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römisch-katholisch => Eucharistie => Thema gestartet von: amos am 01. April 2016, 07:29:31

Titel: Handkommunion oder Mundkommunion?
Beitrag von: amos am 01. April 2016, 07:29:31
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Handkommunion oder Mundkommunion?

Letztendlich ist diese Entscheidung jedem Christen selber überlassen -
Ich persönlich empfange den Leib des Herrn in der Mundkommunion.
Als Ausdruck der Demut, der Ehrerbietung und der Liebe -

Ich möchte gerne in diesem Zusammenhang eine für mich sehr schöne
Aussage von Cyrill von Jerusalem zittieren:

...Trittst du vor, dann darfst du
nicht die Hände flach ausstrecken
und nicht die Finger spreizen. Da
die rechte Hand den König in
Empfang nehmen soll, so mache
die linke Hand zum Throne für
denselben! Nimm den Leib Christi
mit hohler Hand entgegen und
erwidere: Amen!

Cyrill von Jerusalem, um 313-386 (?)
Titel: Antw:Handkommunion oder Mundkommunion?
Beitrag von: Kai am 14. März 2017, 12:53:38
Bisher habe ich stets die stehende Handkommunion gemacht, weil dies so üblich ist bei uns in der Kirche! Seit einiger zeit aber bemerke ich bei mir ein Unwohlsein danach. Vielleicht ist es ja so, das JESUS dies verursacht, um mir SEINEN Unwillen darüber zum Ausdruck zu bringen! Ich werde mal mit meinem Pfarrherren darüber reden, denn dem HERRN achtlos und uneherbietig gegenüberzuteten, ist nicht meine Absicht! Aber gut wird sein, wenn ich bei der nächsten Heiligen Messe die Heilige Kommunion kniend in den Mund empfange. Mal sehen, was der Pfarrherr dazu sagt! Wenn man so bedenkt, ist es eigentlich ja unanständig, das ALLERHEILIGSTE, also JESUS pesönlich, mit der ungeweihten Hand zu berühren, denn ein Priester bin ich nicht!

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Titel: Antw:Handkommunion oder Mundkommunion?; Lieber Kai,
Beitrag von: Baden-Württemberg am 14. März 2017, 16:27:01
Lieber Kai,

ich habe mich sehr über Deinen Beitrag gefreut! Weil die kniende Mundkommunion seit alters her das ist, was Jesus möchte! Dein Pfarrherr muß gar nichts dazu sagen, wenn Du kniest. Das sollte selbstverständlich sein. Ein katholischer Geistlicher darf die kniende Mundkommunion auf keinen Fall verweigern, da eine solche Weigerung vom Bischof korrigiert werden muß und wird!!!

Sehr empfehlenswert zu diesem Thema ist der Beitrag von Barnabas Nwoye, der ihm von Jesus selber diktiert wurde: "Die Waffe der Messzerstörung und die Folgen". Ein unglaublicher Text, der von Pfarrern und Patres und Gläubigen ernstgenommen werden sollte.

http://www.gloria-patri.de/Handkommunion (http://www.gloria-patri.de/Handkommunion)

Herzliche Grüße

Baden-Württemberg
Titel: Antw:Handkommunion oder Mundkommunion?
Beitrag von: Seelchen 111 am 20. März 2017, 00:50:27
Es geht beim Empfang der Heiligen Kommunion einzig und allein um den Willen des allmächtgen dreifaltigen Gottes, der sich in der heiligen Eucharistie aus reinster Liebe zu uns sterblichen Sündern als kleines wehrloses Stück Brot verdemütigt und  sich so seinen eigenen Geschöpfen vollkommen wehrlos ausliefert.
Jesus opfert sich für uns am Kreuz des Altars und anschließend mit seiner ganzen Gottheit als heilige Kommunion. Der große allmächtige und ewige Gott - unser eigener Schöpfer - begibt sich durch die konsekrierte und geweihte Hand des Priesters in die Verfügbarkeit des endlichen und schwachen Geschöpfes! Welch ein unglaubliches Wunder - welch ein unermesslich kostbares  Geschenk! Gemeinsam mit dem heiligen Erzengel Michael, gemeinsam mit der Muttergottes und mit allen Engeln und Heiligen können wir nur staunend und dankbar auf unsere Knie fallen, mit der Stirn (wenigstens gedanklich) den Boden berühren und mit unserer Zunge bekennen: "Wer ist wie Gott? - Niemand ist wie Gott!" Niemand? Niemand! Niemand! Niemand!
Vor Gott muss sich jedes Knie beugen und jede Zunge muß Gott bekennen, sagt die Bibel. Von Händen und von Stehen sagt die Heilige Schrift nichts - ausser der Tatsache, dass sowohl die heiligen Engel Gottes und die Heiligen selbst zwar vor Gottes Throne stehen können, aber nur deshalb, weil Gott uns das physische Stehen grundsätzlich ermöglicht. Die Anbetung des heiligsten dreifaltigen Gottes muß stets auf den Knien geschehen - nie im Stehen. Bei jeder heiligen Wandlung kniet der gesamte Himmel einschließlich der Muttergottes am Altar nieder. Demgegenüber verschränken heute die meisten Katholiken ihre Hände vor der Körpermitte und schauen dem heiligen Geschehen gleichgültig, gelangweilt oder teilnahmslos stehend oder sitzend zu, bevor sie erhobenen Hauptes mit ungefalteten Händen, möglicherweise nicht im Stand der heiligmachenden Gnade durch die Beichte, sondern im Stand der Sünde oder gar der Todsünde, möglicherweise auch in schamloser Bekleidung -  zur sakrilegischen, ehrfurchtslosen und stehenden Handkommunion stolzieren oder eilen????? Ahnungslose oder pragmatisch denkende Seelen, die es besonders eilig haben, reihen sich deshalb oftmals in die kürzere Schlange des Laien-Kommunionhelfers ein. Die Sakrilegien innerhalb der modernen katholischen Kirche nehmen kein Ende. Allein Heiliges gebiert Heiliges - Sünde gebiert Sünde.
Die Frage nach dem Teufel als der Schlange im tatsächlichen und im übertragenen Sinne, die sich zum stehenden Handkommunionempfang wie zur Verteilung von Eintrittskarten bildet, stellt sich erst gar nicht, denn die Schlange - der Teufel - verführt stets zur Sünde und nie zur Erfurcht gegenüber Gott. Ehre, wem Ehre gebührt und Ehre und Anbetung gebühren allein unserem dreifaltigen Gott, vor dem wir - wie der gesamte Himmel - erfüllt von Ehrfurcht auf die Knie fallen müssen und dessen heiligsten Leib und dessen kostbarstes Blut der Priester uns durch die heilige Hostie mit untergehaltener Patene auf die Zunge spendet.
Die satanische Schlange zum sakrilegischen Handkommunionempfang wird immer länger - während die Reihe der Wartenden vor den Beichtstühlen gleichzeitig immer kürzer wird.....
Für Kranke und Alte, die aus gesundheitlichen Gründen den Leib des Herrn nicht kniend empfangen können, hat Jesus einer Begnadeten diese wunderbaren Worte mitgeteilt:
" Wer mich nicht kniend in den Mund empfangen kann, der möge mich mit kniendem Herzen empfangen!" Welch eine unfassbar große Liebe des Schöpfers zu seinen Geschöpfen! Mein Gott, ich liebe dich von ganzem Herzen und mit ganzer Seele.
"Jesus, ich vertraue auf dich!"