Zitat Admin
Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten. Aufgrund des Glaubens erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort erschaffen worden und daß so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist.
Hoffen wir, dass sich am Ende die Vernunft durchsetzt und wir im Laufe der Zeit möglichst viele Kenntnisse der wunderbaren Schöpfung haben - und begreifen.
matthew
Aber wenn du seine Werke gelesen hättest, dann wüsstest du, aber auch andere, dass er kein absoluter Gottesleugner ist, sondern in seinem letzten Buch sogar Gott als Urgrund vorausgesetzt hat.Wenn er behauptet, "dass es zur Erklärung der Schaffung des Universums nicht nötig sei, eine Hand Gottes mit ins Spiel zu bringen", dann kann das natürlich schon so verstanden werden, dass er an eine Existenz Gott nicht glaubt.
Aber er ist Wissenschaftler und hat auf Grund weiterer Forschungen JETZT andere Schlüsse gezogen - ein Paradebeispiel wie Wissenschaft funktioniert - eben weil sie selbst keinen Anspruch auf ENDGÜLTIGKEIT erhebt.
Denke nur an den Mensch aus den USA, der durch seine Aussage, dass er an Hand der Bibel (!) das Ende der Welt für dieses Jahr ausgerechnet hat, Menschen zur Aufgabe ihres bisherigen Lebens gebracht hat, die heute vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.Viele sind im Namen Gottes aufgestanden und haben Gott mißbraucht. Die Wahrheit leidet immer darunter.
Hoffen wir, dass sich am Ende die Vernunft durchsetzt und wir im Laufe der Zeit möglichst viele Kenntnisse der wunderbaren Schöpfung haben - und begreifen.Vollständig begreifen werden wir sie wohl nie. Wer beispielsweise wird jemals in der Lage sein, bei einer unendlichen Gerade den Kreis zu sehen?
Die Philosophen aller Zeiten hat nicht "hochtrabendes Gelehrtengeschwätz" ( du scheinst ein Problem mit klugen Menschen zu haben) getrieben, sondern die klassischen Fragen:
- Was können wir wissen? (Die Frage nach den Grenzen der Erkenntnisfähigkeit)
- Was sollen wir tun? (Die ethische Frage: Verhalten im eigenen Leben und gegenüber Mitmensch und Gesellschaft)
- Was dürfen wir glauben? (Die Frage nach der Sinngebung und nach höheren Mächten)
Da ist kein Widerspruch zur kirchlichen Lehre zu finden - lies einmal die Werke von Kard. J. Ratzinger, dann verstehst du vielleicht was gemeint ist.
Zur Information: Ich habe meinen Beitrag eben zurückgenommen.Woher weißt Du das?
Es ging darum, dass ich die Meinung vertreten habe, dass Adam und
Eva tatsächlich existierten; und die Art und Weise, wie ich es geschrieben habe,
kam wohl zu "hart" rüber.
Doch die Gefahr ist einfach sehr groß heutzutage, dass die Menschen
irregeleitet werden von einer scheinbaren Wahrheit, die keine Wahrheit ist.
Was ist Wahrheit?
Die Erkenntnis der Wahrheit lässt sich leider nicht immer in der Wissenschaft finden,
sondern vor allem im Gebet.
;ghjghg