEN!
Dann erst kommt wie wir lesen können, als Gottes hilfe :
Sprüche 16,9
Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der HERR lenkt seinen Schritt!
Genauso gilt es auch für den anderen Weg und Herrscher der Welt ( SATAN ), wenn sich jemand für ihn entscheidet,
geht und folgt er seinen Schritt.
Aber die, die wir zu CHRISTUS gehören folgen und gehen seinen SCHRITT!
Und ER lenkt uns im Geist!
AMEN.
Euer Bruder Marcello.
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