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römisch-katholisch => Priestertum / Klerus / Vatikan (Hl. Vater) => Thema gestartet von: amos am 31. August 2016, 13:00:54
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Anliegen des Papstes für September
1. Wir beten:
Im Zentrum der Gesellschaft
stehe die menschliche Person -
indem jeder sich für das
Gemeinwohl einsetzt
2. Wir beten für das
Bewußtsein für Mission bei
allen Christen -
gestärkt durch die Meditation
des Evangeliums und die Sakramente.
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Was soll das denn bedeuten? " Im Zentrum der Gesellschaft stehe die menschliche Person": das ist Humanismus pur, nichts von Gott! Es sollte heißen " Im Zentrum der Gesellschaft stehe der erstandene Sohn Gottes, Urbild eines jeden irdischen Menschen"
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Humanismus das war auch der erste Gedanke den ich hatte als ich das gelesen habe. Es ist bezeichnend das es schon lange keine Gebetsanliegen mehr gibt , welche sich auf die Ewigkeit und das Seelenheil konzentrieren. Denn das ist die Aufgabe der Kirche den Menschen den Weg zu immel zu zeigen , die Anliegen konzentrieren sich meistens auf weltliche Bedürfnisse oder Werke welchen den Geboten entegegenstehen ( Humanismus , Menschenrechte ) diese stehen den Geboten nicht immer vom Inhalt entegegen sondern weil sie eine Ersatzreligion bieten welche Gott ausschließt und z.b bei den Menschenrechten Todsünden zum Recht der Menschen erklärt werden.
Viele anliegen die Franziskus fordert könnten durch seine Verbündeten aus Politik und Wirtschaft ohne Probleme gelöst werden. z.B durch Verzicht würde sich das Hungerproblem in Afrika alleine lösen , gutes Mittel dazu wäre eine Zollpolitik. Aber hier sieht man dann auch Zollpolitik ist unerwünscht , unsere Märkte werden zerstört , trotz eigener Überproduktion sogar noch importiert ( siehe Bauern ) auf der anderen Seite eine totale Ausbeutung. Gerade diese Agende wird dann durch einen Verzicht wie Ihn Franziskus will noch befeuert - nur das er eine kleine Spende für die armen will und alles soll so weitergehen - anstatt tiefgreifende Opfer zu fordern.
ein weiteres Beispiel ist die Finanzlage:
neue Gesetze , neue Regeln , neue Abgaben für die Bürger aber hinter dem Deckmantel der Problemlösung geht es einfach weiter , grenzenlose Gier und Ausbeutung da hilft auch kein Weltstaat , keine Weltwährung , sondern Buße und Umkehr denn viele von uns sind von diesem Virus der Gier infiziert. Auch kein weltweiter kommunismus wird die Lösung sein , das ist auch der Vorschlag eines Franziskus ( hinter vorgehaltender hand ) immer mehr Lasten für die kleinen und staatliche Diktatur.
Da wäre doch mal das Zinsverbot aus dem Mittelalter wieder eine Idee , dann wäre es aus mit dem spiel.